Aktivregion: Holsteiner Auenland

Wilderlebnispfad im ErlebnisWald Trappenkamp

Förderprojekt |

Holsteiner Auenland · GAK, Regionalbudget 2021 (GAK 9.0) · Gemeinschaft & Begegnung, Tourismus & Freizeit

Fördergegenstand ist die Einrichtung eines interaktiven Lehrpfades zum Thema "heimisches Wild, Jagd und Lebensräume" im begehbaren Hirschgehege.

Willkommensschilder für die Stadt Kellinghusen

Förderprojekt |

Holsteiner Auenland · LEADER, Wachstum & Innovation · Gemeinschaft & Begegnung, Ortskernentwicklung

Die veralteten Ortseingangsbeschilderungen (Willkommensschilder) der Stadt Kellinghusen sollen an 7 Standorten aufgewertet werden.

Ausgangslage

Die derzeitigen Ortseingangsschilder der Stadt Kellinghusen sind optisch veraltet und bieten keinerlei Funktionen.

Entwicklungsziele

Insgesamt soll an 7 Standorten die Ortsbeschilderung der Stadt Kellinghusen aufgewertet werden. Auf einem Schild soll der Name der Veranstaltung gedruckt werden und auf dem anderen ein entsprechender Slogan. Diese zwei Schilder werden jeweils für alle 7 Standorte gebraucht. D.h. es werden insgesamt für jede Veranstaltung 14 Schilder benötigt. Dadurch werden insgesamt 112 austauschbare Veranstaltungsschilder (8 Veranstaltungen x 14 extra Schilder) benötigt. Für die Aufstellung fallen keine gesonderten Kosten an, da der Bauhof diese übernimmt. Auf dem anliegenden Lageplan sind die genauen Standorte zu erkennen. Die Angaben zur Beschaffenheit und Gestaltung der Ortseingangsschilder sind aus dem anliegenden Angebot zu entnehmen. Für die unteren zwei Ebenen sollen zusätzlich jeweils 2 Schilder pro Veranstaltung angeschafft werden. Es finden folgende Veranstaltungen jährlich in Kellinghusen statt: Kellinghusen blüht auf Geranienmarkt Stadtradeln Schleswig-Holstein Musik Festival Töpfermarkt Weinfest Herbstzauber Weihnachtsmarkt. Die neuen Beschilderungen sollen perspektivisch zur Verbesserung der Freizeit- und Naherholungseinrichtungen beitragen und durch strategisches Marketing touristische Potenziale der Stadt fördern. Außerdem bieten sie Werbeflächen für Veranstalter, z.B. lokale Vereine oder städtische Einrichtungen, und fördern dadurch höhere Besucherzahlen. Weiterhin kann durch ein gepflegtes und modernes Erscheinungsbilder Aufmerksamkeit und Interesse für die Stadt erregt werden und „Lust auf mehr“ machen. Ein funktional gestalteter Ortseingang trägt zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur bei und gibt als Wegweiser Orientierung. Für jede Veranstaltung werden zusätzlich 2 Schilder pro Standort angeschafft (siehe oben). Die Ortseingangsbeschilderung soll Touristen, Geschäftsreisenden und Neubürgern einen ersten Eindruck von der Stadt Kellinghusen geben und die Besucherzahl erhöhen.

Wirkung der Maßnahme

Die Maßnahme wirkt im Kernthema Ortskernerlebnisse. Die Schilder stärken die Profilbildung und die Attraktivität des Ortes durch eine Werbefläche für Veranstalter. Die Regionsbildung wird vorangetrieben.

Weihnachtsbeleuchtung Rathaus Barmstedt

Förderprojekt |

Holsteiner Auenland · GAK, Regionalbudget 2021 (GAK 9.0) · Ortskernentwicklung

Fördergegenstand ist die Erneuerung der Weihnachtsbeleuchtung des Barmstedter Rathauses.

Westerhorn: Erhalt der historischen Bahnhofsgaststätte

Förderprojekt |

Holsteiner Auenland · LEADER, Wachstum & Innovation · Nahversorgung, Ortskernentwicklung

Der ehemalige Gasthof mit Saal aus dem Jahr 1890 soll erhalten werden.

Ausgangslage

Die Gaststätte von Westerhorn wurde ca. 1890 erbaut und liegt angrenzend zum ebenfalls historischen Bahnhof/Bahnhofsgebäude Daunenhof (Baujahr 1847). Im Jahr 1844 wurde die Bahnstrecke von Altona nach Kiel gebaut. Mit dem kleinen Bahnhof drei Jahre später gab es den „Anschluss an die Welt“ und es entwickelt sich das Dorf: Ein Kolonialwarenladen wurde in Dauenhof errichtet, Häuser entstanden. Beide Gebäude in der Ortsmitte Westerhorns weisen seit einigen Jahren keine ausreichende Nutzung vor, die Unterhaltung bzw. Instandsetzung erfolgte, wenn überhaupt, unzureichend. Für die Gemeinde drohte ein kompletter Verfall der beiden Gebäude bzw. der Abriss dieser. Der Antragsteller hat die Gebäude erworben und beabsichtigt sie wieder herzurichten. Dabei sollen die historischen Fassaden, Fußböden, Balken u.ä. erhalten bleiben. Mit dem Erwerb der Gebäude, der Instandsetzung und Modernisierung entsteht die einmalige Gelegenheit, die ortsbildprägende Bausubstanz zu erhalten und den Dorfmittelpunkt zu stärken.

Entwicklungsziele

Im Zuge der Instandsetzung und Modernisierung der Gebäude sollen neue Angebote in der Ortsmitte geschaffen und neue Nutzungen für die Gebäude entwickelt werden. Für die ehemalige Gaststätte sind die folgenden Nutzungen geplant:

  • Café mit Mittagstisch
  • Umzug Grünes Warenhaus (Landhandel) inkl. Ausweitung des Angebotes
  • Monteurswohnungen/Fremdenzimmer

Mit der Maßnahme werden 1 neue Vollzeitstelle und 2 Stellen geringfügiger Beschäftigung geschaffen (Grünes Warenhaus). Für das Betreiben des Cafés wird voraussichtlich eine Vereinbarung mit den Glückstädter Werkstätten geschlossen. Das Café ist keine Konkurrenz zu den bestehenden Angeboten in Westerhorn. Der Bäcker bietet kaum/keine Sitzgelegenheiten, das Restaurant „Rhodos“ ist erst ab 17.00 Uhr geöffnet. Einen Mittagstisch gibt es im gesamten Amtsgebiet Hörnerkirchen nicht.

Wirkung der Maßnahme

Die mit diesem Antrag beantragten Maßnahmen stärken Westerhorn und schaffen die Grundlage für die Erweiterung des Grünen Warenhauses (Landhandel) und die Errichtung eines Cafés. Die Nachfrage nach Wohnraum (auch für Monteure, Handwerker) kann durch die neu geschaffenen Wohnungen gedeckt werden. Die gute Anbindung und zentrale Lage wirken sich positiv auf die Entwicklung der neuen Gewerbe aus. Mit der Instandsetzung und Modernisierung der beiden Gebäude wird ein Abriss und damit einhergehende Brachflächen in der Dorfmitte vermieden. Historische Bausubstanz wird erhalten und der (historische) Ortskern gestärkt. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zum Ressourcenschutz und vermeidet eine neue Flächenversiegelung. Neue Angebote zur Nahversorgung werden geschaffen, neue Nutzungen in die historischen Gebäude integriert. Durch die Kooperation mit den Glückstädter Werkstätten werden benachteiligte Bevölkerungsgruppen besonders berücksichtig bzw. durch eine Tätigkeit im Café in den (Arbeits-)Alltag eingebunden.

Westerhorn: Erhalt hist. Bahnhofgebäudes

Förderprojekt |

Holsteiner Auenland · LEADER, Wachstum & Innovation · Nahversorgung, Ortskernentwicklung

Das ehemalige Bahnhofsgebäude aus dem Jahr um 1860 soll erhalten werden. Folgende Maßnahmen sind Gegenstand des Förderantrages:

  • Umbau des Erdgeschosses zu einem Gewerbebetrieb
  • Instandsetzung/Modernisierung des Erdgeschosses mit Wänden, Böden Fenster und Türen
  • Instandsetzung, Modernisierung und Ausbau der Obergeschosswohnung

Ausgangslage

Im Jahr 1844 wurde die Bahnstrecke von Altona nach Kiel gebaut. Mit dem kleinen Bahnhof drei Jahre später gab es plötzlich den „Anschluss an die Welt“ und es entwickelt sich das Dorf: Ein Kolonialwarenladen wurde in Dauenhof errichtet, Häuser entstanden. Das Bahnhofsgebäude und die angrenzende ehemalige Gaststätte in der Ortsmitte Westerhorns weisen seit einigen Jahren keine ausreichende Nutzung vor, die Unterhaltung bzw. Instandsetzung erfolgte, wenn überhaupt, unzureichend. Für die Gemeinde drohte ein kompletter Verfall der beiden Gebäude bzw. der Abriss dieser. Die Abbruchgenehmigung für das Bahnhofsgebäude war schon erteilt, kurz vor Abbruch wurde das Gebäude von Herrn Sierk erworben.

Entwicklungsziele

Im Zuge der Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen soll die ortsbildprägende Bausubstanz erhalten und Dorfmittelpunkt um den Bahnhof herum gestärkt werden.

  • Erhalt und Modernisierung der Wohnnutzung im Obergeschoß
  • Umnutzung des Wartesaales und Packschuppens im Erdgeschoß zu einem Gewerbebetrieb
  • Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes
  • Neues Angebot in der Ortsmitte, am Bahnhof: Einrichtung eines Fahrradladens und Werkstatt, da im Amtsbezirk dieses Angebot nicht existiert

Wirkung der Maßnahme

Mit der Instandsetzung und Modernisierung des Bahnhofsgebäudes wird ein Abriss und damit einhergehende Brachflächen in der Dorfmitte vermieden. Historische Bausubstanz wird erhalten und der (historische) Ortskern gestärkt. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zum Ressourcenschutz und vermeidet eine neue Flächenversiegelung. Neue Angebote zur Nahversorgung werden geschaffen, neue Nutzungen in die historischen Gebäude integriert. Durch die Kooperation mit den Glückstädter Werkstätten werden benachteiligte Bevölkerungsgruppen besonders berücksichtig bzw. durch eine Tätigkeit in der Fahrrad-Werkstatt in den (Arbeits-)Alltag eingebunden.

Vorplatzgestaltung Dörpstuv

Förderprojekt |

Holsteiner Auenland · GAK, Regionalbudget 2021 (GAK 9.0) · Gemeinschaft & Begegnung, Ortskernentwicklung

Fördergegenstand ist die Gestaltung des Vorplatzes der Dörpstuv in Bokel. Neben dem Aufstellen von Sitzbänken und einer diskreten Beleuchtung, gehört dazu das Bepflanzen der Fläche mit Stauden und Beerensträuchern.

Umsetzung Stadtmarketingkonzept

Förderprojekt |

Holsteiner Auenland · LEADER, Wachstum & Innovation · Nahversorgung, Ortskernentwicklung, Tourismus & Freizeit

Fördergegenstand ist der Beginn der Umsetzung des Stadtmarketingkonzeptes über eine Laufzeit von drei Jahren durch eine neu zu besetzenden Personalstelle (Halbzeitstelle).

Ausgangslage

Die Stadt Barmstedt betreibt eine Tourismusinformation im Rathaus und führt zahlreiche Veranstaltungen durch. Mit der Schlossinsel hat die Stadt ein etabliertes Ausflugsziel für den Tagestourismus. Darauf aufbauend wurde mit einem externen Auftrag ein Stadtmarketingkonzept entwickelt, in dem Vorschläge für ein Stadtprofil sowie Maßnahmen für das zukünftige Stadtmarketing enthalten sind.

Entwicklungsziele

Es soll eine halbe Stelle geschaffen werden, die ein Stadtmarketing in Barmstedt startet bzw. betreut:

  • Betreuung der Umsetzung erster Starterprojekt aus dem Stadtmarketingkonzept
  • Angleichen der bisherigen Arbeit an „Stadtmarketing-Standards“
  • Konzeptionelle Weiterentwicklung des Stadtmarketings

Wirkung der Maßnahme

Es fördert die Profilbildung der Stadt und stärkt damit den Standort, wodurch die Attraktivität der Stadt steigt. Damit soll Leerstand vorgebeugt sowie Kaufkraft gebunden und Arbeitsplätze gesichert werden.

Umgestaltung des „Warmwasserfreibad Roland Oase“-Parkplatzes an der Osterau als Treffpunkt für Skater, Kanufahrer und Touristen

Förderprojekt |

Holsteiner Auenland · LEADER, Wachstum & Innovation · Gemeinschaft & Begegnung, Tourismus & Freizeit

Umbau des Parkplatzes zu einem Aufenthaltsplatz mit mehreren Elementen:

  • 8 Wohnmobilstellplätze mit Pflasterung und einer barrierefreien Zuwegung bis zum Warmwasserfreibad Roland Oase und Entsorgungsstation
  • Erweiterung der bestehenden WC-Anlage für die öffentliche Nutzung
  • Fahrradreparaturstation mit Lademöglichkeit für Elektroräder
  • Erweiterung der Skateanlage um eine Rampe
  • Unterstand mit Sitzgelegenheit und Rückwand für Schallschutz und als Graffiti-Fläche für die Skater
  • Aufwertung der Kanu-Einsatzstelle mit einer Sitzgruppe, Abfall-Sammler und Grillaschebehälter
  • Optische Aufwertung und Einteilung des Parkplatzes mit 15 Bäumen

Ausgangslage

Der große und einfach gestaltete Parkplatz des Warmwasserfreibads Roland Oase in Bad Bramstedt mit Schwimmbadlifter für Menschen im Rollstuhl grenzt an eine Skateanlage, einen Teich, einen Sportplatz und die Untere Osterau mit einer kleinen Brücke in Richtung Innenstadt. Die innenstadtnahe Lage und die direkt angrenzenden Freizeitangebote machen den Standort für Wohnmobilisten attraktiv, die zahlreich an Bad Bramstedt vorbei kommen z. B. auf dem Weg Richtung Skandinavien. Derzeit finden die Wohnmobilbesitzer auf dem Parkplatz jedoch nicht die nötige Infrastruktur zum Abstellen der Fahrzeuge und für einen Aufenthalt. Touristen und Anwohner nutzen die Fläche, um dort mit dem Kanu an der Einsatzstelle auf die Osterau aufzusetzen, finden dort aber keine Sitzgelegenheit zum Verweilen, um die Natur zu genießen. Für Jugendliche ist das Gebiet besonders interessant durch die nah beieinander liegenden Angebote. Direkt vor dem Warmwasserfreibad ist eine Skateanlage und gegenüber auf der anderen Seite der Osterau neben der kleinen Brücke Richtung Innenstadt wird dieses Jahr ein Unterstand mit Sitzgelegenheit und WLAN, gefördert durch das Regionalbudget, errichtet. Außerhalb des Bades ist keine WC-Anlage vorhanden. Ein Aufenthalt ist dadurch für alle oben benannten Gruppen oft zeitlich begrenzt.

Entwicklungsziele

Erweiterung in der Verwendung des Parkplatzes als Wohnmobilstellplatz und Aufenthaltsort für Tages- und Übernachtungstouristen sowie Fahrradtouristen mit der nötigen Infrastruktur, um neue Touristen für die Stadt zu gewinnen. Ermöglichung eines barrierefreien Zugangs vom Parkplatz zum Warmwasserfreibad. Erweiterung und Verknüpfung der Angebote für Jugendliche bei der Skateanlage. Aufwertung des Naturerlebnisses für die Kanufahrer an der Osterau.

Wirkung der Maßnahme

Bereits bestehende Naturerlebnisangebote (Freibad, Skateanlage, Kanu-Einsatzstelle) werden mit einander verbunden, aufgewertet und durch neue Möglichkeiten ergänzt und erlebbar gemacht für Anwohner, insbesondere Jugendliche sowie Nutzer der Osterau und Touristen.

Umbau des Sportler- und Vereinsheims in der Gemeinde Wrist

Förderprojekt |

Holsteiner Auenland · LEADER, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Gemeinschaft & Begegnung, Ortskernentwicklung, Tourismus & Freizeit

Das Sportler- und Vereinsheim Wrist soll barrierefrei und energetisch umgebaut werden. Durch die Schaffung neuer Räume und modernerer Sanitär- und Heiztechnik soll das Gebäude den Vereinen und der Gemeinde als Versammlungsort für Veranstaltungen, Sitzungen oder Schulungen dienen. Folgende Umbauten sollen vorgenommen werden:

  • Neues Dach
  • Neue Sanitäreinrichtungen (barrierefrei)
  • Neue Außendämmung
  • Neue Fenster und Türen
  • Photovoltaik auf dem Dach (Eigenverbrauch, keine Einspeisung ins öffentliche Netz)
  • Neue Heizungsanlage
  • Veränderung der Raumgrößen
  • Anbau
  • Umgestaltung des Außenbereichs

Sämtliche Maßnahmen am Anbau sind nicht Gegenstand der Förderung.

 

Ausgangslage

Die Gemeinde Wrist besitzt beim Sportplatz im Wittenkampsweg ein Sportlerheim aus dem Jahr 1984. Das Gebäude wird aktuell hauptsächlich vom TV Gut Heil Wrist als Vereinsheim mit Umkleiden benutzt und ist vor Allem am Wochenende sehr gut ausgelastet. Das veraltete Gebäude entspricht nicht mehr dem aktuellen Bedarf, insbesondere die Umkleidekabinen, die Sanitäreinrichtung und die Heizungsanlage mit hohem Verbrauch sind ungenügend. Ein weiteres Problem ist die Raumaufteilung. Die Raumgrößen verhindern eine geeignete Nutzung als Treffpunkt für Veranstaltungen und offizielle Spiele des Ligasports. 
Außerhalb des Sportgeschehens wird das Gebäude auch für Versammlungen der Gemeinde und weiterer Vereine (DRK Ortsverein Wrist, Pfadfinder Wrist, Turnverein Wrist) in der Gemeinde genutzt, dies soll intensiviert werden, wird jedoch durch die oben genannten Mängel verhindert. Bei großen Veranstaltungen dient der Aufenthaltsbereich zudem der Verwaltung und Versorgung in Form eines Kiosks mit Bistro. Die Jugendfeuerwehr trägt hier unter anderem das jährliche Pfingstzeltlager mit 600 Jugendlichen aus und weitere Veranstaltungen, die zur Kameradschaftspflege dienen, wie z.B. „Tanz in den Mai“ werden auf dem Gelände unter Benutzung des Sportlerheims durchgeführt.
Der Sportplatz und das Sportlerheim sind zudem in der Sportentwicklungsplanung aus 2017 enthalten, die gemeinsam für die Stadt Kellinghusen und der Gemeinde Wrist aufgestellt wurde. Ein Entwicklungspotential wurde in der Planung aufgezeigt. Durch den barrierefreien Umbau können auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen das Gebäude vollumfänglich nutzen. Der geplante Seminarraum soll zusätzlich dazu dienen, Jugendgruppen einen Raum zu bieten, in dem diese ihre Versammlungen abhalten können.

Entwicklungsziele

Als vorrangiges Ziel verfolgt die Gemeinde den Umwelt- und Klimaschutz. Durch eine neue Außendämmung, neue Fenster und Türen, eines neuen Dachs, einer neuen Heizung und der Nachrüstung einer Solaranlage zur Eigennutzung, soll das Gebäude mit einem geringen Energieverbrauch betrieben werden können.
Weiterhin ist es Ziel, einen Treffpunkt in der Gemeinde zu schaffen, an dem sich jede Bevölkerungsgruppe hindernislos aufhalten kann und die Vorzüge eines modernen Gebäudes in Anspruch nehmen kann. Somit soll eine Stärkung des Zusammenhalts in der Gemeinde erreicht werden.
Als drittes Ziel soll das Gebäude dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und von der Aufteilung der Räumlichkeiten her auch den Rahmenbedingungen des Ligasports und des Bedarfs als Treffpunkt.
Durch die vielfältige, teilweise internationale Nutzung hat das Vorhaben eine überregionale Wirkung. Weiterhin soll der Umbau auch ein weiterer Schritt in Richtung klimaneutralem Leben sein. Durch bereits durchgeführte und weiterhin geplante Klimaschutzmaßnahmen, entwickelt sich die Gemeinde Wrist zu einer umwelt- und klimabedachten Gemeinde.

Wirkung der Maßnahme

Das Projekt fällt in das Handlungsfeld Nachhaltige Daseinsvorsorge, in das Kernthema Starke Gemeinschaft. Ein bestehender Treffpunkt wird modernisiert, gestärkt und zu einem inklusiven Gemeinschaftstreffpunkt umgebaut erweitert. Es entstehen Möglichkeiten für neue Veranstaltungen und Angebote. Ein Ortsprägendes Gebäude wird erhalten und aufgewertet. Die energetische Aufwertung des Gebäudes führt zu einer CO2-Einsparung.

Umbau und Erweiterung des bestehenden Gemeindehauses der FeG Hohenlockstedt

Förderprojekt |

Holsteiner Auenland · LEADER, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Gemeinschaft & Begegnung, Ortskernentwicklung

Die geplante Umbaumaßnahme beinhaltet mehrere Einzelmaßnahmen; diese sind:

  1. Erweiterung des Foyers als Begegnungsraum im Eingangsbereich
  2. Vergrößerung und Verlegung der Küche in einem anderen Raum (Abtrennung von einem Gruppenraum) und Erweiterung der Ausstattung
  3. Durchbruch des ehemaligen Küchenraumes in den Saal und Verlegung der Saaltechnik (Audio und Licht)
  4. Errichtung eines Raumes für junge Familien mit Kindern, der durch schallgedämmte Schutzscheiben von dem Gottesdienstraum getrennt ist, die Teilnahme an Veranstaltungen im Saal aber über eine Audio Übertragung möglich ist
  5. Verlegung der Garderobe

Ausgangslage

Die freie evangelische Gemeinde betreibt ein Gemeindehaus mit einem bestuhlten Saal (Gottesdienstraum), einem Kindergarten, mehreren Gruppenräumen, Sanitäranlagen, sowie einer kleinen Teeküche und einem Foyer. Die Räumlichkeiten der Freien ev. Gemeinde (FeG) werden von der Gemeinde zu verschiedenen Zwecken genutzt; diese sind z.B. Gottesdienste, Mitarbeitertreffen, Gemeindeversammlungen, Schulungen, Ausrichtung von verschiedenen Feierlichkeiten, usw. In einem abgeteilten Bereich stellt die FeG zusätzlich Räumlichkeiten für einen Kindergarten der Stiftung der FeG zur Verfügung. Neben den Zweck der Eigennutzung werden die Räumlichkeiten darüber hinaus verschiedenen Organisationen unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Diese sind z.B. :

  • Verein für Kultur und Geschichte von Hohenlockstedt e.V.
  • Flüchtlingsinitiative, Amt Kellinghusen (FAKIR)
  • Gemeinde Hohenlockstedt, Deutsch-Finnische Gesellschaft Hohenlockstedt e.V.
  • Volkshochschule Hohenlockstedt

Darüber hinaus veranstaltet die FeG Seniorentreffen mit Gästen aus der gesamten Ortsgemeinde und Umlandgemeinden. Bei der Durchführung der verschiedenen Veranstaltungen waren immer wieder der Bereich des Foyers und die viel zu kleine Küche als Engpässe zu beobachten. Das derzeitige Foyer wird als Eingang des Gemeindehauses, als Garderobe, als Begrüßungs-, u. Begegnungsraum, sowie als Raum für Informationsaustausch genutzt. Bei Veranstaltungen mit mehr als 30 Besuchern, in der Regel 80-90% der Veranstaltungen, erweist sich das Foyer als viel zu klein. Der Zugang zur Garderobe, bei gleichzeitiger Nutzung als Begegnungsraum, oder Informationsaustausch ist wegen des Gedränges kaum möglich. Ein zweiter Engpass ist die sehr kleine Küche, die aufgrund der beengten Platzverhältnisse nur zum Kaffee kochen und zum Geschirrspülen genutzt werden kann. Andere Nutzungen der Küche sind nur für eine geringe Besucherzahl bis max. 15 Personen und dass nur eingeschränkt möglich. Ein Aufenthalt von mehr als 2 bis 3 Personen gleichzeitig ist in der Küche nicht möglich. Ein weiterer Engpass sind die eingeschränkten Möglichkeiten an der Teilnahme von größeren Veranstaltungen im Saal für Familien mit kleinen Kindern. Kleinkinder stören durch den Geräuschpegel die Veranstaltungen, so dass die Gäste den Veranstaltungsablauf nicht uneingeschränkt folgen können. Das führte in der Vergangenheit dazu, dass junge Familien nur mit einem Elternteil an Veranstaltungen teilnahmen, der andere Elternteil mit den Kindern in Nebenräumen der Veranstaltung nur teilweise akustisch teilnehmen konnte. Um diese Engpässe zukünftig zu vermeiden und auch anderen Institutionen eine verbesserte und erweiterte Nutzung zu ermöglichen, soll die o.g. Baumaßnahme erfolgen.

Entwicklungsziele

Für die Erweiterung des Foyers (Pkt.1) ist ein Anbau des vorhandenen Foyers in Richtung der Straße erforderlich. Damit sich dieser Anbau in die Gebäudearchitektur des Bestands einfügt, werden die Firstlinie und die Dachneigung des Bestands zur Straße weiter geführt. Zur Gestaltung einer ansprechenden Außenansicht, die sich einerseits an den Bestand integriert und andererseits als eigenständigen Anbau erkennbar wird, soll die Giebelseite einen "Schmuckgiebel" erhalten, der den Anbau etwas höher erscheinen lässt. Der Anbau wird mit teilweise bodennahen Glasfronten ausgestattet, ähnlich eines Wintergartens. Dadurch soll eine gute Lichtdurchflutung des Foyers erfolgen. Der Eingangsbereich ist nach innen durch einen verglasten Windfang erweitert, der Zugluft im Foyerbereich vermeiden soll. Durch die Aufwertung und den Ausbau der Räumlichkeiten wird ein attraktiver Treffpunkt für Vereine, Verbände oder ehrenamtlich Tätige geschaffen, der bestehende Ort des Zusammenkommens und des Austausches gestärkt. Angebote der freien ev. Gemeinde können als Folge der Maßnahmen gestärkt und ausgeweitet werden.

Wirkung der Maßnahme

Das Projekt wirkt im Kernthema Starke Gemeinschaft. Durch die geplanten Umbaumaßnahmen können neue Angebote geschaffen werden. Es wird ein attraktives Gebäude für Vereine, Verbände und Ehrenamtliche geschaffen, ihre Arbeit entsprechend gewürdigt. Veranstaltungen mit 30 Personen sind nun ohne weiteres möglich. Interessenserklärungen von Vereinen und Verbänden liegen vor.