Förderprojekt |
Diese Maßnahme trägt durch die Stärkung der kulturellen Identität und durch die touristische Inwertsetzung zur positiven Entwicklung der ländlichen Räume bei. Durch die Erhaltung, Wiederherstellung oder Verbesserung des materiellen Kulturgutes trägt sie zur Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region bei und macht darüber hinaus auch für Urlauber attraktiver.

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Umbau und Umnutzung der ehemaligen Dorfschule des Ortsteiles Ahrenlohe der Stadt Tornesch, um den Vereinen und Jugendorganisationen sowie der Dorfgemeinschaft Ahrenslohe ein Kommunikationszentrum zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig das historische Gebäude, welches prägend für diesen Ortsteil ist, zu erhalten und einer multiplen Nutzung für das Dorfleben in Ahrenlohe zuzuführen.

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Mit der Übergabe des Förderbescheides haben es die Verantwortlichen der Kirchengemeinde Heide und des Kirchenkreises Dithmarschen nun Schwarz auf Weiß: Die schleswig-holsteinische Landesregierung unterstützt Sanierung und Erweiterung der St. Jürgen-Kirche und des Alten Pastorats am Heider Marktplatz mit EU-Mitteln in Höhe von 2,16 Millionen Euro. Den Bescheid für das Projekt „Neue Mitte Dithmarschen“ hat Staatssekretär Dirk Schrödter heute (5. April 2019) dem Heider Kirchengemeinderatsvorsitzenden Pastor Dennis Pistol überreicht. In der St. Jürgen-Kirche informierte sich der Chef der Staatskanzlei über die Pläne und die anstehenden Arbeiten. Die „Neue Mitte Dithmarschen“ sieht die Erweiterung und Profilierung der Nutzung der Heider St. Jürgen-Kirche und des Alten Pastorats vor. Vorgesehen sind neue Funktionalitäten als kulturelles Zentrum der Dithmarscher Kreisstadt, um die Kirche als modernen Veranstaltungsort zu etablieren – mit einem multifunktionalen Raumkonzept mit mobilem Raumteiler und neu geschaffenen Sanitärräumen sowie Technik- und Lagerräumen. Dabei ist eine größtmögliche barrierefreie Nutzung der St. Jürgen-Kirche vorgesehen, außerdem eine ressourcenschonende energetische Bewirtschaftung. Aufgrund der neu gewonnenen Funktionalität werden in der St. Jürgen-Kirche mehr Sitzplätze angeboten werden können. Sie wird künftig gleichermaßen sakrales Gebäude und kulturelles Zentrum der Kreisstadt sein können. Das Alte Pastorat soll im Rahmen der Gesamtmaßnahme ebenfalls modernisiert, barrierefrei umgebaut und energetisch saniert werden. Gemeinsam bilden die St. Jürgen-Kirche und das historische Alte Pastorat als Ensemble die „Neue Mitte Dithmarschen“. Das Gesamtvolumen „Neue Mitte Dithmarschen“ liegt bei rund vier Millionen Euro, darunter auch Mittel des Kirchenkreises.

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Die Schleuse liegt in Kasenort, an der Mündung der Wilster-Au in die Stör. Dort befindet sich auch ein überdachter Rastplatz. Schon im 15. Jahrhundert wurde das Binnenland durch Fluttore in einer Deichschleuse geschützt. Nachdem aber der Segelfrachter "Pirat" 1920 die Tore blockierte und die Marsch überflutet wurde, baute man 1925 die heutige Schleuse. Nicht nur für die Schifffahrt, sondern auch für die Entwässerung ist sie unverzichtbar, da der größte Teil der Wilstermarsch unter dem Meeresspiegel liegt. 3500 ha Land werden über die Wilster-Au entwässert. Bei Ebbe sinkt der Wasserspiegel in der Stör und das Auwasser drückt die Tore der Schleuse zur Entwässerung auf. Bei Flut werden die Tore vom Schleusenwärter geschlossen. Bei starken Westwinden können die Schleusentore nicht geöffnet werden, da dann das Wasser in der Stör nicht weit genug absinkt und die Gefahr besteht, dass die Au über die Ufer tritt. Die Schleusenkammer hat eine Länge von 129 m, auf der sie Schiffe bis zu 6,70 m Breite durchschleusen kann. Die Hubhöhe beträgt 1,70 m.

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Pastorat auf Hallig Hooge im Umbau: Das Pastorat neben der schmucken St. Johannis-Kirche wird derzeit für 600.000 Euro umgebaut. Es sollen eine Dienstwohnung und drei große Tagungsräume entstehen. Es ist angedacht, das Erdgeschoss des Pastorates ausschließlich für den gemeindlichen und übergemeindlichen Bedarf zu nutzen, auch für Seminargruppen, gern im Kontakt und in Vernetzung mit dem kirchlichen Christian-Jensen-Kolleg in Breklum. Im Obergeschoss sollen Wohnmöglichkeiten entstehen, so dass auf Kirchwarft „immer ein Licht brennt“. Alle Umbauten sollen nach nutzungsorientierten und energetischen Gesichtspunkten erfolgen. Mit Hilfe von Wirtschafts- und Baufachleuten werden nun Konzepte überlegt und finanzielle Beihilfemöglichkeiten erkundet. Im Mai 2020 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

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Die Marienkirche kann denkmalgerecht wiederhergestellt werden. Außerdem ist jetzt die Ausstattung mit einer neuen Orgel möglich. Zu diesem Zweck überreichte Innenstaatssekretär Torsten Geerdts überreichte in einer Feierstunde einen Förderbescheid über 433.784 Euro an den Vorsitzenden des Kirchengemeinderates, Stefan Klocker. Bewilligt wurden EU-Mittel zum Erhalt des kulturellen Erbes aus dem sogenannten ELER-Programm (Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes). Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf 1,37 Millionen Euro. Ziel ist es, die Kirche wieder in ihren Originalzustand zu versetzen. Sie wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut und gilt als eines der Hauptwerke des Klassizismus in Schleswig-Holstein. „Meine große Anerkennung gilt allen, die sich seit Jahren mit bewundernswertem Einsatz darum gekümmert haben, dass dieses Ziel jetzt tatsächlich umgesetzt werden kann. Derartige Projekte können nur gelingen, wenn sich Menschen vor Ort so engagieren, wie dies hier in der Vergangenheit geschehen ist. Ich freue mich deshalb sehr, dass die Landesregierung hier einen wichtigen Beitrag leisten kann und dass ich als Überbringer des Förderbescheides heute in Husum dabei sein darf“, erklärte Geerdts in der Marienkirche. Vor allem die Ausstattung des Gotteshauses mit einer neuen Orgel ist für viele Menschen in der Region ein zentrales Anliegen. Unter dem Motto: „Herzenssache: Orgel retten!“ wurde dafür eine breit angelegte Spendenaktion initiiert (wir berichteten). „Ich bin sicher, dass die Attraktivität der Kirche durch die geplanten Maßnahmen weiter steigen und mit der neuen Orgel noch mehr Menschen anziehen wird“, sagte Geerdts.– Quelle: https://www.shz.de/20764932 ©2021

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Bürgermeister Andreas Gerckens hat das Projekt angestoßen, nachdem die Anlage nach einer Freilegung 1994 einige Zeit in Vergessenheit geraten und vollständig zugewuchert war. Gerüchte besagten, so der Bürgermeister, dass früher Feldsteine der alten Burganlage im Dorf verbaut worden seien. Eingebettet ist die archäologische Erschließung in ein Gesamtkonzept, das den Hamburger Naherholungsraum aufwerten und das nahe Café Stegen, Rad- und Wanderwege sowie den historischen Alster-Trave-Kanal einbinden soll, der unmittelbar an der Burgstelle entlang fließt und 2024 Jubiläum feiert: 1524 wurde der Vertrag geschlossen, um die Wasserstraße anzulegen. Auch Paddeln auf der Alster, der Barockpark in Jersbek oder das Herrenhaus Borstel sind Eckpunkte der Naherholung. Denkbar seien weiter ein Wanderparkplatz, die Anbindung an den Alsterwanderweg und an das Naturschutzgebiet Nienwohlder Moor. Eine Inlineskater-Bahn, Beschilderung, eine Anlegestelle für Kanus und gastronomische Angebote in Verbindung mit dem nahen Hofladen kommen dazu. Die Schaffung von Spielstationen am Wegesrand könnten das Gebiet für Familien zusätzlich attraktiv machen. „Die Maßnahme kostet zwischen 600.000 und 700.000 Euro“, erläutert Gerckens, „das kann die Gemeinde alleine nicht zahlen. Deshalb bewerben wir uns um Fördermittel.“ Eine erste Zusage über 53 Prozent ist vom Land Schleswig-Holstein gekommen. „Geplant ist hier ein digitaler Lehrpfad als Pilotprojekt in Schleswig-Holstein.“ KuLaDig ist die Abkürzung für „Kultur. Landschaft. Digital.“ – ein Informationssystem über die Historische Kulturlandschaft und das landschaftliche Kulturelle Erbe, das gesichert und digital abgerufen werden kann. Die Datenbank befindet sich im Aufbau, und Bargfeld-Stegen ist ganz vorne mit dabei. Touristen sollen künftig nicht nur an historischer Stätte wandern, Radfahren und picknicken, sondern auch per App am Lehrpfad kulturhistorische Informationen über die Burg abrufen können.

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Seit 60 Jahren wird auf der Internationalen Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg erfolgreich ein Zentrum für kulturelle, soziale und politische Jugendarbeit in Schleswig-Holstein betrieben. Der Kreis Schleswig-Flensburg ist Eigentümer im Grundbuch, hat aber seit Jahrzehnten dem Deutschen Grenzverein die Nutzung der Liegenschaft als Internationale Bildungsstätte kostenfrei überlassen. Der Kreis Schleswig Flensburg trägt weiterhin alle Kosten der Bauunterhaltung sowie der notwendigen Investitionen. In Regelmäßigen Abständen wird das Konzept auf seine Zukunftsfähigkeit überprüft. Im Rahmen der Vision „Scheersberg 2012/2020“ wurden Vorstellungen für die inhaltliche und bauliche Weiterentwicklung erarbeitet, die in vielen kleinen und größeren Schritten zur Umsetzung gelangten. Ein größerer Baustein war der Küchenneubau als Anbau an das denkmalgeschützte Wallrothhaus im Jahr 2013. Parallel dazu wurde eine autarke Gruppeneinheit geschaffen. Noch nicht umgesetzt ist die angedachte und beim Küchennachbau bereits berücksichtigte Erweiterung des Bettenangebotes um ca. 32 auf insgesamt 150 Betten. Diese Erweiterung soll nun inhaltlich und baulich konkretisiert werden. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung soll dabei jedoch nicht nur die Vision 2020 berücksichtigt sein, sondern die Zukunftsfähigkeit aller Gebäude und Nutzungen bis 2030/2040 in den Blick genommen werden. So soll z.B. die neue Funktion als „Kulturknotenpunkt“ einbezogen werden. Besonderes Gewicht wird auf die neue Funktion „Bildungsurlaub“ gelegt. Auch die längerfristigen Entwicklungen in der unmittelbaren Umgebung sollten berücksichtigt werden wie z. B. der aktuelle Sportstättenentwicklungsplan in Gelting und Umgebung, die Nachhaltigkeitskampagne im Tourismus und die Potenziale aus Aktivitäten zur Saisonverlängerung im Tourismus. Entwicklungsziele: Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung soll die Zukunftsfähigkeit aller Gebäude und Nutzungen bis 2030/2040 der Internationalen Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg unter Einbeziehung der neuen Funktion als „Kulturkno-tenpunkt“ in den Blick genommen werden. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Erweiterung des Bettemhauses im Wallroth Haus und dem neuen Aspekt „Bildungsurlaub“ gelegt. Wirkung der Maßnahme: Die Internationale Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg ist Teil des touristischen Angebotes der Region. Die Erneuerung und Ergänzung der Übernachtungsangebote in der Region ist eine Zielsetzung der AktivRegion. Im Bereich der Ferienhäuser und Ferienwohnungen sind mit Nieby und Olpenitz größere Veränderungen erreicht. Im Bereich der Gruppen- und Jugendunterkünfte sind mit dem Neubau der Zeltdachhäuser des KJR in Neukirchen erste Maßnahmen eingeleitet, doch dies ist noch nicht ausreichend. Im Masterplan Tourismus des Amtes Geltinger Bucht wurden die Jugend- und Gruppenunterkünfte als Besonderheit und Kernattraktion herausgearbeitet (Masterplan Geltinger Bucht S. 53). Der Scheersberg wurde in die Kategorie „Überregional bedeutsamen Standortes mit Entwicklungspotenzial“ eingestuft. Innovativ für die Region ist der Baustein Bildungsurlaub. Dieses Angebot wirkt landesweit und in der Region in-tensiv im Kontext mit den neuen Ferienhaussiedlungen Olpenitz, Nieby, Hülsen, Damp etc.: Häufig werden die Bildungsurlaube mit Familienurlauben kombiniert. Die Familien wohnen in dem Fall in der Nähe. Durch das Projekt werden mittelfristig ein neuer Arbeitsplatz in der Hauswirtschaft und eine halbe Stelle im Bereich Pädagogik entstehen. Bei 32 Betten von 150 Betten insgesamt wird der Anbau 21 % des Bestandes ausmachen. Hierdurch wird ein zusätzlicher Umsatz von 10-15% erzielt. Regionale Effekte durch ein zusätzliches Bettenangebot entstehen ferner durch den zusätzlichen Verbrauch regi-onaler Produkte in der Küche. Das folgende Bauvorhaben soll als Leitprojekt mit landesweiter Bedeutung umgesetzt werden.
