Förderprojekt |
Ausgangslage
Der für dieses Projekt genutzte historische und durch seine Bauart sehr beeindruckende Haubarg lockt viele Interessierte nach Arlewatt. Er wurde 1735 erbaut und ist das Wahrzeichen des Dorfes Arlewatt. Die Hausform "Haubarg" ist eine der wenigen, die im nördlichen Teil des Kreises Nordfriesland vorhanden ist. Das Wappen der damaligen Besitzerin Herzogin Marie Elisabeth mit den Initialen ME 1664 ist im Giebel über der Haustür des Haubargs eingemauert. Die Herzogin war Eigentümerin des Gutes und ließ den Hof über einen Verwalter bewirtschaften, wobei die Dorfbewohner Hand- und Spanndienste zu leisten hatten. Sie selber bewohnte das Schloss vor Husum. Der Haubarg diente damals als Wirtschafts- und Wohngebäude des Verwalters. "Dat rode Hus" diente Theodor Storm als Vorbild für die 1884 entstandene Novelle "Chronik vom Grieshuus". Das Gut Arlewatt wurde 1772 in 14 gleichwertige Parzellen aufgeteilt und verkauft. Dies war die Geburtsstunde des Dorfes Arlewatt. Die Nordhälfte des Haubargs wird in 10ter Generation von der Fam. Paulsen bewohnt. Die Südhälfte wurde im Laufe der Zeit vererbt bzw. verkauft und kam somit zu neuen Besitzern und schließlich wieder in die Hände der Fam. Paulsen.
Projektinhalte
Modernisierung und Umbau des historischen Haubarges Arlewatthof in eine Wellness- und Physiotherapiepraxis.
In dem Gebäude sollen ein Empfangsbereich, eine Küche, 3 Behandlungsräume, ein Ruhe- bzw. Gymnastikraum, ein Badezimmer mit Badewanne, eine Sauna, eine Umkleidekabine und ein Abstellraum entstehen.
Um gleichzeitig das kulturelle Erbe für den Besucher erlebbar zu machen, sollen die für den Haubarg typischen Holzbalken in diesem Projekt durch den Umbau wieder sichtbar gemacht werden und bei der Renovierung (wenn möglich) die damals typischen Bausubstanzen (z.B. Lehm) genutzt werden. Die historische Stätte soll nach der Restaurierung nicht nur für Patienten, sondern auch für Touristen zugänglich sein. So macht auf dem Gehöft bereits eine Hinweistafel auf den Haubarg und dessen Geschichte aufmerksam. Dies soll um eine weitere Informationstafel direkt neben der Haustür des Haubargs erweitert werden. Im Eingangsbereich werden ergänzend zu den Informationen auf den Hinweistafeln Bilder vom Haubarg und dem ehemals ansässigen Schloss aufgehängt. Im Ruheraum sind die Besucher und Patienten dann eingeladen in den dort ausliegenden Gedichten und Novellen Theodor Storms zu stöbern.
Touristischer Aspekt
Die in diesem Projekt entstehenden Angebote sprechen die Bedürfnisse der Touristen ganzjährig an. Besonders in den Wintermonaten wird den Urlaubern ein weiterer Anreiz gegeben, Schleswig-Holstein zu besuchen. Die Projektträgerin möchte mit der Praxis unter anderem mit Eigentümern von Ferienwohnungen in der Umgebung Kooperationen schließen, um die Objekte auch im Winter attraktiver werden zu lassen. Des Weiteren wird es eine Zusammenarbeit mit dem Landgasthof Paulsen in Bohmstedt geben. Für die Hotelgäste sollen Arrangements angeboten werden.
Genauso möchten auch die Ferienwohnungen Werbung machen. Sie bieten Komplettangebote incl. verschiedener Massagen an oder auch die Möglichkeit dies einzeln dazu buchen zu können. Der Kunde kann seinen Wunsch nach Entspannung individuell in seinen Urlaub integrieren. In der Praxis soll der Mensch seinen individuellen Bedürfnissen und Wünschen gerecht angesprochen werden. So kommt es zu einer deutlichen Verlängerung der Hauptsaison.
Arbeitsplätze
Für die Umsetzung dieses Projektes werden mindestens 4 Arbeitnehmer geschaffen. 2 Arbeitnehmer in Vollzeit und 2 Arbeitnehmer anfangs auf 450,-€ Basis.
Bioenergieversorgung
Dem Kunden bietet sich ein einmaliges Flair in diesem besonderen Reetdachhaus. Die ruhige Lage und ganzheitliche Entspannung tragen maßgeblich zum Behandlungserfolg bei. Um eine ruhige und warme Atmosphäre im Haubarg zu erzielen, beliefert uns eine Biogasanlage mit Fernwärme, die zu 100% genutzt wird. Hierdurch wird eine komplette
Wärmeversorgung durch Erneuerbare Energien erreicht.
Zielsetzung

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Das Westküsten-Gruppen-Portal bietet der Branche in der Region einen neuen Distributionskanal im Internet, der sich ausschließlich auf Gruppentourismus konzentriert. Das Portal ermöglicht dem Kunden direkten Kontakt zum Leistungsträger oder aber die Abfrage von fertigen Paketen für alle Arten von Gruppenreisen. Mit dem Portal werden potenzielle Gruppenkunden für die Westküste Schleswig-Holsteins angesprochen. Der Aufbau eines Informations- und Buchungsportals für Gruppen und einer gemeinsamen Marketing-Plattform für die gesamte Nordseeküste in Schleswig-Holstein soll die zugehörigen Produkte bündeln.
Entwicklungsziele
Das Westküsten Portal soll durch aktive Information neue Kontakte auf dem Veranstalter-Markt gewinnen und bestehende Kontakte weiter vertiefen. Mit dem Zweck Buchungen für die angeschlossenen Leistungsträger anzubahnen. Die Ansprechpartner sind:
a. Gruppen-Reiseveranstalter
b. Busunternehmen
c. Vereine, Verbände, etc.
Dadurch entsteht eine innovative technikbasierte Dienstleistung.

Förderprojekt |
Ausgangslage
Ausgehend von den Entwicklungen um die beabsichtigte Schließung der Gieselauschleuse ist in der Region das Bestreben entstanden, die wassertouristischen Potentiale im geplanten Untersuchungsgebiet in einem ersten Schritt zu analysieren und im Anschluss ein tragfähiges Konzept zur Stärkung des wassertouristischen Standortes zu erarbeiten.
Im Wassertourismuskonzept des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Eider eine „mittlere“ Bedeutung für Freizeit und Tourismus attestiert. Die Akteure in der Region widersprechen dieser Einstufung nicht grundsätzlich, sind jedoch der Auffassung, dass der Wassertourismus viele ungenutzte Potentiale aufweist. Beispielsweise seien an dieser Stelle die Möglichkeit von Hausboottourismus genannt – welcher in vielen anderen wassertouristischen Regionen erfolgreich betrieben wird – welcher aber in der Eider-Region aktuell nur eine geringe bis gar keine Bedeutung hat.
Durch eine umfangreiche Potentialanalyse unter Einbindung der touristischen Akteure vor Ort ist es zunächst möglich, eben diese ungenutzten Chancen zu benennen und darzustellen. Im Anschluss gilt es, einen detaillierten Handlungs- und Umsetzungsleitfaden für die zukünftige wassertouristische Entwicklung der Eider-Region zu erarbeiten. Durch diesen zweiten Schritt wird den Akteuren ein Fahrplan an die Hand gegeben, welcher ein zielgerichtetes und erfolgsorientiertes Nutzen der jeweiligen Potentiale sicherstellt.
Bisherige wassertouristische Bestrebungen bezogen sich in der Vergangenheit lediglich auf Teilbereiche der Eider. Die hier angestrebte Potentialanalyse strebt jedoch an, die Eider als ganzheitliche Region – Von der Mündung am Eidersperrwerk bis zu den Seitenarmen in Rendsburg und die Mündung in den NOK – zu betrachten. Auf diese Art und Weise ist es auch beabsichtigt, die Vernetzung der Tourismusakteure in der Region langfristig zu stärken und die Eider-Region in ihrer Gesamtheit als Wassertourismusstandort erfahrbar zu machen. Dabei wird aus zwei Perspektiven heraus eine Begutachtung erforderlich sein (vgl. Abb 1):
Aus Sicht der Besucher der Eider-Region mit einem Umkreis von ca. 10 km.
Projektziele
Ziel der Analyse wassertouristischer Potentiale der Region ist das Herausarbeiten gezielter Handlungsstrategien zur Stärkung des wassertouristischen Angebotes unter Berücksichtigung der Erhöhung der Nutzung der Gieselauschleuse. Zu diesem Zweck sind folgende sollen folgende Ziele Themen durch eine externe Untersuchung bearbeitet werden:
Projektinhalte
Das Projekt beinhaltet folgende Einzelmaßnahmen:

Förderprojekt |
Der Westküstenpark möchte den südlichen Teil des Rundweges mit mehreren jungen Obstbäumen bepflanzen und ein aus Holz bestehendes Natur-Spielgerät installieren. Die ausgewählten Baumarten sind heimische Obst- und Fruchtbäume. Sie sind Bestandteil der Bemühungen, den Gästen eine nachhaltige und zukunftsfähige Möglichkeit zu zeigen, heimischen Wildtieren wie Käuzen, Haselmäusen oder Hornissen ein Zuhause zu geben und bestäubende Insekten zu fördern. Das Naturspielgerät (mehrere Baumelemente aus nachhaltiger Pflanzung) soll den Kindern der Gäste die Möglichkeit geben, auf einem Naturobjekt ohne künstliche Materialien zu spielen und zu toben.

Förderprojekt |
Der Stadtwald liegt unmittelbar am Stadtrand der Stadt und ist ein beliebter Treffpunkt und Veranstaltungsort für z.B. Osterfeuer, Familienpicknicks, Grillfeiern oder Kinderfesten. In der ansonsten eher mit wenig flächigen Baumansammlungen bewachsenen Landschaft Eiderstedt ist der Stadtwald in Zentral-Eiderstedt der einzig geschlossene Wald. Der Stadtwald in Garding wurde mit Setzlingen von heimischen Laub- und Nadelbäumen sowie Kleingehölzen aufgeforstet. Die Arbeiten wurden vom Bauhof gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt.
Ein Wald ist ein Ökosystem. Jeder Baum ist Teil dieser Gemeinschaft. Der Gardinger Stadtwald ist ein Mischwald, der über zahlreiche Fußwege erschlossen wird. Schülern soll die Möglichkeit eröffnet werden, das Ökosystem Wald selbst zu erfahren. So wird außerschulisches Lernen unterstützt und der Zugang zur Natur eröffnet.

Förderprojekt |
Die Gemeinden Arlewatt, Horstedt und Olderup haben den Spielplatz an der gemeinsamen Kita Olderup für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bisher war der Spielplatz ausschließlich den Kita-Kindern vorbehalten. Dafür wurde der Spielplatz verlegt, statt neben jetzt vor der Kita, um auf der vorhandenen Grünfläche für mehr Bewegungsraum zu sorgen und durch die Anschaffung weiterer Spielgeräte den Platz aufzuwerten. Zudem wurde ein Pflanzbereich angelegt, wo Gemüse gepflanzt werden kann. Ein Insektenhotel soll den Kindern die Wichtigkeit des Zusammenspiels von Insekten, Natur und Klimaschutz näherbringen. Die Kita-Kinder wurden an der Auswahl der Spielgeräte beteiligt. Weitere Ruhemöglichkeiten wurden aufgestellt.

Förderprojekt |
Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Alterung der Bevölkerung, niedriger Siedungsdichte und dadurch begründeter Probleme im Hinblick auf Angebote der Daseinsvorsorge und Mobilität sowie komplexer werdenden Anforderungen bei der Einwerbung von Fördermitteln haben neun Gemeinden beschlossen, in Abkehr vom klassischen „Kirchturmdenken“ ihre Kräfte zu bündeln. Die 9 Gemeinden des Kooperationsraums haben in 2014 zusammen mit dem Amt Eiderstedt und
unter externer Begleitung einen Sondierungsprozess gestartet, ob, wie und in welchen Themen eine Zusammenarbeit möglich ist. Den Anstoß dafür bildete das vom Kreis Nordfriesland initiierte und vom BMVI als Pilotvorhaben finanzierte „Integrierte Kooperationsraum- und Mobilitätskonzept“.
Die Ziele des Kooperationsraumes sind:
Diese Themen wirken zusammen, um die Erreichbarkeit der Angebote der Daseinsvorsorge für alle Bevölkerungsgruppen zu erhalten und insbesondere für Ältere und Jugendliche neue Möglichkeiten zu schaffen, von ihrem Heimatort aus ein attraktives Angebot zu erreichen und damit möglichst langfristig dort wohnen bleiben zu können. Durch die interkommunale
Herangehensweise können Kräfte gebündelt und neue Angebote geschaffen werden. Eine nachhaltige Etablierung und Strukturierung der Zusammenarbeit durch eine externe Prozesssteuerung ist grundlegend für den langfristigen Erfolg und
die Verstetigung dieser Kooperation

Förderprojekt |
Bisher ist das Projekt „Velotaxi“ eher im Großstädtischen Bereich bekannt. Mit dem Projekt in der Kleinstadt Husum kann die Nutzung auch in einem ländlichen Raum getestet werden und ggf. auch auf andere Regionen im Kreis/Land übertragen werden
Mit dem „Velotaxi“ will das Diakonische Werk Husum gGmbH ein neues touristisches Angebot schaffen, umweltfreundliche Fortbewegungsmittel testen und ein neues Lernfeld für Arbeitssuchende Menschen bieten. Dafür sollen zwei Velotaxis gekauft, Werbepartner akquiriert sowie Fahrer und Servicemitarbeiter geschult werden. Auf festen geführten Routen, z.B. der „Meeres-Tour“ oder der „Fair-Shopping-Tour“ werden Fahrgäste zu ausgewählten Orten in und um Husum geradelt. Zahlreiche Kooperationspartner haben bereits die Mitarbeit zugesagt, sodass die Routen entsprechend vermarktet werden können. Fördergegenstand ist neben dem Ankauf der zwei Velotaxis insbesondere eine Personalstelle von 30 Stunden/Woche, welche sich um die Organisation, Buchung, Vermarktung und (pädagogische) Anleitung der Fahrer kümmert.

Förderprojekt |
Beim Ostenfelder Bauernhaus handelt es sich um das älteste Freilichtmuseums Deutschlands. Das Haus ist für die Öffentlichkeit zugänglich und es werden diverse landwirtschaftliche Exponate aus dem 17. und 18. Jahrhundert ausgestellt. Ein weiterer Höhepunkt ist die Architektur des Hauses, hier besonders der aus rohen Eichenbalken bestehende Dachstuhl.
Um diese einmaligen Sehenswürdigkeiten gut sichtbar darzustellen, wurde mit einer ortsansässigen Elektrofirma ein Beleuchtungskonzept erstellt.

Förderprojekt |
Die Kirche in Welt ist eine bestuhlte Kirche mit einem großen Kirchenraum für eine inzwischen zwar zahlenmäßig sehr kleine Gemeinde, aber als gut besuchte Veranstaltungskirche, z.B. im Rahmen der "Sommerkirche Welt" mehrere Wochen im Jahr regelmäßig genutzt. Bisher wurde der gesamte Kirchenraum noch mit Flüssiggas aufgeheizt.
Wenn die Akkusitzkissenheizung in der Kirche in Welt temporär nicht mehr benötigt werden, sollen diese in einer der anderen acht Kirche der Kirchengemeinde Eiderstedt-Mitte zur Verfügung stehen.
