Förderprojekt |
Die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Ortsmitte in Ratekau sind auf der Zielgeraden. Aufgeteilt in zehn Bauabschnitte wird seit fast zwei Jahren der zentrale Bereich an der Hauptstraße/Bäderstraße generalüberholt. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf rund 2,3 Millionen Euro, wovon rund 1,2 Millionen durch Fördermittel finanziert werden. Im Herbst sollen die letzten großen Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Derzeit wird an dem Neubau des großen Wohn-und Geschäftshauses an der Einmündung zur Hauptstraße gebaut. „In guter Zusammenarbeit mit dem privaten Investor“, betont Bürgermeister Thomas Keller. 16 Wohnungen sind dort orgesehen – die meisten bereits schon jetzt vermietet – sowie eine Bäckerei mit Außenterrasse, ein Eisverkäufer sowie das „Istanbul Döner-Haus“, das den Ratekauern schon aus der alten Ladenzeile bekannt ist. Außerdem ist Platz für eine barrierefreie Arztpraxis. Um das neue Gebäude herum sind die Arbeiten fast überall schon abgeschlossen oder zumindest weit gediehen. Direkt gegenüber ist ein altes Einfamilienhaus barrierefreien Stellflächen für Autos gewichen, der Wilhelm-Rehpenn-Platz wurde erweitert, bepflanzt und mit neuen Bänken versehen. Was noch kommen soll, ist eine Querungshilfe im Einmündungsbereich Hauptstraße/Rosenstraße. Am rückseitigen Bereich des Wohn- und Geschäftshauses, von wo auch das bereits eingeweihte neue Familienzentrum zu sehen ist, ist ein weiterer zentraler Aufenthaltsplatz mit Springbrunnen entstanden. Ein Spielplatz – oder besser Spieleband – mit Eichenholz-Geräten ist bereits fertig. An einer Grüninsel inklusive Bouleplatz wird noch gearbeitet. „Der Bouleplatz wurde auch schon gut nachgefragt“; sagt Thomas Keller. Die Arbeiten zur Umgestaltung im Zentrum Ratekaus sollen im Herbst abgeschlossen sein. So sieht es aktuell aus. Von dem Aufenthaltsplatz führen eine neue Treppe sowie eine barrierefreie Rampe hinunter zu den Supermärkten Aldi und Rewe, die laut Keller trotz der Lage in zweiter Reihe sehr gut angenommen werden. Barrierefreiheit ist bei der gesamten Umgestaltung ein zentrales Thema: Gehwege und Plätze sind nicht nur für Rolli-Fahrer ausgerichtet, sondern auch mit einem Blindenleitsystem ausgestattet. Ebenfalls wichtig: die Bepflanzung um die neuen Gebäude und Plätze herum. An fast jeder nur denkbaren Stelle wurden insektenfreundliche und heimische Gehölze gepflanzt. Insgesamt sind Thomas Keller und Karin John, Fachbereichsleiterin Bauen und Umwelt; mit dem Verlauf der Umgestaltung sehr zufrieden. „Wir gehen davon aus, dass die Maßnahmen bis Anfang Oktober geschlossen sind“, sagt der Bürgermeister. „Was dann noch übrig sein kann, sind kleinere Arbeiten und Bepflanzungen.“ Im Freibad wird bis zu den Sommerferien gebaut. Das Zentrum ist nicht der einzige Ort, an dem derzeit gebaut wird. Im rund vier Kilometer entfernten Offendorf am Hemmelsdorfer See werden die Stege der Badeanstalt ausgetauscht. „Die Holzstege haben sich nicht als sehr langlebig herausgestellt“, sagt Keller. Deswegen wird jetzt mit glasfaserverstärkten Kunststoffgittern gearbeitet. Einer der Stege wird zudem barrierefrei sein. Gleichzeitig werden auch Rutsche und Sprungturm erneuert. Diese eigentlich sehr positiven Nachrichten haben nur einen Nachteil: Die Badeanstalt muss vorerst noch geschlossen bleiben. „Zu den Sommerferien soll aber alles fertig sein“, verspricht Keller.
Förderprojekt |
Der Umbau des Nord- und Ostflügels der Grundschule in ein Zentrum der Begegnung wurde mit Fördermitteln des Innenministeriums von rund 450.000 Euro unterstützt. Die Gesamtkosten betrugen 709.000 Euro. „Wir sind komplett im Kostenrahmen geblieben und durch die Eigenleistung des Bauhofes haben wir einiges ermöglichen können, was sonst nicht gegangen wäre”, betonte Bürgermeister Stephan Lübbers. Zentraler Ort benötigt einen Treffpunkt für alle. Auch Amtsdirektor Andreas Betz befand, dass es wichtig sei, dass ein zentraler Ort wie Owschlag einen Treffpunkt habe. Eine wahre Freude sei die digitale Ausstattung mit Glasfaseranbindung, öffentlichem W-Lan und E-Screens, so Betz. Im Namen der Bürgermeister der umliegenden Gemeinden und des Amtes überreichte der Amtsdirektor eine Spende über 1000 Euro. Auch Architekt Hauke Mengel überreichte einen Scheck für die Jugendarbeit der Gemeinde. Lübbers dankte erfreut.
Förderprojekt |
Das Dorfentwicklungskonzept der Gemeinde Oering hat dem Land offenbar gefallen: Als eine von drei Kommunen hat Oering bereits die Bewilligung über die Höchstförderdung in der Tasche. 750.000 Euro erhält die Gemeinde, um gemeinsam mit den Bürgern Räume für die Dorfgemeinschaft zu planen und zu bauen. Dass sich die Gemeinde vor einiger Zeit dazu entschlossen hatte, vom Lübecker Planungsbüro „bcsg-Stadt und Region“ seine Innenbereichssatzung auf Vordermann zu bringen und den heutigen Gegebenheiten anzupassen, erwies sich als Glücksgriff. Als nämlich jetzt beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) neue Fördertöpfe für die Aktivregionen aufgelegt wurden, brauchte die Gemeinde nur noch die Schublade zu öffnen und den Dorfentwicklungsplan als Antrag einzureichen. An dem hatten die Dorfbewohner bereits fleißig mitgearbeitet. „Das, was Sie angedacht haben, ist beim Land gut angekommen. Die übergeordneten Ziele mit der Stärkung der Dorfgemeinschaft, eine nachhaltige Daseinsvorsorge und die Förderung der Innenentwicklung haben das Land überzeugt. Was noch fehlt, ist ein Raumprogramm“, sagte Planerin Kerstin Langmaack jetzt vor einem Workshop mit rund 70 Einwohnern. Sie waren gekommen, um ihre Ideen beizusteuern, um aus dem Zen-trum mit Schule, Sporthalle und Betreuter Grundschule ein Mehrgenerationen-Bürgerhaus zu entwickeln. Dem Raumprogramm kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, denn das Bürgerhaus soll von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen genutzt werden können und barrierefrei sein, damit auch für die Senioren der Gemeinde keine Hindernisse im Weg sind. In drei Gruppen mit den Themenschwerpunkten Senioren, Sport und Kinder/Jugend hatten sich die Einwohner aufgeteilt: Abwechselnd wanderten sie von Tisch zu Tisch, um in allen Bereichen ihre Ideen und Meinungen einzubringen, schließlich soll das Mehrgenerationen-Bürgerhaus ihr Projekt werden. Zu Hilfe kommt allen dabei, dass alle wichtigen Einrichtungen der Gemeinde zentral im Ort nebeneinanderliegen. Dadurch lässt sich mit relativ wenig baulichen Veränderungen ein neues Dorfzentrum bauen. Angedacht ist, den Vorbau der Sporthalle mit seinem Eingangstrakt, die Toiletten der Schule und den jetzigen Dorfgemeinschaftsraum zu entfernen und durch einen Neubau zu ersetzen.
Förderprojekt |
Ausgangslage des Projektes ist, dass im
Ortsteil Bollingstedt der Gemeinde Bollingstedt keine angemessenen Räumlichkeiten für
gemeindeinterne Treffen, für Vereine oder für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Um
dieser Situation Abhilfe zu verschaffen, möchte die Gemeinde einen Raum der Begegnung schaffen,
welcher fortan als zentraler Treffpunkt für die Bürger der Gemeinde dient. Hierdurch soll insbesondere
der Ortsmittelpunkt gestärkt und eine Förderung des bürgerschaftlichen Engagements vorgenommen
werden. Der Raum soll in seiner geplanten Größe 50 – 80 Personen beherbergen können und wird an
die bereits bestehende Sporthalle angegliedert. Der Wunsch nach einer Begegnungsstätte im Ortsteil
Bollingstedt ist auf die direkte Befragung der Bürger und Vereine in der Gemeinde im Rahmen der
Erstellung des Masterplanes Daseinsvorsorge des Amtes Arensharde zurückzuführen
Förderprojekt |
Die Gemeinde Ratekau erhält für die Ortskerngestaltung eine weitere Förderung in Höhe von 450000 Euro. Bereits im Vorjahr waren 750000 Euro für die Errichtung des Familienzentrums und die Gestaltung der angrenzenden öffentlichen Flächen zugesagt worden. Mit dem Bau des Familienzentrums ist bereits begonnen worden, Richtfest soll am 17. Juli 2017 gefeiert werden. Die Gesamtinvestitionen der Gemeinde belaufen sich auf 1,7 Millionen Euro. Parallel zur Umsetzung der öffentlichen Maßnahmen laufen die Planungen für das private Investitionsvorhaben auf dem Grundstück in der Hauptstraße 1. Dort soll ein Gebäude mit Wohn- und Gewerbeflächen entstehen. Mit dem Bau des Gebäudes soll Anfang 2018 begonnen werden. Die Gesamtmaßnahme soll bis Mitte 2019 abgeschlossen sein.
Förderprojekt |
Antragsteller: Gemeinde Herzhorn
Investition: 880.000 €
Fördersumme: 450.000 €
Förderquote: 75 %
Grundlage: Ortsentwicklungskonzept der Gemeinde
Förderprojekt |
Die Gemeinde Hedwigenkoog plant den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses mit Tourist-Info und Veranstaltungsraum. Insbesondere wird mit dem Neubau geplant, einen Stellplatz für ein Feuerwehrfahrzeug und für einen Schlauchwagen vorzuhalten mitsamt einer entsprechenden Abgasabsauganlage. Neben einem Lager- und Technikraum entsteht auch ein Umkleideraum für 26 Personen inklusive Sanitärbereich mit Duschen. Neben einer Tourist-Info wird zudem ein Veranstaltungsraum für ca. 80 Personen errichtet sowie eine dazugehörige Küche. Projektziele13.01.2021: Sicherung und Nachhaltigkeit des bestehenden Angebots durch die neu entstehende Einrichtung; Zentraler Anlaufpunkt für Gäste und Einheimische; Erhalt und Förderung eines sozialen Miteinanders in der Gemeinde (AEK); Stärkung des sozialen Treffpunktes (AEK); Sicherung eines aktiven Dorflebens (AEK); Optimierung der vorhandenen Strukturen (AEK); Steigerung der Attraktivität des bestehenden Angebotes; Stärkung des Ehrenamtes. Durch die Zusage einer Zuwendung aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein und des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe (GAK) ist die genannte Maßnahme in der Umsetzung.
Förderprojekt |
Lange haben sich die Holstenniendorfer ein Multifunktionshaus gewünscht – vier Monate nach dem ersten Spatenstich haben sie jetzt Richtfest gefeiert. „Früher hat auf diesem Grundstück unsere Dorfgaststätte gestanden“, erinnerte Bürgermeister Claus-Wilhelm Kühl. Der 396 Quadratmeter große Neubau am Mehrgenerationenplatz in der Hauptstraße wird nach Plänen des Architekten Thorsten Schulz vom Elmshorner Ingenieurbüro IBB errichtet und soll im Herbst fertig sein. Beim Richtfest verschafften sich Bürgermeister, Gemeindevertreter, Amtsdirektor Andreas Faust, Bauamtsleiter Bernd Tabel, Rolf Kruse vom Amt Schenefeld und direkte Nachbarn einen Eindruck von der entstehenden Begegnungsstätte. Hier soll nicht nur die Feuerwehr ihr neues Domizil finden, es wird auch ein Treffpunkt für die Einwohner der Gemeinde. Neben einer Fahrzeughalle wird das Dorfgemeinschaftshaus einen großzügig gestalteten Clubraum, einen Besprechungs- und Lagerraum sowie behindertengerechte Toiletten, Umkleidekabinen, sanitäre Anlagen und eine Küche enthalten. Kosten: knapp eine Million Euro.
„Glücklicherweise erhalten wir eine Zuwendung in Höhe von 450.000 Euro aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein und des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe ,Verbesserung der Agrarstruktur und des üstenschutzes‘“, erklärte Bürgermeister Kühl. Sein Dank galt besonders den Handwerkern, die „bei Wind und Wetter aktiv“ seien, sowie den Mitarbeitern des Amtes Schenefeld. Gleichzeitig kündigte er schon jetzt die Einweihungsfeier „irgendwann im Herbst“ an, zu der dann das ganze Dorf eingeladen werde.
Förderprojekt |
Das Büro des Bürgermeisters sowie das des Dorfkümmerers, einen großen Saal für Veranstaltungen, eine kleine Kochzeile, einen Serviceraum, Toiletten und vieles mehr: Das alles soll das neue Multifunktionshaus bieten, das die Neuenkirchener auf den Weg bringen wollen.
Förderprojekt |
Das jahrelange Planen und Warten hat ein Ende: Die Baustelle für das neue Dorfgemeinschaftshaus, das an der Straße Spanngrund errichtet werden soll, ist eingerichtet. Erste Erdarbeiten haben bereits begonnen. Wie groß der Neubau einmal sein wird, ist vor Ort bereits zu erkennen. Das Zepter auf der Baustelle haben die Mitarbeiter des Meldorfer Unternehmens Marcussen in der Hand. Sie werden das rund 1,1 Millionen Euro teure Neubauvorhaben auch in der kommenden Zeit bis zur Vollendung des Rohbaus begleiten. Involviert ist ebenso Ostrohes Bürgermeister Harald Sierks. Er ist seit seinem Amtsantritt im Juni 2018 als Nachfolger Martin Nienhüsers mit dem Thema befasst, doch um das geplante Multifunktionshaus für das Dorf wird schon länger gerungen: Erstmals kam das Vorhaben im Bauausschuss Mitte November 2016 auf den Tisch. „Ich bin froh, dass es endlich losgeht, zumal es ja bereits einige Verzögerungen gab“, sagt Sierks. Das Leitprojekt im Rahmen der 2017 abgeschlossenen Dorfentwicklung soll für die 950-Seelen-Gemeinde vor den Toren Heides eine zentrale Rolle spielen. Und es könnte neben dem geplanten Neubaugebiet die demografische Entwicklung möglicherweise günstig beeinflussen. Deshalb stehen auch Fördermittel zur Verfügung. Wie der Bürgermeister weiter berichtet, fließen maximal 450 000 Euro aus Mitteln des Landes und des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) ein. Die inzwischen bewilligten Gelder sind abhängig von der technischen Ausstattung. Dazu muss ebenfalls das energetische Konzept passen. Beides ist der Job von Fachfrau Silke Zanter, deren Bauplan eine transparente und multifunktionale Architektur vorsieht: Zur neuen Begegnungsstätte sollen unter anderem ein großer Versammlungssaal, ein Sitzungsraum, der auch für Veranstaltungen genutzt werden kann, zwei Abstellräume sowie eine Küche gehören. Integriert ist zudem ein Büro, das sich Harald Sierks und der seit März amtierende neue Dorfkümmerer Hans Detlef Peters teilen werden. Letzterer ist zunächst für drei Jahre eingestellt und ist Ansprechpartner für die Nutzer des Hauses, und die sollen im wesentlichen Vereine und Organisationen aus dem Ort sein. Aber auch private Gruppen können den Treffpunkt mieten, etwa für Familienfeste. Eine Terrasse mit Ausrichtung zum benachbarten Fußballplatz des OSC sowie eine Ladestation für Elektrofahrräder runden die Struktur ab. Bauherrin und Trägerin des Treffpunkts ist die Kommune, die ihren Förderantrag mit Unterstützung der Entwicklungsagentur Heider Umland und der Aktivregion Dithmarschen erfolgreich auf den Weg gebracht hat. „Das ist alles gut verlaufen, und auch baurechtlich sind wir auf der sicheren Seite“, sagt Bürgermeister Sierks. „Es sind alle Genehmigungen erteilt, die für die Errichtung des Neubaus nötig sind.“ Mit der Inbetriebnahme des Dorfgemeinschaftshauses wird in der ersten Jahreshälfte 2021 gerechnet. – Quelle: Region-Heide.de