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Die in Oldenburg i.H. vorhandenen Elemente "Kulturvielfalt" und "Einrichtungenvielfalt für Menschen mit Behinderung" sollen in diesem Vorhaben miteinander verbunden werden. Durch ein weithin sichtbares inklusives Theaterfestival "Theater all inklusiv" wird zum einen die kulturelle Vielfalt der Region durch eine etwas andere Theaterform ergänzt, zum anderen wird der inklusive Gedanken aus den vielfältigen Einrichtungen hinaus in die touristisch aber auch ländlich geprägte Bevölkerung getragen. Das Vorhaben soll den Wert der Menschen in der Bevölkerung unterstreichen, Berührungsängste abbauen, um sie als bereicherndes gesellschaftliches Element wahrzunehmen und um den inklusiven Gedanken zu stärken. Während des eintägigen Festivals führen fünf bis sechs Theatergruppen eine jeweils etwa 30-minütige Aufführung unter den Augen einer namhaften Jury und dem Publikum vor. Die Aufführungen werden unter Verleihung eines Preises durch die Jury belohnt. Die Theaterdarsteller entwickeln in der Vorbereitung aus sich heraus und unter Anleitung von Regisseuren eine Theateraufführung. Durch die öffentliche Präsentation erhalten sie ihre Selbstwirksamkeit und Anerkennung. Die Zuschauer können über die Aufführungen Zugang zu den Darstellenden bekommen und deren individuelle Fähigkeiten erfahren. Die Einrichtungen entwickeln intern mit dem Einsatz der darstellenden Künste neue und weitere Werkzeuge zur Begleitung und Förderung der von ihnen betreuten Menschen.

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Das bereits bestehende Festival SE-Kultur-Tage soll durch das SE-KulturDorf und die SE-KulturNacht ergänzt werden. Im Rahmen des SE-KulturDorf sollen Dörfer in den Fokus gerückt, welche ansonsten kaum Beachtung finden. Während der SE- KulturNacht wird jedes Jahre eine andere Kirche bzw. besondere Stätte der Region in den Vordergrund gestellt.

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Durch die Übernahme des Geländes Neukirchen 85 durch den Kirchenkreis wird eine Sanierung und Neugestaltung des gesamten Geländes nötig. Dazu finden bereits Vorüberlegungen statt und die großen Maßnahmen werden sich noch mehrere Jahre hinziehen. 2020 wurde bereits durch das Regionalbudget die Neugestaltung des Eingangsbereiches des Kirchbergs Neukirchen gefördert und eine Machbarkeitsstudie ist momentan in Arbeit. Sicher ist aber, dass die Grünfläche zwischen der Straße Neukirchen und den Gebäuden von Neukirchen 85 erhalten bleibt.
In dieser Grünfläche zwischen der Grundstücksgrenze an der Straße Neukirchen und den beiden Gebäuden Neukirchen 85 soll ein begehbares Labyrinth angelegt werden. Es liegt nah am neu gestalteten Eingangsbereich zum Freizeitgelände und soll sowohl für die Gäste der Häuser als auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Durch die Umgestaltung der umgebenden Fläche samt Strauchwerk entsteht ein besonderer Ort, der zu Entschleunigung, Ruhe, Einkehr und Perspektivwechsel einlädt. Um das Labyrinth möglichst barrierefrei zu gestalten und wenig Fläche zu versiegeln, werden Natursteine ebenerdig in die Rasenfläche eingesetzt. Ein Schild mit kurzer Erläuterung soll im Eingangsbereich auf das Labyrinth hinweisen. Zusätzlich werden zwei Bänke auf gepflastertem Untergrund am Rand des Labyrinths aufgestellt und ein Impulstext installiert. Dazu wird ein Metallgestell mit Textplanen im Boden verankert. Zunächst ist die Herstellung von vier Planen geplant, die je nach Anlass ausgewechselt werden können.

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Fördermaßnahme
Die Gemeinde Horst errichtet am Bahnhof Horst eine Radabstellanlage. Fördergegenstand sind die Planungs- und Errichtungskosten.
Ausgangslage
Der Bahnhalt Horst liegt an der Bahnstrecke Elmshorn – Neumünster. Er wird intensiv von Berufspendler*innen genutzt. Im Ortskernentwicklungskonzept wird das langfristige Ziel beschrieben, den Bahnhof zu einer Moblitätsdrehschreibe für PKW-Fahrer*innen, Radfahrer*innen und Fußgänger*innen weiterzuentwickeln. Die am Bahnhof Horst zur Verfügung stehenden Fahrradbügel-Ständer reichen nicht aus, um den Bedarf der Radfahrer*innen zu decken.
Maßnahme
Die Fläche der geplanten Radabstellanlage befindet sich im Bereich des bestehenden P+R Parkplatzes am Bahnhof Horst. Die neue Radabstellanlage wird durch Umnutzung einer bestehenden Grünfläche und eines PKW-Parkplatzes ermöglicht. Es entstehen 48 Radabstellplätze, hiervor 24 als Reihenparker und 24 als Sammelschließanlage, in der die Räder verschlossen werden können.
Entwicklungsziele
Langfristig wird die Gemeinde den Bahnhalt zu einer attraktiven Mobilitätsstation für Pendler*innen weiterentwickeln, an dem die unterschiedlichen Mobilitätsformen verknüpft werden und die Anbindung des Bahnhofs an die Ortslagen verbessert wird. Mit der Maßnahme soll der Alltagsradverkehr für Berufspendler*innen verbessert werden. Mit der Sammelschließanlage entsteht ein neues Angebot für Radfahrer.
Wirkung der Maßnahme
Das Projekt wirkt im Kernthema „Allianzen der Daseinsvorsorge“ der AktivRegion, da eine Maßnahme des Ortskernentwicklungskonzeptes der Gemeinde Horst umgesetzt wird und die Mobilität von Menschen im ländlichen Raum verbessert werden (Fördermaßnahmen der AktivRegion).
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Ziel: An diesem Ort sollen Menschen verschiedener Herkunft bei gemeinsamen Vorhabenbefähigt werden sowohl Kleidungstücke und Gebrauchtgegenstände anzufertigen,als auch Reparaturarbeiten durchzuführen. Maßnahmen: Es wurden Werbeflyer gestaltet und im ganzen Dorf verteilt. Des Weiteren wurdenPressemitteilungen an die Kieler Nachrichten und an Regionalblätter geleitet. Außerdem wurde ein Raum für die Durchführung des Projektes eingerichtet.

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Ziel: Die kulturellen Einrichtungen im Ort, wie z. B. Kirchenchor voice & spirit, Spielmannzug der Feuerwehr, Kinderchor, Chor Cantate benötigen engagierte Mitstreiter. Mitdem Projekt sollen Flüchtlinge Instrumente spielen lernen, Noten lesen und im Gesang ausgebildet werden. Nach dem Projekt sollen die Flüchtlinge in den o.g. aufgenommen werden. Maßnahmen: Die Flüchtlinge üben unter Anleitung der Musikschule Appen an verschiedenenTagen ihr Musikinstrument. Die Flüchtlinge, die aus dem Iran, Afghanistan und Syrienstammen, machen sich mit Noten vertraut und studieren Lieder für einen gemeinsamen Auftritt ein. Die westliche Musik, wie z. B. Volkslieder oder auch Hits aus denCharts sind den Flüchtlingen zwar geläufig, aber es zu spielen erfordert viel Zeit undGeduld. Die Sprachbarrieren lassen sich durch Vorspielen des Übungsleiters leichtüberwinden. Die Flüchtlinge fühlen sich durch diese Integrationsmaßnahme sehr stark gefördert,möchten im Ort wohnen bleiben und fühlen sich bestärkt, wenn sie zum Abschlussdes Projekts ihren Auftritt haben. Sie möchten zeigen, dass sie vollwertige Mitgliederder Dorfgemeinschaft sind.

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Im Vorhaben wird unter dem Namen "Sterne der Nacht" ein Musiktheater für Seniorinnen 60+ als Kulturprojekt mit Laiendarstellerinnen in einer strukturschwachen Region in Schleswig-Holstein durchgeführt. Im Rahmen des Projekts erarbeiten die Darstellerinnen eigenständig unter Anleitung des künstlerischen Leiters und professioneller Theaterfachleute, Musiker und Tänzer ein Stück, finden und gestalten jeweils ihre Rollen und erlernen in einer mehrmo-natigen Phase schauspielerische, musikalische und tänzerische Fähigkeiten von Gastdozent*innen entsprechender professioneller Schulen. Das Musiktheater "Sterne der Nacht" wird eine Eigenproduktion des Kulturhauses Wilster im Rahmen der "Bürgerbühne", die den Bürgern/innen der Region eine Plattform bietet, sich und ihre Fähigkeiten vor einem öffentlichen Publikum zu präsentieren. Der demografische Wandel in unserer Region ist deutlich spürbar. Das Kulturhaus Wilster hat mit seinem Musiktheater für Seniorinnen 60+ diesen Bedarf aufgegriffen und trägt somit zur kulturellen ländlichen Entwicklung bei. Das Projekt weicht deutlich ab von den üblichen Angeboten für Senioren/innen und ermöglicht, vollständig neue Erfahrungen zu sammeln.

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Ziel des auf zwei Jahre angelegten Projektes ist es, Menschen im ganzen Flächenland Schleswig-Holstein die Teilhabe an musikalischer Bildung zu ermöglichen. Eine Weiterbildung der Lehrkräfte soll dazu beitragen, dass Musikschulunterricht durch Apps und Online-Plattformen sinnvoll unterstützt und methodisch sowie künstlerisch erweitert werden kann. In diesem Kontext gilt es, Strategien zu entwickeln, um technische und gesellschaftliche Entwicklungen in den Musikschulunterricht aufzunehmen und neue Erfahrungsräume zu integrieren. Das Pilotprojekt MoMu.SH entwickelt und erprobt ein solches Konzept an öffentlichen Musikschulen im Flächenland Schleswig-Holstein.
