Förderprojekt |
Die Wedeler Kindertagesstätten arbeiten zusammen zum Thema Klimaschutz.
Ausgangslage
Klimaschutz ist eine der wichtigen Aufgabenstellungen der heutigen Zeit. Auch die Wedeler Kitas stellen sich dieser Thematik. Bisher gab es bereits verschiedene Ansatzpunkte und Teilnahmen an unterschiedlichen Projekten sowie die jeweiligen hausinternen Aktivitäten. Das waren und sind gute punktuelle Bemühungen, es soll aber versucht werden, den Klimaschutzgedanken gemeinsam und für alle Kita-Träger einheitlich zu stärken. Dazu sind nach bisherigem Stand fast alle 16 Wedeler Kitas, die ganz unterschiedlichen Trägern angehören, bereit.
Fördermaßnahme
Die Stadt Wedel beabsichtigt, klimafreundliche Initiativen an Wedeler Kitas zu unterstützen. Gegenstand der Förderung durch diese Maßnahme ist es, die Kitas speziell zum Thema Klimaschutz zu sensibilisieren. Ein Schwerpunkt ist dabei die pädagogische Bildung der Kinder zu diesem Thema. Zu diesem Zweck sollen die Pädagogen geschult, Materialien beschafft und pädagogische Aktivitäten zur Umweltbildung gefördert werden. Daneben spielt aber auch das Handeln der beteiligten Erwachsenen (Betreuer, Hausmeister) eine große Rolle, da alle einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Das gesamte Projekt soll durch einen externen Dienstleister gesteuert und begleitet werden. Inhalt der Förderung sind also Honorarkosten (inklusive Materialbeschaffung, d.h. Sachkosten) für die Konzeption und die Durchführung des Projektes. Wesentliche Projektbestandteile sind:
Begleitend sind Prämien (22.000 €) als Anreiz für die erfolgreiche Teilnahme von Kitas vorgesehen, die jedoch nicht Gegenstand der Förderung sind.
Projektziele
Der Klimaschutzgedanke soll in der täglichen Arbeit der Kitas verstetigt werden. Das Projekt stellt eine weitere Vernetzung der Kitas in der Wedeler Bildungslandschaft dar, die möglichst auch über das Projektende hinaus weitergeführt werden soll.

Förderprojekt |
Ein Landwirt möchte einen ehemaligen Rinderstall für ein Wohnprojekt für Menschen mit Behinderungen umnutzen. Die Bewohner sollen direkt auf dem Hof eine Beschäftigungsmöglichkeit erhalten.
Ausgangslage
Die immer schwieriger werdende wirtschaftliche Situation in der Landwirtschaft und die gesellschaftliche Diskussion um die Zukunft der Landwirtschaft erfordert ein Umdenken vieler Landwirte über die Ausrichtung ihrer Betriebe, um für die Zukunft gerüstet zu sein.
Menschen mit Behinderungen haben auf dem normalen Wohnungsmarkt kaum eine Chance eine Wohnung zu finden. Häufig sind die Wohnungen nicht behindertengerecht, vom Zuschnitt und Größe ungeeignet und zu teuer für die in der Regel heranzuziehenden Wohngeldsätze nach dem SGBII / SGBXII. Manchmal sind vielleicht auch Vermieter mit einem behinderten Mieter überfordert.
Fördermaßnahmen
Folgende Maßnahmen sind geplant:
Projektziele
Die Maßnahme wird sechs Menschen mit Behinderung ermöglichen, einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen und dabei gleichzeitig ein weitgehend selbständiges Leben zu führen, indem sie auf dem Hof in eigenen behindertengerechten Räumlichkeiten wohnen können. Unterstützung wird in erster Linie durch Fachpersonal (externe Betreuer) aber auch durch den den Landwirt selbst gewährleistet. Der Hof profitiert von dem Projekt durch eine veränderte Ausrichtung seiner Tätigkeiten ebenfalls.

Förderprojekt |
Fördergegenstand ist die externe Erstellung eines Tourismusentwicklungskonzeptes für das Gebiet der LTO Holstein Tourismus e.V.
Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt von drei AktivRegionen, welche die Förderung von 50.420,17 Euro vergeben:
Steinburg 18.655,47 Euro
Holsteiner Auenland 15.630,25 Euro
Pinneberger Marsch & Geest 16.134,45 Euro
Ausgangslage
Im Holstein Tourismus e.V. arbeiten die Kreise Pinneberg und Steinburg und die AktivRegion Holsteiner Auenland in der Tourismusentwicklung zusammen. Die Kreise Pinneberg und Steinburg sind beide Gründungsmitglieder des Holstein Tourismus e. V. (ehemals Unterelbe e. V.) und arbeiten gleichberechtigt im Verein zusammen, daher wurde im Vorstand und von beiden Kreisen entschieden, die gleichen Finanzierungsanteil zum Projekt dazu zu geben. Der Kreis Pinneberg übernimmt die Antragstellung für dieses Projekt.
Der Holstein Tourismus übernimmt die Aufgaben einer Lokalen Tourismusorganisation (LTO) gemäß Landestourismusstrategie. Die amtlichen Übernachtungszahlen im LTO-Raum sind in den letzten 10 Jahren um mehr als 30% gestiegen (2019: 529.500). Die Region arbeitet derzeit auf Basis eines Strategiepapieres aus dem Jahr 2010. Mit dem aktuellen Koalitionsvertrag der Landesregierung rückt das Binnenland stärker in den Tourismusentwicklungsfokus des Landes. Das Tourismusministerium empfiehlt (auch als Grundlage für zukünftige Förderungen) jeder LTO zur strategi-schen Weiterentwicklung, die Erstellung eines Tourismusentwicklungskonzeptes. Dieses soll die Grundlage für die nächsten Wertschöpfungsschritte des Tourismus bilden.
Das Tourismusentwicklungskonzept (TEK) wird durch externe Gutachter erstellt. Es beinhaltet eine aktuelle touristi-sche Wertschöpfungsanalyse der Region, die Definition von Wachstums – und Entwicklungszielen sowie Maßnah-mendarstellungen. Die Landestourismusstrategie bildet dabei ebenso die Strategiegrundlage wie touristischen Ent-wicklungsziele der Metropolregion Hamburg. Es werden die Nachfrage- und Angebotsseite beleuchtet und Empfeh-lungen für Infrastrukturentwicklung, Aufgabenteilung und Marketingstrategie gegeben.
Das TEK gibt Handlungsempfehlungen in den Bereichen:
Ziele und strategische Ausrichtung
Aktuelle und zukünftige touristischen Wertschöpfung
Positionierung der Region
Aufgabenteilung der Akteure
Die LTO Holstein Tourismus e.V. und die Kreise Steinburg und Pinneberg erhalten mit dem TEK ein Handlungskonzept zur konkreten Weiterentwicklung des Tourismus in der Region, auf dessen Basis die zukünftige Themensetzung und Infrastrukturentwicklung aufsetzen wird.
Das TEK wird zusammen mit den Mitgliedern entwickelt und abgestimmt. Das TEK wird dabei auf dem Land- und Na-turerlebnispotenzial der Region aufbauen und Empfehlungen liefern, dieses Potenzial noch intensiver erlebbar zu ma-chen und die touristische Wertschöpfung zu erhöhen.
Entwicklungsziele
1. Erstellung eines Tourismusentwicklungskonzeptes zur gemeinsamen und strategischen touristischen Weiter-entwicklung der Region.
2. Steigerung der regionalen und touristischen Wertschöpfung
Wirkung der Maßnahme
Das Projekt unterstützt folgende Ziele der AktivRegion: „Steigerung der regionalen Wertschöpfung“ und „Vorbereitung von touristischen Investitionen“. Das TEK kann mit seinen Empfehlungen in idealer Weise Empfehlungen für eine Schwerpunktsetzung der drei AktivRegionen Steinburg, Pinneberger Marsch und Geest und Holsteiner Auenland in der neuen Förderlaufzeit 2023 bis 2027 geben.

Förderprojekt |
Die VHS Wedel bietet einen Kurs zur Förderung der Sprachkompetenz und Identifikation mit der Region für zugewanderte Menschen an.
Ausgangslage
Die Stadt Wedel ist eine Modellkommune des Programms „Bildungslandschaften zwischen den Meeren. Bildung gemeinsam verantworten!“ Die Volkshochschule ist das kommunale Bildungs- und Begegnungszentrum der Stadt und trägt durch ein vielfältiges Angebot zum lebenslangen Lernen bei. Sie ist eine vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge anerkannte Sprachkursträgerin für Integrationssprachkurse und gerade in einer Zeit der Zuwanderung wichtige Partnerin für Integrationsmaßnahmen. Im laufenden Semester – Herbst 2015 – nehmen rund 450 Menschen mit.
Maßnahmenbeschreibung
Migrationshintergrund Deutschunterricht an der Volkshochschule Wedel. Die Koordinierungsstelle „Integration“ der Stadt Wedel ist der Volkshochschule zugeordnet, so dass eine Vernetzung zu allen an der Integration beteiligten Einrichtungen, Vereine und Verbände stattfindet. Teilnehmer/innen aus Sprachintegrationskursen und interessierte Migranten und Migrantinnen, die bereits in der Lage sind, einfache Informationen zu verstehen können den Kursen beiwohnen. Es werden pro Jahr drei Kurse angeboten zu folgenden Themen: Ausflugsziele/Freizeitgestaltung in der Natur Lebensmittel (der Region) und (typische) Rezepte der Region kennelernen und Umweltaspekte für die Region kennenlernen. Pro Kurs sind 25 Unterrichtsstunden geplant. Diese beinhalten:
Projektziele
Durch die Erlangung spezieller Kenntnisse zu Themen mit regionalem Bezug und deren Erarbeitung in deutscher Sprache soll sowohl die Sprachkompetenz als auch die Identifikation mit der Region zugewanderter Menschen gefördert werden. Bildungslandschaften zwischen Volkshochschule und den an dem Projekt Beteiligten in der Vorbereitung und Durchführung entstehen.

Förderprojekt |
Der Schulverband Seestermüher Marsch möchte die Voraussetzungen für einen attraktiven Schul- und Kitastandort sowie für sonstige Angebote im Sinne einer multifunktionalen Nutzung schaffen.
Ausgangslage
Die Sporthalle in Seester wurde Anfang der 70er Jahre errichtet. Seitdem wurden keine wesentlichen baulichen Veränderungen durchgeführt. In 2010 wurden die Heizungs- und die Lüftungsanlge erneuert. Die Sporthalle inklusive der Sanitäranlagen weist deutliche energetische und bauliche Mängel auf. So ist es z.B. derzeitnicht möglich, dass Kinder (Schule, Kita) oder Erwachsene (Vereinssport) mit handicap die Sporthalle und die angegliederten Sanitärräume nutzen. Bei diesem Projekt wurde zur Vorbereitung der geplanten Maßnahmen bzw. des Projektantrages bei der AktivRegion eine modelhafte Vorgehenweise gewählt, die nach Aussage der Energieagentur S.-H. so zum ersten Mal in Schleswig-Holstein praktiziert wurde. Zur Vorbereitung wurde eine Bafa-Förderungmöglichkeit genutzt: Das besondere daran ist, dass ein Planer auf die Gemeinde zugeht, seine Unterstützung bei der Vorplanung anbietet und der Planer dann für die Planungsarbeiten eine Förderung beantragt. Maßgeblich ist folgende Richtlinie: "Richtlinie Energieberatung und Energieeffizienz-Netzwerke für Kommunen und gemeinnützige Organisationen". Fördertabestand ist die "Förderung der Energieberatung für ein Sanierungskonzept oder für einen Neubau von Nichtwohngebäuden". Die Förderung liegt bei 80 % der förderfähigen Ausgaben, jedoch maximal 15 000 Euro.
Fördermaßnahmen
Folgende Maßnahmen sind geplant:
Projektziele
Mit den geplanten energetischen Maßnahmen soll erreicht werden, den Energieverbrauch und damit die Kosten einzudämmen. Allein durch die Minderung des Energieverbrauchs ist rein rechnerisch allein eine Halbierung des Heizwärmeverbrauches möglich. Außerdem soll die Barrierefreiheit mit den geplanten Maßnahmen hergestellt werden, damit die WCs und die Turnhalle und deren Sanitäreinrichtungen auch von Menschen mit handicap nicht nur während der Schulzeit sondern auch von Teilnehmern(innen) der Sportkurse des örtlichen Sportverein genutzt werden können.

Förderprojekt |
Der Schützenverein Tornesch will das Schießen für Sehbehinderte und Blinde ermöglichen und betritt damit in Schleswig-Holstein absolutes Neuland.

Förderprojekt |
Die Stadt Wedel möchte sich zukünftig im Bereich Mobilität neu aufstellen und dafür die Stelle eines Mobilitätsmanagers schaffen, der/die das Mobilitätskonzept begleitet und Maßnahmen daraus umsetzt.
Ausgangslage
Der zurzeit vorliegende Verkehrsentwicklungsplan für das Stadtgebiet von Wedel entstand vor ca. 20 Jahren und wird den aktuellen Anforderungen an eine zeitgemäße Verkehrspolitik nicht mehr gerecht. Eine gesamtheitliche und vernetzte Betrachtung der Nutzungsansprüche aller Verkehrsteilnehmer/innen hat in der Vergangenheit nicht in ausreichendem Maße stattgefunden. Auch wurde eine intensive Einbeziehung der Öffentlichkeit, als Voraussetzung für eine fortschrittliche, zukunftsorientierte Verkehrspolitik, nicht praktiziert. Das neue, noch zu beauftragende Mobilitätskonzept (s. gesonderter Förderantrag) bedarf einer fachlichen Begleitung und erste sich daraus entwickelnde Empfehlungen sollen ohne Zeitverzögerungen umgesetzt werden. Fördermaßnahme: Vorgesehen ist die Schaffung einer Ingenieurstelle in Teilzeit (25 h) für eine Laufzeit von zunächst drei Jahren mit der Absicht einer Weiterführung.
Projektziele
Die komplexen und aufwändigen sich abzeichnenden Prozesse sind zu konzipieren, inhaltlich zu begleiten, Formen der Öffentlichkeitsbeteiligung sind zu entwickeln und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Konkret sind in seiner /ihrer Person die fachlichen Erkenntnisse mit den unterschiedlichsten Anforderungen und Vorstellungen insbesondere aus der Öffentlichkeit unter Berücksichtigung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur abzustimmen und abzuwägen. Das Entwicklungsziel besteht insbesondere darin, den Planungsprozess zur Erstellung des Mobilitätskonzeptes durch eine qualifizierte Person zu begleiten. Darüber hinaus soll diese Stelle nach Fertigstellung des Mobilitätskonzeptes ohne zeitliche Verluste direkt in der Lage sein, Umsetzungsmaßnahmen zu konzipieren und umzusetzen.

Förderprojekt |
Die Antragsteller möchten auf dem Hofgelände eines ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebes ein Gebäude errichten, das die Möglichkeit zum Co-Working und der Anmietung von Räumlichkeiten für Gruppen bietet.
Ausgangslage
In der Umgebung der Landeshauptstadt Kiel sind ca. 6 Co-Working Spaces entstanden, die durch die Initiative “COWORKLAND ” eine Community bilden. Interessanterweise spiegelt sich dieser Trend trotz der Nähe zu Hamburg bisher nicht im Kreis Pinneberg wider. Lediglich ein Co-Working Space ist bisher in Elmshorn entstanden. Zwischen dem Kreis Pinneberg und der Stadt Hamburg ist ein tägliches Pendleraufkommen Berufstätiger von 53.000 Menschen zu verzeichnen (Pinneberger Tageblatt 06.01.2020). Um hierbei dem Stressfaktor Arbeitsweg sowie dem Zeitverlust durch das Pendeln entgegenzuwirken und in diesem Zusammenhang eine verbesserte Lebensqualität herbeizuführen, bedarf es Einrichtungen und Optionen, die entsprechend innovative Arbeitsformen außerhalb des Home Office ermöglichen. Aufgrund der Nähe zu Wedel/Hamburg wird hier ein Potential gesehen. Die Rahmenbedingungen sind günstig (ca. 300 m zu nächsten Bushaltestelle an der gut getakteten Linie von Uetersen nach Wedel, Glasfasernetz vor Ort).
Fördermaßnahme
Es wird ein Gebäude mit unterschiedlich großen Räumen mit einem Flächenangebot von ca. 300 m² entstehen. Zusätzlich sind Außenanlagen inkl. Stellplätze geplant. Das Gebäude bietet im Erdgeschoss einen größeren Raum für mittelgroße Gruppen, der für verschiedene Anlässe angemietet werden kann. Das können z.B. Präsentationen von Firmen aber auch Gruppen aus dem Ort oder der Umgebung sein, die dort Ihrem Hobby nachgehen möchten. im ersten Stock sind verschieden große Räume für Einzel- und Gruppenarbeit vorgesehen.
Projektziele

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