Förderprogramm: LEADER

Zweirad- und Fußgängerbrücke Emmelsbüll-Horsbüll

Förderprojekt |

LEADER, Wachstum & Innovation · Mobilität

In der Gemeinde Emmelsbüll-Horsbüll wird durch den Neubau einer Brücke eine wichtige Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer geschaffen. Für die vor einigen Jahren abgerissene hölzerne Hemenswarftbrücke erfolgt ein Ersatzbau in barrierefreier Stahlbauweise. Durch die wiederhergestellte Wegeverbindung wird eine sichere Zuwegung für Besucher der Badestelle und des Ausflugsortes Südwesthörn geschaffen. Zudem kann mit der neuen Wegeführung auf dem Fahrradweg der „Nordseeroute“ eine Abkürzung genommen werden. Das Projekt fördert die sanfte Mobilität in der Region, erschließt die Badestelle und bindet sie an einen sicheren Weg für Radfahrer und Fußgänger an und fördert so gleichermaßen den Tourismus in der Region

Wiederinbetriebnahme Gastronomie in Kaaks

Förderprojekt |

Steinburg · LEADER, Wachstum & Innovation · Gemeinschaft & Begegnung, Tourismus & Freizeit

Der seit Ende 2015 geschlossene Landgasthof "Zum Wildwechsel" in Kaaks soll nach Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen mit einem neuen Nutzungskonzept durch einen neuen Betreiber wieder in Betrieb genommen werden.

Willkommensschilder für die Stadt Kellinghusen

Förderprojekt |

Holsteiner Auenland · LEADER, Wachstum & Innovation · Gemeinschaft & Begegnung, Ortskernentwicklung

Die veralteten Ortseingangsbeschilderungen (Willkommensschilder) der Stadt Kellinghusen sollen an 7 Standorten aufgewertet werden.

Ausgangslage

Die derzeitigen Ortseingangsschilder der Stadt Kellinghusen sind optisch veraltet und bieten keinerlei Funktionen.

Entwicklungsziele

Insgesamt soll an 7 Standorten die Ortsbeschilderung der Stadt Kellinghusen aufgewertet werden. Auf einem Schild soll der Name der Veranstaltung gedruckt werden und auf dem anderen ein entsprechender Slogan. Diese zwei Schilder werden jeweils für alle 7 Standorte gebraucht. D.h. es werden insgesamt für jede Veranstaltung 14 Schilder benötigt. Dadurch werden insgesamt 112 austauschbare Veranstaltungsschilder (8 Veranstaltungen x 14 extra Schilder) benötigt. Für die Aufstellung fallen keine gesonderten Kosten an, da der Bauhof diese übernimmt. Auf dem anliegenden Lageplan sind die genauen Standorte zu erkennen. Die Angaben zur Beschaffenheit und Gestaltung der Ortseingangsschilder sind aus dem anliegenden Angebot zu entnehmen. Für die unteren zwei Ebenen sollen zusätzlich jeweils 2 Schilder pro Veranstaltung angeschafft werden. Es finden folgende Veranstaltungen jährlich in Kellinghusen statt: Kellinghusen blüht auf Geranienmarkt Stadtradeln Schleswig-Holstein Musik Festival Töpfermarkt Weinfest Herbstzauber Weihnachtsmarkt. Die neuen Beschilderungen sollen perspektivisch zur Verbesserung der Freizeit- und Naherholungseinrichtungen beitragen und durch strategisches Marketing touristische Potenziale der Stadt fördern. Außerdem bieten sie Werbeflächen für Veranstalter, z.B. lokale Vereine oder städtische Einrichtungen, und fördern dadurch höhere Besucherzahlen. Weiterhin kann durch ein gepflegtes und modernes Erscheinungsbilder Aufmerksamkeit und Interesse für die Stadt erregt werden und „Lust auf mehr“ machen. Ein funktional gestalteter Ortseingang trägt zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur bei und gibt als Wegweiser Orientierung. Für jede Veranstaltung werden zusätzlich 2 Schilder pro Standort angeschafft (siehe oben). Die Ortseingangsbeschilderung soll Touristen, Geschäftsreisenden und Neubürgern einen ersten Eindruck von der Stadt Kellinghusen geben und die Besucherzahl erhöhen.

Wirkung der Maßnahme

Die Maßnahme wirkt im Kernthema Ortskernerlebnisse. Die Schilder stärken die Profilbildung und die Attraktivität des Ortes durch eine Werbefläche für Veranstalter. Die Regionsbildung wird vorangetrieben.

WLAN-Netz Schule Hohe Geest

Förderprojekt |

Mittelholstein · Bildung, LEADER · Bildung

Die Voraussetzungen für ein digitales Lernen in allen Räumen der Schule Hohe Geest wurden geschaffen.

Wo die Kraniche tanzen- Naturerlebnislehrpfad Hohwachter Bucht

Förderprojekt |

Ostseeküste · Klimawandel & Energie, LEADER

WohnECK gGmbH – Internetbasierte Wohnplattform

Förderprojekt |

Mitte des Nordens · LEADER · Digitalisierung, Soziales & Integration

Die WohnECK gGmbH ist in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg tätig. Die Gesellschaft versteht sich als Schnittstelle zwischen Vermieter*innen und wohnungssuchenden Menschen. Sie mietet selbst Wohnungen an und vermietet diese an wohnungssuchende Menschen weiter. Die Mieter*innen werden betreut. Derzeit handelt es sich um einen aktiven Beratungsansatz. Dieser soll nun durch einen passiven Beratungsansatz in Form einer Internetplattform ergänzt werden. Die Plattform soll mehrsprachig (Deutsch, Englisch, Arabisch) zu Informationen zum Themen Wohnen bieten, auf die Angebote von WohnECK verweisen und Vermietern die Gelegenheit bieten, ihre Wohnungen anzubieten. Die Internetplattform soll mit Unterstützung von Workshops mit Bürger*innen und Fachkräften erstellt werden. Die Betreuung sowie Marketingmaßnahmen für die ersten drei Jahre nach Erstellung der Plattform sind Projektbestandteil. Das Projekt soll als Kooperationsprojekt der AktivRegionen Nordfriesland Nord (Federführung), Südliches Nordfriesland, Uthlande, Mitte des Nordens, Eider-Treene-Sorge und Schlei-Ostsee umgesetzt werden.

Wohnen am Stadtpark Wilster-Vorplanung und Grundstücksherrichtung

Förderprojekt |

Steinburg · LEADER, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Gesundheitsversorgung, Soziales & Integration

Das zentrumsnahe Gelände soll durch die Neubebauung belebt werden. Es wird eine Investition von ca. 4,5 Mio. € im Ortskern ausgelöst. Die Behindertenwohngruppe wird ein überörtliches Einzugsgebiet bedienen können. Sie ist in der Wilstermarsch einmalig und auch darüber hinaus modellhaft. Durch die angestrebte 24-Stundenbetreuung der Wohngruppe werden ca. 3-4 Arbeitsplätze entstehen. Das geplante Vorhaben unterstützt das „Zukunftskonzept Daseinsvorsorge Wilster und Wilstermarsch“ (Februar 2014), das u.a. Entwicklungsziele und Empfehlungen für die Schaffung seniorengerechter- bzw. barrierearmer Wohnungen beinhaltet.

Zertifizierung zur nachhaltigen Tourismusregion LTO Ostseefjord Schlei

Förderprojekt |

Schlei-Ostsee · LEADER, Wachstum & Innovation · Klima- & Naturschutz, Tourismus & Freizeit

Ausgangslage:

Die Tourismusentwicklung ist in der LTO Ostseefjord Schlei seit 2014 konsequent auf das Oberthema der Entschleunigung ausgerichtet. Sämtliche Angebote und Marketingmaßnahmen zielen in diese Richtung. Die Kampagne LANGSAMZEIT ist erfolgreicher Ausdruck dieser Fokussierung. Auch künftig wird die Entschleunigung die zentrale Botschaft im Tourismusmarketing sein, soll jedoch durch das neue Querschnittsthema der Nachhaltigkeit ergänzt werden. Das Thema Nachhaltigkeit ist auch in der Landestourismusstrategie 2025 als Querschnittsthema benannt und passt hervorragend zum Slow Tourism.

Die Region Ostseefjord Schlei hält bereits einige nachhaltige Angebote vor und eignet sich hervorragend für das Thema, gerade wenn es darum geht, sich von anderen Ostseestandorten abzusetzen, in denen das Thema noch überhaupt keine Rolle spielt.

Entwicklungsziele:

Im Prozess der Zertifizierung soll ein Nachhaltigkeitsbeirat als strategisches Gremium gegründet werden, der gemeinsame Ziele festsetzt und die Qualität der Maßnahmen fortlaufend überwacht. Die Ziele werden gemeinsam mit Akteuren aus der Region im Rahmen von Workshops erarbeitet. Ein Coaching für die LTO-Verantwortlichen kommt hinzu. Insgesamt ist von ca. 8-9 Beratungstagen auszugehen. Die Nachhaltigkeitsleistung der Destination wird von einem/r unabhängigen Gutachter/in auditiert und in einem Prüfbericht bewertet. Bei erfolgreicher Zertifizierung erhält das Unternehmen eine Zertifizierungsurkunde sowie das Zertifizierungssiegel als Bilddatei; anerkannte Partnerbetriebe erhalten eine Zertifizierungsplakette.

Wirkung der Maßnahme:

Durch das Label Nachhaltiges Reiseziel verfügen die regionalen Tourismusverantwortlichen im Ergebnis über ein anwendungsorientiertes Verfahren für die Destination, welches

  1. die wichtigen Anforderungen und Ansprüche relevanter touristischen Interessensgruppen abdeckt
  2. bestimmt, bei welchen touristischen Bereichen und Handlungsfeldern derzeitige Stärken liegen und wo ggf. noch Lückenschlüsse erfolgen müssen
  3. zeigt, wie Angebote und Infrastrukturen als nachhaltige Produkte identifiziert und kommuniziert werden können und
  4. darlegt, wo die regionalen Tourismusverantwortlichen vor dem Hintergrund der touristischen Rahmenbedingungen und der eigenen Vision an der Nachhaltigkeitsleistung und -qualität noch arbeiten sollten
  5. die konkreten Umsetzungsmöglichkeiten für die aufgeworfenen Fragen und Konsequenzen für das Handeln aufzeigt
  6. klärt, welche Aufgaben zu den Tourismusverantwortlichen gehören und welche weiteren Akteure und Netzwerke oder Kooperationspartner in den Nachhaltigkeitsprozess konkret einzubinden sind.

Das Projekt hat das Kernziel, den Sinn für die regionale Wirtschaftskraft zu schärfen und regionale Stoffkreisläufe in Gang zu bringen. Die hohe touristische Nachfrage soll genutzt werden, um die Nachfrage nach Produkten aus der Region zu steigern. Der Zertifizierungsprozess wird viele regionale Akteure aus unterschiedlichen Bereichen einbinden, woraus ein noch besseres Netzwerk und neue regionale Lieferantenbeziehungen entstehen. Die Darstellung als nachhaltiges Reiseziel wird eine neue Gästegruppe ansprechen und ist dementsprechend geeignet, die Gästezahl der Region zu steigern.

Zu Fuß durchs Binnenland

Förderprojekt |

LEADER, Wachstum & Innovation · Mobilität, Tourismus & Freizeit

Das Projekt "Zu Fuß durchs Binnenland" wird als Kooperationsprojekt unter Federführung der LAG AktivRegion Eider-Treene-Sorge durchgeführt. Die drei AktivRegion Mitte des Nordens, Eider-Treene-Sorge und Schlei-Ostsee haben die Mittel freigegeben, sodass nun ein Wanderführer mit dem Arbeitstitel "Zu Fuß durchs Binnenland" erarbeitet werden kann. Das Kartenset wird überwiegend für die Wandergebiete der Gebietsgemeinschaft Grünes Binnenland erstellt. Benachbarte Gemeinden werden einbezogen. 

Zukunftsfähige Neuausrichtung des Außengeländes am Schießstand der Gemeinde Lehe

Förderprojekt |

LEADER, Wachstum & Innovation · Tourismus & Freizeit

2020 – Ein "Zentrum für Kinder und Jugendliche" soll in Lehe geschaffen werden.

Ausgangslage

Die Gemeinde Lehe ist Eigentümerin eines Schießstandes, der von einem Verein genutzt wird und durch eine kleine Gastronomie ergänzt ist. Dieses Gebäude befindet sich unmittelbar beim Sport platz. Daneben befindet sich ein Spielplatz, der in die Jahre gekommen ist. Weiterhin ist die Fläche nur über einen öffentlichen Weg zu erreichen, der über keinen Gehweg verfügt. In den letzten zwei Jahren hat sich gezeigt, dass in Lehe ein erheblicher Bedarf an Kindergarten plätzen besteht. Die Kinder haben aber nach dem Kindergarten kaum vernünftige Möglichkeiten im öffentlichen Raum zu spielen. Auch größere Kinder und Jugendliche haben kaum Möglichkeiten sich zu treffen. Dieses hat zur Überlegung geführt, den Spielplatz aufzuwerten und ihn durch Freizeiteinrichtungen für größere Kinder und Jugendliche zu ergänzen. Neben der Aufwertung soll auch die Erreichbarkeit des Spielplatzes über eine zweite Zugangsmöglichkeit verbessert werden.

Projektziele

Es soll ein „Zentrum für Kinder und Jugendliche“ entstehen, dadurch soll neben der Möglichkeit der Freizeitgestaltung auch zur sozialen Interaktion beigetragen werden. Eltern und Großeltern haben einen tollen neuen Platz, den sie mit den Kindern aufsuchen können. Das Dorf wird durch diese Maßnahme als Wohnort erheblich aufgewertet. Weiterhin erhofft sich die Gemeinde auch Jugendliche aus den Nach bardörfern und Touristen mit dieser Maßnahme zu erreichen, da es zumindest ein Pipe im gesam ten Amtsgebiet nicht gibt. Hierzu wurden auch bereits Gespräche mit den Bürgermeistern der Nachbargemeinden geführt.

Die Zuwegung führt durch ein kleines Waldstück unmittelbar am Denkmalplatz der Gemeinde. Mit dem Denkmal und dem Spielplatz ist ein zusammenhängendes Ensemble gegeben, was sich für Veranstaltungen vielfältiger Art eignet. So könnten z. B. Konzerte unter freiem Himmel angeboten werden. Durch die Einbeziehung des Forstes werden Kinder verstärkt an die Natur her angeführt. Der Weg wird im Zuge des Projektes durch Eigenleistung geebnet und zur besseren Nut zung hergerichtet. Am Rande des Weges werden Informationstafeln aufgestellt, die auf historische Gegebenheiten hinweisen oder Informationen zum Naturschutz geben.

Zu Beginn der Maßnahme soll das gesamte Gelände durch eine Bürgeraktion gereinigt und aufge räumt werden. Verbleibende Spielgeräte, wie z. b. die Seilbahn werden gereinigt und gewartet. Alter Sand wird ausgetauscht. Vorarbeiten für die Halfpipe werden vorgenommen.

Projektinhalte

Die vorhanden Spielgeräte (Schaukel, Rutsche, Wippe und Seilbahn) sollen durch folgende Geräte ergänzt werden:

  • Zentrales Spielschiff nebst Kletterwand und Sandkiste als Kern der Anlage, hiervon Zugang per Seilbrücke/Zwischenturm zum vorhandenen Hügel und der darauf befindlichen Rutsche
  • Aufstellung einer attraktiveren Schaukel mit Netzschaukel
  • Aufbau eines Niedrigseilparcours auf dem vorhanden Hügel
  • Aufstellung einer Schutzhütte
  • 2 Sitzbänke in verschiedenen Ausführungen
  • Neubau eines Scaterfeldes mit einer Minipipe
  • Inwertsetzung des Weges durch Beschilderung und Informationen durch den angrenzen den Forst entlang des Ehrenmales und damit eine Steigerung der Attraktivität des gesam ten Ensembles