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Das Projekt SeenLand um Flensburg geht in die zweite Phase. Dort wo Kies abgebaut wurde, haben sich zwischen Handewitt und Wanderup die Gruben, die durch den Abbau entstanden sind, mit Wasser gefüllt. Dadurch ist um Flensburg eine Seenlandschaft entstanden, die ein einmaliges Potenzial an Nutzungs- und Vermarktungschancen für Tourismus, Wirtschaft und die beteiligten Gemeinden bietet. Die Gemeinden Handewitt und Wanderup vermarkten das Projekt SeenLand im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit. Projektverantwortlicher Jörg Pantel, Wanderups Bürgermeisterin Ulrike Carstens und Handewitts Bürgermeister Thomas Rasmussen stellten die weiteren Ausbaupläne am Donnerstag, 1. März 2018, der Öffentlichkeit.

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So wird der Schulauer Hafen saniert: Förderung ist Startschuss für letzte große Etappe bei Hafensanierung. Terrassenartiges Areal öffnet Hafen und steigert Attraktivität. Weniger Mittel notwendig als bei Antragsstellung geplant. Auch Hochwasserschutzwände werden grundsaniert Boom in Baubranche und Baugrundverbesserung als Hauptpreistreiber. Förderquote für gesamtes Sanierungsgebiet bei knapp 57 Prozent. Meilenstein für die geplante Neugestaltung der Ostpromenade am Schulauer Hafen: Der Förderantrag, den die Stadt Wedel am 5. Juli 2018 beim Land Schleswig- Holstein für das Projekt gestellt hatte, ist positiv beschieden worden. Insgesamt 14,6 Millionen Euro werden in dem Bescheid als Kostenrahmen für die Baumaßnahme anerkannt. Der Förderbescheid ist die finanzielle Grundlage dafür, dass es mit der Neugestaltung der Ostpromenade nun vorangehen kann. So darf erst jetzt mit den Vorbereitungen für die Ausschreibung der Baumaßnahmen begonnen werden. Bei der geplanten Neugestaltung der Ostpromenade soll das derzeit ungenutzte Areal vor der Flutschutzwand in eine begrünte terrassenartige Promenade umgebaut und die bestehende Flutschutzwand ansprechend gestaltet und mit Durchgängen in die neue Promenade integriert werden. "Wir freuen uns über diese gute Nachricht. Das ist der Startschuss, der die letzte große Etappe bei der Sanierung des Schulauer Hafens markiert. Die Ostpromenade öffnet den Hafen weiter und wird die Attraktivität der Maritimen Meile noch einmal deutlich stärken und sich zum Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen entwickeln", sagte Wedels Bürgermeister Niels Schmidt.

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Region Hzgt. Lauenburg – Schwarzenbek: Sicherer Badespaß am Strandbad in Groß Sarau am Ratzeburger See. Dort wird mit Geld aus der Europäischen Union der Ausbau der Badestelle und der Wachstation der DLRG mit einer Summe von 334 960 Euro gefördert. Das hat Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) mitgeteilt.

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Heidehaus Kremperheide – Tor zur Nordoer Heide – Mit dem Heidehaus soll ein multifunktional nutzbares öffentliches Gebäude im Eigentum der Gemeinde Kremperheide neu errichtet werden, das mit Parkplätzen, Rastplatz, Wetterschutz und Toiletten sowie einem Besucherlenkungssystem das Tor zum NATURA 2000-Gebiet darstellt, ein gastronomisches Angebot (für Café- und Bistrobetrieb sowie Veranstaltungen) beinhaltet und durch die synergetische Nutzung von Tourismus / Naherholung und Dorfgemeinschaft die Akzeptanz für den Naturschutz steigert, die tour. Wertschöpfung erhöht und das dorfsoziale Zusammenleben nachhaltig fördert. Erst durch diese synergetische Nutzung werden die Folgekosten für die Gemeinde Kremperheide als Eigentümerin tragbar. Das Gebäude passt sich in die Landschaft ein und trägt im besonderen Maße zum Klimaschutz bei. Folgende Ansprüche werden an die Nutzung der Fläche am Birkenweg sowie an die Gebäudenutzung gestellt: Ausreichende Parkflächen für Radfahrer und Autofahrer bei Veranstaltungen und als Startpunkt für Ausflüge in die Nordoer Heide Besucherinformation und Beginn der Besucherlenkung in die Nordoer Heide. Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen für das NATURA 2000-Gebiet und für die Dorfgemeinschaft, Weiterentwicklung der naturkundlichen Führungen und Veranstaltungen zum NATURA 2000- Gebiet, Toilettenversorgung für Gäste der Nordoer Heide entweder durch öffentlich zugängliche Toiletten oder durch Nutzung der Toiletten während der Öffnungszeiten des Heidehauses. Fördermaßnahme: 1. Fördermaßnahme: Errichtung des Heidehauses: Die Gemeinde Kremperheide wird am Birkenweg (Flur3, Flurstück 10.1: 7/10) in Kremperheide einen Neubau (das Heidehaus) auf gemeindeeigenem Grundstück errichten, der die energetischen Anforderungen der aktuellen EnEV (2016) unterschreitet. Neben dem Gebäude werden die für den Betrieb erforderlichen Stellplätze auf dem Gelände errichtet. Das Gebäude beinhaltet: eine Außenterasse für bis zu 50 Personen, einen Café- und Bistrobereich, der mit der Außenterasse kombinierbar ist, zwei Versammlungsräume, die zu einem großen Veranstaltungsraum kombiniert werden können, Küche, Personalräume, Technikräume, Toiletten, die für Gäste des Heidehauses zugänglich sind und eine Toilette, die auch außerhalb der Öffnungszeiten (öffentliche Toilette) zugänglich ist. 2. Fördermaßnahme: Beschilderung und Besucherlenkung. Damit das Heidehaus als Tor zur Nordoer Heide fungieren kann, werden am Heidehaus Besucherlenkungsinformationen zum Gelände (Wegeplan für Radfahrer, Fußgänger, Badegäste, etc.) und naturkundliche Informationen zum Gelände über Informationstafeln gegeben. Zudem wird das Heidehaus von der Hauptstraße und vom Bahnhof aus ausgeschildert werden.

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Mit dem Ziel einen sicher begehbaren und touristisch attraktiven Rundwanderweg in Friedrichskoog-Spitze zu schaffen, wurde von der Arbeitsgruppe des Ausschusses für touristische Angelegenheiten eine erste Konzeptidee 2017 erstellt. Der ca. 4 km lange Weg sollte mit Naturerlebnisstationen bestückt werden, um die Besuchenden spielerisch über interaktive Elemente und Informationstafeln an das Thema Nationalpark und Weltnaturerbe Wattenmeer heranzuführen. Beispielsweise sollten Themen wie Müll im Meer, Artenvielfalt und Schutz des Wattenmeeres sowie Tourismus und Regionalentwicklung aufgegriffen und den Besuchenden vermittelt werden.
Da ab 2018 eine neue Fördermöglichkeit lokaler und regionaler natur- und raumbezogener Infrastrukturen mit touristischem Bezug über ELER-Mittel bestand, beschloss die Gemeindevertretung auf ihrer 47. Sitzung im November 2017 einen entsprechenden Förderantrag bis Mitte Februar 2018 stellen zu lassen. Der Förderantrag sowie die dazugehörige Machbarkeitsstudie wurde vom Umsetzungsmanagement erstellt und eingereicht. Im Juni wurde die Förderung des Rundwanderweges durch das Kabinett offiziell verkündet. Die benötigten Genehmigungen erhielt die Gemeinde Ende 2018, sodass im Januar 2019 der Förderbescheid vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) ausgestellt werden konnte. Im nächsten Schritt konnten die beiden Ausschreibungen erfolgen, die eine für die Herstellung des Rundwanderweges, die andere für die Planung und den Bau der Naturerlebnisstationen. Eine Arbeitsgruppe begleitete die Entwicklung der Naturerlebnisstationen, die von der Firma impuls-Design konzipiert und realisiert wurden.
Eine ganz besondere Geschichte hat dabei die Naturerlebnisstation „Vogelzug“. Eine Skulptur, die eine sich im Anflug befindliche Möwe auf mehreren Dalben zeigt, ziert hier die Station. Allerdings war diese ursprünglich als Ziel- und Endpunkt des Trischendamms gedacht. Die Skulptur gewann damals den im Herbst 2017 ausgerufenen Ideenwettbewerb (weitere Informationen zum Ideenwettbewerb). Aufgrund fehlender Planungsunterlagen zum Trischendamm wurde Mitte 2018 deutlich, dass die Erstellung der benötigten Unterlagen (u.a. Nachweis über die Auftriebssicherheit) für den Erhalt einer Genehmigung durch den LKN die eingeplanten Ausgaben für die Maßnahme bei weitem übertreffen würden. Daher entschied sich die Gemeindevertretung dafür, die Skulptur in die Naturerlebnisstation des neuen Rundwanderweges gegenüber des Wohnmobilstellplatzes an der Nordseestraße in Friedrichskoog-Spitze zu integrieren. Die Skulptur wurde im Oktober 2020 aufgestellt.
Der eigentliche Wegebau konnte 2020 begonnen und abgeschlossen werden. Auch der größte Teil der Naturerlebnisstationen konnte gebaut und vor Ort aufgestellt werden. Aufgrund der Pandemie kam es jedoch zu zeitlichen Verzögerungen, sodass die letzten Naturerlebnisstationen und Schilder erst 2021 aufgestellt werden konnten.

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Neuanlage eines wassergebundenen Radwegs zwischen den Gemeinden Malente (Kreis OH) und Kirchnüchel (Kreis Plön) Radroute an der L 163 zwischen Sielbecker Moor – Nüchel – Kirchnüchel Die in der Dorfschaft Nüchel lebenden Menschen setzen sich mit höchstem Engagement seit den 1990iger Jahren für die Erstellung eines Radweges zwischen den Gemeinden Malente und Kirchnüchel ein. Ein langgehegter Wunsch aller Beteiligten der Region kann jetzt in die Umsetzungsphase gehen. In dieser Woche sind die lang erwarteten Fördermittelbescheide des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) aus Flintbek und des Projektträgers Jülich (PtJ) aus Berlin für dieses Projekt in der Verwaltung eingegangen. Damit erhalten die Kooperationsgemeinden eine Förderung von fast 1.22 Mio. Euro für die Ausbaumaßnahme. Die Fördermittel stammen aus ganz unterschiedlichen Förderprogrammen. Das Land Schleswig-Holstein fördert dieses Projekt als Leitprojekt der integrierten ländlichen Entwicklung im Bereich ländlicher Tourismus mit 46.500 €. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ergänzt die Förde-rung um 371.300 €. Hier erfolgt die Förderung aus dem Bereich Klimaschutz und nachhaltige Mobilität zur Verbesserung der Radinfrastruktur. Der bisherige Streckenverlauf an der L 163 ist geprägt durch eine schmale, kurvige, unübersichtliche Führung mit einem hohen Gefährdungspotenzial für Radfahrer. Die Neuanlage des Radweges trägt aus Sicht der Beteiligten, die sich seit Jahrzehnten für den Ausbau dieser Strecke einsetzen, damit auch vorrangig in erheblichem Maße zur Sicherheit der Nutzer und damit auch der Einwohner bei. Die Umsetzung der Maßnahme, die dem Lückenschluss zwischen den Gemeinden Malente und Kirchnüchel, mit Anbindung an den Ortsteil Sielbeck und die Bungsbergregion dient, beläuft sich auf eine Länge von 4,1 Km. Baustart soll planmäßig im Dezember 2020 sein und bis voraussichtlich Frühjahr 2022 soll der Radweg fertiggestellt werden. Unter Berücksichtigung der Brutzeiten erfolgen Rodungen bzw. Baufeldräumungen und ein Teil der Bauarbeiten im Winter und damit außerhalb natursensibler Zeiten. Im Streckengebiet, kurz vor dem Ortseingang Nüchel, liegt im Naturpark der Holsteinischen Schweiz das Kerbtal. Das Kerbtal ist Bestandteil des FFH-Schutzgebietes im Naturpark der Holsteinischen Schweiz und wird durch die Neuanlage des Radweges zugänglich gemacht. Speziell an dieser Stelle wird ein Info-Point inkl. Sitzmöglichkeit geschaffen. An weiteren Info-Points sollen Hinweise auf geschichtliche Hintergründe und die örtliche Fauna und Flora gegeben werden. Die besondere topographische Lage der Region soll eben-falls erläutert werden. Analog des Projektes „WunderWeltWasser“ am Kellersee in der Ge-meinde Malente könnte beispielsweise die „WunderWeltWald“ thematisiert werden. In Kirchnüchel steht die aus Feldsteinen gebaute Marienkirche, die höchstgelegene Kirche Schleswig-Holsteins, die ein Etappenziel auf der Mönchswegroute darstellt. Hier gehen u.a. auch die Jugendlichen aus Nüchel zum Konfirmandenunterricht. Nachdem die Firma SAW Schleswiger Asphaltsplitt-Werke GmbH & Co. KG mit der Baudurchführung beauftragt wurde, findet am 07.12.2020, im Rahmen eines offiziellen Pressetermins „Spatenstich“, die Eröffnung der Baustelle Nahmobilität statt. Dabei sein werden Akteure aus Dorfschaft, Politik und Verwaltung aus den Kooperationskommunen, – unter Einhaltung der aktuellen Hygienevorschriften –, um dieses zivilgesellschaftliche Engagement, das einen hohen Stellenwert in unserer Gemeinde Malente hat, zu würdigen. gez. Tanja Rönck – Bürgermeisterin
