Förderprogramm: LandKultur

Theaterfestival

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BULE, LandKultur · Kultur, Soziales & Integration

Die in Oldenburg i.H. vorhandenen Elemente "Kulturvielfalt" und "Einrichtungenvielfalt für Menschen mit Behinderung" sollen in diesem Vorhaben miteinander verbunden werden. Durch ein weithin sichtbares inklusives Theaterfestival "Theater all inklusiv" wird zum einen die kulturelle Vielfalt der Region durch eine etwas andere Theaterform ergänzt, zum anderen wird der inklusive Gedanken aus den vielfältigen Einrichtungen hinaus in die touristisch aber auch ländlich geprägte Bevölkerung getragen. Das Vorhaben soll den Wert der Menschen in der Bevölkerung unterstreichen, Berührungsängste abbauen, um sie als bereicherndes gesellschaftliches Element wahrzunehmen und um den inklusiven Gedanken zu stärken. Während des eintägigen Festivals führen fünf bis sechs Theatergruppen eine jeweils etwa 30-minütige Aufführung unter den Augen einer namhaften Jury und dem Publikum vor. Die Aufführungen werden unter Verleihung eines Preises durch die Jury belohnt. Die Theaterdarsteller entwickeln in der Vorbereitung aus sich heraus und unter Anleitung von Regisseuren eine Theateraufführung. Durch die öffentliche Präsentation erhalten sie ihre Selbstwirksamkeit und Anerkennung. Die Zuschauer können über die Aufführungen Zugang zu den Darstellenden bekommen und deren individuelle Fähigkeiten erfahren. Die Einrichtungen entwickeln intern mit dem Einsatz der darstellenden Künste neue und weitere Werkzeuge zur Begleitung und Förderung der von ihnen betreuten Menschen.

SE-Kultur Dorf und SE-Kultur

Förderprojekt |

BULE, LandKultur · Kultur

Das bereits bestehende Festival SE-Kultur-Tage soll durch das SE-KulturDorf und die SE-KulturNacht ergänzt werden. Im Rahmen des SE-KulturDorf sollen Dörfer in den Fokus gerückt, welche ansonsten kaum Beachtung finden. Während der SE- KulturNacht wird jedes Jahre eine andere Kirche bzw. besondere Stätte der Region in den Vordergrund gestellt.

Musiktheater

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BULE, LandKultur · Kultur

Im Vorhaben wird unter dem Namen "Sterne der Nacht" ein Musiktheater für Seniorinnen 60+ als Kulturprojekt mit Laiendarstellerinnen in einer strukturschwachen Region in Schleswig-Holstein durchgeführt. Im Rahmen des Projekts erarbeiten die Darstellerinnen eigenständig unter Anleitung des künstlerischen Leiters und professioneller Theaterfachleute, Musiker und Tänzer ein Stück, finden und gestalten jeweils ihre Rollen und erlernen in einer mehrmo-natigen Phase schauspielerische, musikalische und tänzerische Fähigkeiten von Gastdozent*innen entsprechender professioneller Schulen. Das Musiktheater "Sterne der Nacht" wird eine Eigenproduktion des Kulturhauses Wilster im Rahmen der "Bürgerbühne", die den Bürgern/innen der Region eine Plattform bietet, sich und ihre Fähigkeiten vor einem öffentlichen Publikum zu präsentieren. Der demografische Wandel in unserer Region ist deutlich spürbar. Das Kulturhaus Wilster hat mit seinem Musiktheater für Seniorinnen 60+ diesen Bedarf aufgegriffen und trägt somit zur kulturellen ländlichen Entwicklung bei. Das Projekt weicht deutlich ab von den üblichen Angeboten für Senioren/innen und ermöglicht, vollständig neue Erfahrungen zu sammeln.

MoMu.SH

Förderprojekt |

BULE, LandKultur · Bildung, Digitalisierung, Kultur

Ziel des auf zwei Jahre angelegten Projektes ist es, Menschen im ganzen Flächenland Schleswig-Holstein die Teilhabe an musikalischer Bildung zu ermöglichen. Eine Weiterbildung der Lehrkräfte soll dazu beitragen, dass Musikschulunterricht durch Apps und Online-Plattformen sinnvoll unterstützt und methodisch sowie künstlerisch erweitert werden kann. In diesem Kontext gilt es, Strategien zu entwickeln, um technische und gesellschaftliche Entwicklungen in den Musikschulunterricht aufzunehmen und neue Erfahrungsräume zu integrieren. Das Pilotprojekt MoMu.SH entwickelt und erprobt ein solches Konzept an öffentlichen Musikschulen im Flächenland Schleswig-Holstein.

MOSTA

Förderprojekt |

BULE, LandKultur · Kultur, Mobilität

Seit April 2017 fährt der RufBus im 2-Stunden Takt für 1,80€. Die Anbindung der Dörfer wird somit wesentlich verbessert und auch Menschen, die sich kein Taxi leisten können, können an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen. Neue kulturelle Veranstaltungen, passend zur Fahrzeit des Busses, wurden erschaffen. Nun soll ein Mobilitätskümmerer eingestellt werden, der sich u.a. um eine verbesserte Koordination von Veranstaltungen und dem Bus kümmert.

LANDKUNSTSTÜCK

Förderprojekt |

BULE, LandKultur · Kultur

LANDKUNSTSTÜCK will mit Skulpturen und Installationen im Umkreis landwirtschaftlicher Nutzflächen den Dialog zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft fördern. Durch die Platzierung der Kunstwerke im Hinterland der Seebäder kommt LANDKUNSTSTÜCK einer Region zugute, die den Strukturwandel des ländlichen Raums erst noch bewältigen muss. Es schafft Landschaftskunst nicht nur im, sondern auch für den ländlichen Raum.

KuBa – Kulturbahnhof Viktoria

Förderprojekt |

BULE, LandKultur · Kultur

Ziel ist die Einrichtung eines ZukunftsArchivs für ein besseres Leben im ländlichen Raum. Durch Öffnung und Vernetzung der vorhandenen Engagementlandschaft ermöglicht das Projekt den Menschen in strukturschwacher Region eine Aktivierung "guten Lebens statt Abwanderung". Das Projekt setzt Aktivierungsimpulse in den Bereichen Kommunikation und Teilhabe – inhaltlich ausgerichtet unmittelbar auf das Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürger: Zusammenschluss zu Bündnissen für Bedarfe der Daseinsvorsorge und deren Mitgestaltung wie auch der Zugang zu Kultur für alle und die Nutzung moderner Medienwelten – im Ergebnis aktive Mitgestaltung des eigenen Lebensumfeldes mit höherer Identifikation.

KulTourMobil

Förderprojekt |

BULE, LandKultur · Kultur, Mobilität

Durch die Anschaffung und Ausstattung eines KultourMobils können Angebote der kulturellen Bildung sehr einfach an künstlerisch unterversorgte Orte im ländlichen Bereich gebracht werden. Die BewohnerInnen im ländlichen Raum können somit unterschiedliche künstlerische Angebote kennenlernen, ausprobieren und erfahren, z.B. Siebdruck, Textildruck mit Flexfolie, Stencil- Graffiti und kreatives Malen. Ausgebildete MultiplikatorInnen unterstützen die Organisationen und Vereine vor Ort, zeigen die Möglichkeiten des KultourMobils und initiieren weitere Aktionen der kulturellen Bildung. Zusätzlich werden vor Ort interessierte BewohnerInnen fortgebildet, damit sie vor Ort eigenständig Angebote durchführen können. Am Ende des Vorhabenzeitraumes findet an jedem Ort ein Abschluss-Kulturfest statt mit Ausstellung der Werke und Präsentation der Arbeit.

Kultursommer Krempermarsch

Förderprojekt |

BULE, LandKultur · Kultur

In den zehn Gemeinden der Krempermarsch wird erstmalig ein gemeinsames Kulturprojekt im Sommer 2019 geschaffen. Ziel des Projektes ist es, Kunst und Kultur an öffentliche Orte zu tragen und sichtbar zu machen, neue Zielgruppen anzusprechen und Kooperationen einzugehen. Die Projektplanung und -umsetzung übernimmt ein "Kümmerer", der die Kulturszene der Krempermarsch kennt, in der Region vernetzt ist und das Projekt von Beginn an managt und unterstützt. Vom Gesangsverein über Theatergruppen hin zu den bildenden Künsten, alle Kulturgruppen werden angesprochen und einbezogen. Aber auch interessierte Bürger können sich mit ihrem Können einbringen. Während des Sommers wird geprobt. In Workshops mit Unterstützung von professionellen Künstlern werden neue Kunststücke einstudiert, Kunstwerke geschaffen und ein gemeinsames Programm wird eingeübt. Der Höhepunkt des Kultursommers bildet eine Open-Air-Veranstaltung auf dem Marktplatz in Krempe, dem ländlichen Zentralort der Region. Hier stellen die Künstler gemeinsam ihre Werke vor. In einem Nachbereitungstreffen werden die Akteure den Sommer Revue passieren lassen und die Ergebnisse in ein erstes gemeindeübergreifendes Kulturkonzept fließen lassen, welches auch von der Kommunalpolitik getragen wird.

Klangkanal

Förderprojekt |

BULE, LandKultur · Kultur

Dorfbewohner erstellen gemeinsam in Workshops mit Musikern und Komponisten Hörcollagen und Kompositionen aus aufgenommenen Geräuschen rund um den Nord-Ostsee-Kanal. Diese sollen in einer Online-Geräuschbibliothek und bei einer Wanderausstellung vorgestellt werden.