Förderprojekt |
Der seit Ende 2015 geschlossene Landgasthof "Zum Wildwechsel" in Kaaks soll nach Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen mit einem neuen Nutzungskonzept durch einen neuen Betreiber wieder in Betrieb genommen werden.

Förderprojekt |
Das zentrumsnahe Gelände soll durch die Neubebauung belebt werden. Es wird eine Investition von ca. 4,5 Mio. € im Ortskern ausgelöst. Die Behindertenwohngruppe wird ein überörtliches Einzugsgebiet bedienen können. Sie ist in der Wilstermarsch einmalig und auch darüber hinaus modellhaft. Durch die angestrebte 24-Stundenbetreuung der Wohngruppe werden ca. 3-4 Arbeitsplätze entstehen. Das geplante Vorhaben unterstützt das „Zukunftskonzept Daseinsvorsorge Wilster und Wilstermarsch“ (Februar 2014), das u.a. Entwicklungsziele und Empfehlungen für die Schaffung seniorengerechter- bzw. barrierearmer Wohnungen beinhaltet.

Förderprojekt |
Die Alte Schule in Huje ist mit viel ehrenamtlichen Engagement zu einem Bürgertreff umfunktioniert worden und soll nun abschließend gestaltet werden.
Fördermaßnahme
Die Gemeinde möchte den Toilettencontainer mit einer Holzverkleidung optisch an das Gebäudeensemble der „Alten Schule“ anpassen und einen Abstellraum schaffen.
Gleichzeitig soll der Gang zum Toilettencontainer und dessen Eingänge überdacht werden, um einen witte-rungsabhängigen Anschluss an das Hauptgebäude zu ermöglichen.
Im Außenbereich möchte die Gemeinde durch zusätzliches Spielgerät den vorhandenen Spielplatz aufwerten und zeitgemäßer den aktuellen Anforderungen entsprechend gestalten.
Weiterhin soll die Giebelverkleidung im ursprünglichen Zustand hergerichtet werden.
Ausgangslage
Seit dem Wegfall der örtlichen Gastwirtschaft im Jahre 2017 hat die Gemeinde in Eigeninitiative und mit viel Engagement den Klassenraum in der „Alten Schule“ zum Bürgertreffpunkt hergerichtet. Das restliche Gebäude wird zu Wohnzwecken genutzt.
Der Bürgertreffpunkt wird neben den Gemeinderatssitzungen für zahlreiche gemeindliche Aktivitäten wie Seniorengymnastik, Schulungsraum Feuerwehr, DRK-Treffen/Veranstaltungen, Kinderfest, offenen Adventskalender, Weihnachtsmarkt genutzt. Die nötigen sanitären Anlagen wurden zunächst zweckmäßig in einem Container auf dem Grundstück untergebracht und befindet sich 8 Meter vom Gebäude entfernt. Eine Unterbringung im Gebäude ist nicht möglich, bzw. steht nicht im wirtschaftlichen Verhältnis.
Ebenfalls auf dem Gelände befindet sich der gemeindliche Spielplatz mit Fußballtoren und Basektballfeld. Nachmittags und bei gemeindlichen Festen wird das Angebot rege genutzt. Dennoch wurde vermehrt der Wunsch geäußert, das Angebot zu erweitern und zeitgemäßer zu gestalten.
Entwicklungsziele
Mit der Überdachung der Zuwegung zum Toilettencontainer soll dieser Weg witterungsunabhängig und damit nutzer-freundlicher gestaltet werden.
Die Verkleidung des Sanitärcontainers ist eine Variante, um zweckmäßig und gleichzeitig kostengünstig ein sanitäres An-gebot vorzuhalten und dennoch eine ansprechende Optik zu gewährleisten, damit den Gesamteindruck nicht gestört wird.
Die Aufwertung des Spielplatzangebotes ist erforderlich, um ein attraktives Angebot zur schaffen. Die Attraktivität soll ge-steigert werden, um einer größeren Nutzergruppe und sowohl jüngeren Kindern als auch Jugendlichen zur Verfügung zu stehen
Wirkung der Maßnahme
Die AktivRegion hat sich mit dem Kernthema „Allianzen der Daseinsvorsorge“ zum Ziel gesetzt, die Attraktivität der Ortskerne zu steigern. Hier hat die Gemeinde durch die Einrichtung des Bürgerraumes schon viel Eigeninitiative gezeigt. Um bürgerschaftliches Engagement zu fördern, müssen gewisse Voraussetzung, wie beispielsweise ein Treffpunkt, geschaffen werden. Mit den hier aufgeführten Maßnahmen sollen die bisherigen Bemühungen weiterentwickelt und optimiert werden. Damit entspricht das Projekt der Zielsetzung und zahlt auf das Ziel „Investitionen“ ein.

Förderprojekt |
Das zentrumsnahe Gelände soll durch die Neubebauung belebt werden. Es wird eine Investition von mehreren ca. 10 Millionen € im Bereich des Ortskerns ausgelöst. Die Werkstätten für 60 behinderte Menschen, rund 20 Tagesförderplätze für Menschen mit Mehrfachbehinderungen und 23 barrierefreie Wohnungen mit Gemeinschaftsräumlichkeiten werden ein überörtliches Einzugsgebiet bedienen können. Auf einem rund 1 ha großen Gelände soll Beschäftigung und Ausbildung, Wohnen, Begleiten und Betreuen für Menschen mit Handicap stattfinden. Zugleich sollen u.a. durch eine Konditorei, ein Bistro, eine Textilwerkstatt, Verpackung, Montage und Konfektionierung Dienstleistungen für die Region erbracht werden. Auf der hinter dem Gebäude gelegenen Grünfläche ist vorgesehen u. a. für die eigene Küche Gemüse und Kräuter ökologisch anzubauen.

Förderprojekt |
Ein privater neuer Eigentümer möchte am selben Standort die beim einem Feuer im Jahr 2016 niedergebrannte Mühle in seiner bisherigen Kurvatur wiederaufbauen, um im Inneren eine hochwertige Ferienwohnung für Vermietung zu errichten.
Fördergegenstand ist
Antragsgegenstand ist der Wiederaufbau der „Mühle Hoffnung“ in Beidenfleth und der Ausbau mit einer Ferienwohnung.
Ausgangslage
Die Kornmühle“ Hoffnung“ prägte über 175 Jahre das Orts- und Landschaftsbild Beidenfleths. 2016 ist die Mühle bestehend aus Kornmühle, Speichergebäude und Stallgebäude abgebrannt. Neueigentümer wurde in 2019 Thorsten Luft aus Beidenfleth.
Entwicklungsziele
Das Mühlengebäude soll in seiner bisherigen Kurvatur mit Hauptflügeln, die nicht funktionsfähig sein werden, wieder aufgebaut und dann als Ferienwohnung mit ca. 170 m² Nutzfläche über drei Ebenen genutzt werden. Der Aufbau erfolgt in Holzbauweise. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Wärmepumpe. Mit der Maßnahme werden folgende Zielsetzungen verfolgt:
1. Verbesserung des Orts- und Landschaftsbildes Beidenfleths
2. Errichtung einer besonderen „Landerlebnisunterkunft“ mit besonderer überörtlicher Strahlkraft
3. Generierung neuer touristischer Wertschöpfungsumsätze in Beidenfleth
Der Eigentümer besitzt bereits 5 Ferienwohnungen in Beidenfleth und betreibt an der Fähre Beidenfleth seit 2021 die Fährbude Beidenfleth (www.faehrbude.de). Hierbei kooperiert er mit dem MarktTreff Beidenfleth, von dem er regionale Produkte bezieht. Diese Kooperation wird durch die neue Erlebnisferienwohnung in der Mühle noch intensiviert. Es ist nicht sinnvoll, dass Mühlengebäude in unterschiedliche Ferienwohnungen zu unterteilen, da dadurch der Erlebnis-Character des „Wohnens“ in einer Mühle reduziert wird und eine künstliche Teilung über die Ebenen die Attraktivität mindert. So entsteht eine große hochwertige Ferienwohnung, in der eine befreundete kleine Gruppe mehrtägig über-nachten kann. Das Produkt spricht damit eine besondere Zielgruppe an. Für die Bewirtschaftung der Ferienwohnung entsteht ein neuer Arbeitsplatz mit ca. 10 Wochenarbeitsstunden geplant.
Wirkung der Maßnahme
Es entsteht ein neues außergewöhnliches Landerlebnisangebot. Es wird eine Investition im Bereich Land- und Naturerlebnisse ausgelöst.

Förderprojekt |
Der Förderverein Aktiv für Glückstadt e.V. installiert eine beleuchtete Wasser-Fontaine im Fleth von Glückstadt, um so den Marktplatz attraktiver und liebenswerter zu gestalten. Gleichzeitig wird durch die Belüftung die Wasserqualität nachhaltig verbessert.

Förderprojekt |
Die Stadt Krempe plant das Gelände um den Burggraben neu zu gestalten und neue Nutzungen zu etablieren. In dem Zusammenhang steht auch die Erstellung eines Nutzungskonzeptes für den Wasserturm.
Fördermaßnahme
Gegenstand der Förderung ist eine Gestaltungsplanung für das Außengelände rund um den Wasserturm und den Burggraben und die Erstellung eines Nutzungskonzeptes für den Wasserturm.
Ausgangslage:
Die Stadt Krempe ist Eigentümerin des ehemaligen Burggrabens und angrenzender Grundstücke wie dem Mühlen-berg mit Ehrenmal und Wasserturm sowie dem Haus der Krempermarsch und dem Feuerwehrgerätehaus. Der Burg-graben, der Mühlenberg und das Haus der Krempermarsch sind als Denkmal-Ensemble eingetragen.
Das Gelände um den Burggraben hat schon aus historischen Gesichtspunkten viel Potenzial und bildet das grüne Zentrum der Stadt. Angrenzend befindet sich das Schul- und Sportzentrum sowie das Haus der Krempermarsch, welches Treffpunkt und Heimat vieler städtischer Vereine, wie z.B. der Stadtkapelle, der Gilde und der VHS ist. Die Rats-versammlung hat beschlossen, das Gelände entsprechend aufzuwerten und möchte sich planerischen Rat bei der Entwicklung von Ideen für eine zukünftige Nutzung einholen.
Seit 1980 ist die Stadt Krempe Eigentümerin des Wasserturmes auf dem Mühlenberg. Der Turm ist als kulturhistorisches Denkmal eingetragen und wurde in der Zeit von 2018 bis 2022 aufwändig saniert. Nach Abschluss der Sanie-rungsarbeiten zeigt sich der Turm in seiner ursprünglichen Form. Das bedeutet jedoch auch, dass derzeit keine Nut-zung für andere Zwecke, z.B. als Aussichtsturm o.ä. möglich ist. Vor der Sanierung hat die Stadt versucht, den Turm zu veräußern. Interessenten hatten dabei insbesondere im Blick, den Turm für eine wohnliche Nutzung herzurichten. Diese Möglichkeit wurde jedoch bisher aus Gründen des Denkmalschutzes und des Baurechts abgelehnt.
Die Stadt möchte mit einem Nutzungskonzept prüfen, welche Umnutzung (Aussichtsturm, Kletterturm, etc.) umsetzbar wäre und mit welchem Aufwand dies verbunden ist. So wäre bspw. vorstellbar, den Wasserturm als lebendiges In-dustriedenkmal und damit als Lernort umzufunktionieren. In einem ersten Schritt könnte die Herrichtung der beste-henden Einrichtung als Anschauungsobjekt für die ursprüngliche Funktion als Wasserturm dienen. Als Betriebsbau-werk der Wasserversorgung, diente der Hochbehälter zur Speicherung von Trink- oder Brauchwasser. Mit dem Hoch-behälter wurde neben der Bereithaltung einer temporär ausreichenden Wassermenge auch für einen ausreichenden und gleichmäßigen Druck im angeschlossenen Wassernetz gesorgt.
Die räumlichen Möglichkeiten könnten durch das Einziehen einer weiteren begehbaren Ebene deutlich erweitert wer-den. Ob und wie dies jedoch baulich umsetzbar ist und inwieweit hierdurch eine weitere Nutzung sinnvoll und möglich ist, kann nur durch ein Fachbüro festgestellt werden.
Das Ortskernentwicklungskonzept der Stadt Krempe empfiehlt die Maßnahme: „Für die aufgezeigten potenziellen Nutzungen, wie auch ggf. für weitere noch zu entwickelnde Nutzungsansätze ist eine vertiefte Prüfung u.a. durch Machbarkeitsstudien notwendig. In Hinblick auf das (dann) präferierte Nutzungskonzept, könnte eine baulich-funktionale Anpassung des Innenraums (inkl. Dach-/potenzieller Aussichtsbereich), sowie eine gestalterisch-funktionale Anpassung der Freifläche erfolgen“
Der Bereich um den Burggraben ist ein generationsübergreifender Begegnungsort zur Förderung des gemeinschaftli-chen Zusammenlebens, des bürgerschaftlichen Engagements, von kulturellen Aktivitäten, der Traditionspflege, der Kinder- und Jugendarbeit sowie des Sportes durch entsprechende Freizeitangebote. Das Gelände und die Einrichtun-gen dienen der Daseinsfürsorge zur Sicherung der Attraktivität und Lebensqualität und zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in der gesamten Stadt.
Entwicklungsziele:
1. Erstellung einen Nutzungskonzeptes für den Wasserturm
2. Gestaltungsplanung für den Bereich um den Wasserturm und den Burggraben
Die historische Bausubstanz soll erhalten und durch neue Nutzungen soll die Aufenthaltsqualität gesteigert wird. Schaffung von barrierefreien oder zumindest barrierearmen Zugängen und Wegen.
Das Konzept wird eine Bestandsaufnahme, ein Nutzungs- und Gestaltungskonzept sowie eine Kostenermittlung für die Maßnahmen beinhalten.
Wirkung der Maßnahme
Das Projekt wirkt dabei auf die Ziele „Sicherung und Etablierung von nachhaltigen Angeboten der Daseinsvorsorge“ und wird „Investitionen im Ortskern auslösen“. Es stärkt den Ortskern. Es handelt sich um die Maßnahme 1 (Entwick-lung von Konzepten) der AktivRegion im Kernthema „Allianzen der Daseinsvorsorge“. Der Projektansatz wurde im Nachtrag des Ortsentwicklungskonzept von 2021 benannt.
Die anschließende Umsetzung des Nutzungs- und Gestaltungskonzeptes löst Investitionen im Ortskern aus.

Förderprojekt |
Im Sinne der Verkehrs- und Besucherlenkung soll im Rahmen eines extern zu erstellenden Konzeptes die Situation für die Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer und mobiltätseingeschränkte Menschen im Stadtkern untersucht werden, um investive Maßnahmen vorzubereiten.
Fördermaßnahme
Die Stadt wird über ein externes Fachbüro ein Verkehrs- und Besucherlenkungskonzept erstellen. Die Konzeptkosten werden auf 30.000 € brutto geschätzt.
Ausgangslage
Die Innenstadt Glückstadt ist als Stadtdenkmal eingestuft. Die Funktionen von Einkaufsstraße, Marktplatz und Hafen haben sich über die Jahrzehnte hinweg stark verändert: vom Gewerbehafen zum Freizeit- und Eventhafen; von der mit Autos befahrenen Einkaufsstraße zur Fußgängerzone; vom „Versorgungsmarktplatz“ zum „Eventstandort“. Der touristisch induzierte Geh-, PKW-, Bus- und Radverkehr löst ein differenziertes Nutzungsverhalten mit unterschiedlicher Intensität aus. So hat bspw. der Bedarf von auswärtigen Gästen sich zu orientieren ebenso zugenommen wie ein Anspruch, den Besucherverkehr bei größeren Veranstaltungen lenkend zu kanalisieren und zu steuern. Insbesondere der radtouristische Verkehr hat durch die Radfernwege „Elberadweg“ und „Mönchsweg“, die durch den Stadtkern führen, zugenommen. Hierauf hat die Stadt bereits mit einem Radverkehrskonzept reagiert. Eine weitere Herausforderung stellt die Zunahme der PKW-Elektromobilität im Ortskern da.
Um die Folgen auch der Alterung der Bevölkerung zu mildern und der Funktionsverluste für die Versorgung auch der Umlandgemeinden zu begegnen, ist die zentralörtliche Versorgungsfunktion Glückstadt dauerhaft und bedarfsgerecht für die Bevölkerung der gesamten Region zu sichern und zu stärken. Die Infrastruktur ist durch die verstärkte Nutzung des Fahrzeuges bis in das hohe Alter – auch wegen fehlender, bedarfsgerechter ÖPNV-Angebote, anzupassen, die städtebaulichen Missstände zu beseitigen. Die Stadt Glückstadt soll in die Lage versetzt werden, auf die Herausforderungen der demografischen Entwicklung konzeptionell zu reagieren und sich zukunftsfähig aufzustellen. Dabei ist gerade für Glückstadt als Kleinstadt im ländlichen Raum die Infrastruktur für den motorisierten Individualverkehr von essentieller Bedeutung. Im interkommunal mit den Umlandgemeinden erstellten „Zukunftskonzept Daseinsvorsorge“ der Stadt Glückstadt wird daher der Bedarf für ein Verkehrs- und Besucherlenkungskonzept gesehen.
Entwicklungsziele
– Die Verkehrssituation und Besucherlenkung im Stadtkern soll für die Zielgruppen Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer, mobilitätseingeschränkte Menschen verbessert werden.
– Das Konzept bildet die Grundlage für investive Maßnahmen.
– Damit soll die Aufenthaltsqualität im Stadtkern verbessert werden.
Im Konzept wird der Stadtkern mit folgenden Inhalten betrachtet werden:
– Wie soll die Besucherlenkung und -information von Gästen (Fußgänger, Radfahrer, PKW-Fahrer) differenziert im Alltag und bei Großveranstaltungen erfolgen (Notwendigkeit eines starren oder flexiblen Verkehrsleitsystems?).
– Welche Park- und Abstellflächen für Radfahrer, Busse und PKW stehen aktuell zur Verfügung und welche Veränderungsbedarfe gibt es? Hierbei ist auch zu untersuchen, wie der steigende Park+Ride-Bedarf am Bahnhof für Berufspendler nach Pinneberg und Hamburg gedeckt werden kann. Es sind die Belange der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Stadtkern, der Einkäufer und der Touristen zu berücksichtigen.
– Wie soll im Ortskern auf die wachsende Nachfrage der Elektromobilität (sowohl im Kfz- als auch im E-Bike-Bereich) reagiert werden?
– Weiterhin sind Bedarfe und Umsetzungsmöglichkeiten für barrierearme Parkflächen aufzuzeigen.
Das Konzept wird eine Bestandaufnahme, eine Maßnahmenentwicklung sowie eine Kostenermittlung für die Maßnahmen beinhalten.
Wirkung der Maßnahme
Das Projekt wirkt dabei auf die Ziele „Sicherung und Etablierung von nachhaltigen Angeboten der Daseinsvorsorge“ und „Investitionen im Ortskern auslösen“. Es stärkt den Ortskern. Es handelt sich um die Maßnahme 1 (Entwicklung von Konzepten) der AktivRegion im Kernthema „Allianzen der Daseinsvorsorge“. Der Projektansatz wurde im interkommunal erstellten Daseinsvorsorgekonzept entwickelt.

Förderprojekt |
Der Platz am Bootsanleger im Suder Hafen soll zu einem Hafenplatz zum Verweilen umgebaut werden.
Fördergegenstand ist
Fördergegenstand ist die Baufeldräumung, Parkplatzherstellung, die Anlage einer Sitzstufenanlage sowie begleitende Gestaltungselemente (Sitzbänke, Abfallbehälter, Fahrradbügel, Solarbeleuchtung und Bepflanzung).
Ausgangslage
Im Jahre 2009 wurde im Bereich des Suder Hafens ein Bootsanleger für Wasserwanderer gebaut. Mit diesem Bootsanleger ist in Itzehoe ein direkter Zugang zur Stör geschaffen worden, der öffentlich nutzbar ist. Der Anleger wird seit Fertigstellung in den Sommermonaten von Wassersportlern u.a. auch des benachbarten Vereins Itzehoer Wasserwanderer genutzt. In den Folgejahren wurde dieser Standort zusehends auch von Erholungssuchenden mit Nutzungsschwerpunkt in den Abendstunden aufgesucht; der Ausblick auf die Stör erfreut sich großer Beliebtheit. Dem Freizeit- und Erholungspotentials des Standortes wird die Gestaltung des näheren Umfelds des Bootsanlegers nicht gerecht. Bei Förderung des Bootsanlegers sind seinerzeit keine Mittel in die Platz-/Umfeldgestaltung geflossen. Nun wird vermehrt der Wunsch vorgetragen, die Aufenthaltsqualität an diesem Standort an der Stör für Erholungssuchende zu verbessern und für Besucher von Wassersportveranstaltungen ein funktionsgerechtes Umfeld zu schaffen. Obwohl der Standort aktuell keine infrastrukturelle Aufenthaltsqualität aufweist, wird die Lage am Wasser verstärkt genutzt.
Entwicklungsziele
1. Öffentliche Investition, um die Stör in Itzehoe erlebbarer zu machen.
2. Erhöhung der Bedeutung des Platzes für Itzehoer und Gäste (Radfahrer, Wasserwanderer). Aufwertung der Bootsanlagestelle zum Hafenplatz.
3. Gestaltung eines öffentlichen Aufenthaltsplatzes
Wirkung der Maßnahme
Die Stadt investiert rd. 183.000,00 € in eine neues Land- und Naturerlebnis gemäß AktivRegion-Strategie. Die Maßnahme kann den Ausgangspunkt für ein gastronomisches Angebot an dem Standort bilden (Verkaufswagen oder spätere feste Investition, ehemaliger Störpavillon). Damit könnte die Investition den Anstoß zu einer Wertschöpfungssteigerung geben.

Förderprojekt |
