ALR auf der NORLA

Vier Tage voller Austausch, spannender Gespräche und guter Vernetzung. Von Dorfkümmerer*innen über Gröön Dörp-Initiativen bis zur diesjährigen Umfrage: Was bewegt die Menschen in den ländlichen Räumen Schleswig-Holsteins?

Auch in diesem Jahr waren wir – die Akademie für die ländlichen Räume Schleswig-Holsteins e. V. (ALR) – wieder auf der NORLA in Rendsburg vertreten. Von Donnerstag, den 3. bis Sonntag, den 6. September durften wir an unserem Messestand zahlreiche Besucher*innen begrüßen und interessante Gespräche über die Entwicklung der Dörfer und ländlichen Räume in Schleswig-Holstein führen.

Besonders gefreut haben wir uns auch über aktive Unterstützung von Engagierten aus unseren unterschiedlichen Projekten. So waren am Donnerstag und Freitag mehrere Dorfkümmerer*innen an unserem Stand zu Gast und berichteten Interessierten aus erster Hand von ihren Tätigkeiten und Erfahrungen aus dem Kümmerer*innen-Alltag. Ein Highlight war in diesem Zusammenhang natürlich der Besuch von Sozialministerin Aminata Touré am Messestand, die das Projekt mit ihrem Ministerium fördert und sich freute, zwei der Dorfkümmerer*innen persönlich kennenzulernen.

Am Samstag standen dann die Gröön Dörp-Initiativen aus Brügge und Brodersby im Mittelpunkt. Die Engagierten aus den Initiativen kamen mit Messebesucher*innen über Themen wie Artenvielfalt und Biodiversität in den Dörfern ins Gespräch und stellten ihre Aktivitäten vor. Die NORLA bot hier eine tolle Gelegenheit zum Austausch und weiteren Vernetzung, auch zwischen den beiden Initiativen.

Wie bereits in den vergangenen drei Jahren hatten wir auch diesmal eine Umfrage im Gepäck, bei der die Teilnehmenden Bürgermeiter*in spielen durften. Darin konnten die Messebesucher*innen angeben, welche Schwerpunkte sie als Bürgermeister*in in ihrer eigenen Kommune setzen würden. Aus verschiedenen Themenbereichen konnten 3-4 Schwerpunkte ausgewählt werden.

Hier ist das diesjährige Ergebnis unserer Umfrage:

Als besonders wichtig wurden die Bereiche Bildung, medizinische Versorgung sowie Natur und Umwelt eingestuft. Etwas weniger Bedeutung maßen die Befragten den Themen Wohnen, Freizeit und Kultur, Klimawandel sowie Demokratie bei. Am geringsten fiel die Bewertung für Digitalisierung, Nahversorgung und Mobilität aus.