Förderprojekt |
Das Feuerwehrgerätehaus der Ortswehr Fischbek wurde im Februar 2018 aufgrund eines Beschlusses der Gemeindevertretung einer Prüfung durch die HFUK unterzogen. Diese stellte diverse Mängel fest. Ein Kritikpunkt war dabei die Größe der Fahrzeughalle. Der bisherige Einstellplatz für das Feuerwehrfahrzeug ist zu klein und entspricht nicht mehr der Norm. So gibt es nicht genug Raum für die Feuerwehrleute, bei eingestelltem Fahrzeug ihre Schutzkleidung anzulegen. Zudem werden die Abgase der Dieselmotoren nicht ausreichend abgeleitet. Aus der Summe der Beanstandungen ergab sich die Notwendigkeit eine neue Fahrzeughalle zu bauen. Das Amt Bargteheide-Land gab zeitgleich den Hinweis auf die Möglichkeit einer aktuellen Förderung durch das Land Schleswig-Holstein. Danach können 65 % der förderfähigen Ausgaben erstattet werden. Von der FF Fischbek wurde daraufhin der Antrag gestellt, neben der Mängelbeseitigung auch gleich einen zweiten KFZ-Einstellplatz für ein Transportfahrzeug baulich vorzusehen. Das Baukonzept sah einen Anbau vor die vorhandene Fahrzeughalle vor. Nach Prüfung des Baugrundes stellte sich jedoch heraus, dass unter dem geplanten Grundstück eine Verbandswasserleitung verläuft, die nicht überbaut werden darf. Der Anbau wird nun um 90 Grad gedreht erfolgen. Die Gesamtkosten für Anbau und Beseitigung der Mängel belaufen sich auf 550.000 Euro. Der genehmigte Förderbeitrag beträgt 65 %, sodass die FF Fischbek für 193.000 Euro ein modernisiertes, den neuesten Anforderungen entsprechendes Feuerwehrgerätehaus erhält. Diese Lösung, mit dem Erhalt von zwei Standorten, ist durch die Förderung seitens des Landes Schleswig-Holstein noch günstiger als ein großes, neues Feuerwehrgerätehaus für beide Wehren zusammen.
Förderprojekt |
Die Gemeinde Fleckeby will 2018 und 2019 in ein Gesundheitshaus investieren. Fleckeby ist eine Gemeinde mit überörtlicher Versorgungsfunktion und liegt zwischen den Mittelzentren Schleswig und Eckernförde. Bereits heute sind ein Allgemeinmediziner, ein Zahnarzt, eine Apotheke sowie zwei Praxen für Physiotherapie in Fleckeby angesiedelt. Abgesehen vom Allgemeinmediziner sind alle Angebote im Ortszentrum. Die anstehende Betriebsübergabe in der Praxis für Allgemeinmedizin war Ausgangspunkt zu den Überlegungen, das ehemalige Amtsgebäude zu einem Gesundheitshaus auszubauen und Fleckeby zu einem Gesundheitszentrum zwischen Schleswig und Eckernförde weiter zu entwickeln. Der Standort des ehemaligen Amtsgebäudes am Schmiederedder ist Bestandteil des zentralen Versorgungsbereiches im Ortskern und ist daher gut geeignet. Das ehemalige Amtsgebäude wurde nach der Fusion zum Amt Schlei- Ostsee von der Gemeinde erworben und zunächst vom Diakonie-Sozialverein genutzt. Der Verein hat die Räumlichkeiten zum 31.12. 2018 gekündigt. Am Gebäude ist ein Kindergarten angebaut. Dieser bleibt am Standort erhalten und hat Bedarf. Die Suche nach ergänzenden, stabilisierenden Nutzungen für das alte Amtsgebäude waren erfolgreich: Die Betriebsnachfolge im Bereich der Allgemeinmedizin ist erfolgt, ein Umzug in das sanierte Gebäude wird zügig erfolgen. Die Räumlichkeiten sind so ausgelegt, dass der Wunsch nach einer Gemeinschaftspraxis sich realisieren lässt. Ergänzend sind eine Logopädie-Praxis und eine Ergotherapie Praxis im Obergeschoss vorgesehen. Im Untergeschoss sind Räumlichkeiten für gesundheitsfördernde Bewegungsangebote und der Vertrieb von Sanitätsartikeln vorgesehen. Alle Räumlichkeiten sind barrierefrei erreichbar (Aufzug).
Förderprojekt |
Was mit Herrn Dr. Kielholz als Einzelpraxis vor 35 Jahren begann, ist mittlerweile eine große Gemeinschaftspraxis mit Zweigstelle Neuenkirchen geworden. Das Team besteht aus 6 Fachärzten für Allgemeinmedizin, wobei drei davon federführend die Verantwortung von Dr. Kielholz übernommen haben, er selbst bleibt Teil des Ärzteteams. Somit kann man die Jahre 2019/2020 als Jahre der Veränderungen beschreiben. Wurden doch auch im Praxisgebäude Räumlichkeiten hinzugewonnen, so dass nicht nur das Angebot um eine Kinderarztpraxis erweitert werden konnte, sondern für die stetig wachsende Schar der Patienten der Wartebereich großzügiger gestaltet sowie mit anderen Laufwegen hoffentlich auch die Wartezeiten reduziert sind. Außerdem hat sich seit vielen Jahren die Praxis als Weiterbildungsstätte für angehende Fachärzte etabliert, weshalb unsere Patienten
immer wieder mal auch wechselnde Ärzte und als Lehrstätte der Universität Kiel auch engagierte Studenten antreffen werden. Nur dies kann den Standort und die Versorgung auch über die ganzen nächsten Jahre sichern.
Immer in erster Reihe und unendlich engagiert unser mittlerweile großes Team an medizinischen Fachassistentinnen, mittlerweile 13 an der Zahl, ohne die dieses Arbeiten nicht möglich wäre. Auch an dieser Stelle haben wir uns für Ausbildung entschieden, so dass zusätzlich bis zu 4 Auszubildende unseren Betrieb unterstützen. Wandlung bedeutet oft zunächst Unruhe. Wir hoffen, dass gleichwohl unsere Patienten spüren, dass wir uns nach wie vor alle zusammen für eine gute und adäquate Versorgung unserer Patienten einsetzen.
Förderprojekt |
Durch den Erwerb des bestehenden Lebensmittelgeschäftes und dessen Neuverpachtung nach Umbaumaßnahmen, soll die Lebensmittelgrundversorgung zentral im Ort erhalten bleiben. Ausgangslage: Die Gemeinde Hohenaspe wurde Anfang 2016 in dem bundesweiten Wettbewerb “Kerniges Dorf” für ihre langjährige Bemühungen zur Ortsinnenentwicklung ausgezeichnet. Die etwa 2.000 Einwohner zählende Gemeinde hat viele Funktionen im Ortskern (Schule, Kindergarten, Bürgerhaus, Bürgersaal, Dienstleistungszentrum, altengerechtes Wohnen) konzentriert. Nun hat der Betreiber des Lebensmittelmarktes (300 qm Verkaufsfläche, EDEKA-Belieferung) im Februar 2016 der Gemeinde mitgeteilt, dass er Ende 2016 altersbedingt sein Geschäft aufgeben wird. Die Gemeinde hat daraufhin einen MarktTreff-Kurzchcek durchgeführt, der zu dem Ergebnis kommt, dass der notwendige Umsatz aus dem Lebensmittelangebot am Standort zu erreichen ist. Damit sind gute Voraussetzungen für ein nachhaltiges Lebensmittelversorgungsangebot gegeben. Die Gemeinde hat daraufhin den Neubau eines MarktTreffs sowie den Weiterbetrieb im bestehenden Markt als Varianten geprüft, die Lebensmittelversorgung zu sichern. Ein Neubau wäre im unmittelbaren Ortszentrum nicht möglich, da dort keine Flächen zur Verfügungn stehen. Zudem wären die Neubaukosten von der Gemeinde kaum zu finanzieren und aufgrund der langjährigen Ortskernentwicklung sind Treffpunkte und Dienstleistung in der Gemeinde an anderen Standorten im Ortskern konzentriert, so dass die Umsetzung des Dreisäulenkonzeptes eines MarktTreffs (Kerngeschäft, Dienstleistungen, Treffpunkt) nicht sinnvoll erscheint. Auf Grundlage eines Wertgutachtens hat die Gemeinde den Boden- und Gebäudewert für das bestehende Lebensmittelmarktgebäude inklusive seiner zwei Wohnungen ermitteln lassen, um Preis- und Kaufverhandlungen mit dem Eigentümer führen zu können. Gleichzeitig erhandelte die Gemeinde mit der EDEKA, die den jetzigen Markt beliefert und auch einen neuen Betreiber im jetzigen Makt belifern würde. Gemeinsam mit der EDEKA wurde dann ein neuer Betreiber für den Markt gefunden. Eine Markterkundung nach weiteren Betreibern wird derzeit durchgeführt. Der Erwerb des Lebensmittelmarktes und die erforderliche Modernisierung des Geschäftes kann finanziell nicht vom neuen Betreiber geleistet werden. Um die Lebensmittelgrundversorgung zu sichern, hat sich die Gemeinde daher entschieden, die Immobilie selbst zu erwerben und zu modernisieren. Der neue Betreiber hat dann die Betriebsausstattung anteilig und den Warenbestand komplett zu finanzieren. Fördergegenstand ist ausschließlich der Erwerb von Grundstück und Immobilie. Die Modernisierung erfolgt im Anschluss an den Grunderwerb außerhalb einer Förderung. Die Gemeinde verpflichtet sich jedoch, die Modernisierung durchzuführen, um einen wirtschaftlicen Betrieb zu gewährleisten. Entwicklungsziele: Mit dem Projekt sichert die Gemeinde die Lebensmittelgrundversorgug im Ort. Ziel ist der nachhaltige Weiterbetrieb des Lebensmittelangbotes nach alterbedingter Geschäftsaufgabe des jetzigen Betreibers und damit Sicherung eines Angebotes der Daseinsvorsorge. Weiterhin sichert die Gemeinde ein wesentliches Angebot im Ortskern, beugt einen Leerstand in einer ansonsten im Ortskern schwer verwertbaren Immobilie (Sonderimmobilie) vor und sichert damit auch die weiteren Dienstleitungsangebote im Ortskern (Beitrag zur Stärkung der Ortsmitte). Damit wird durch die Modernisierung eine Investion im Ortskern ausgelöst. Fördermaßnahme: Fördergegenstand ist ausschließlich der Erwerb von Grundstück und Immobilie. Wirkung der Maßnahme: Durch die Fördermaßnahme werden die Voraussetzungen geschaffen, in eine ansonsten schwer verwertbare Immobilie im Ortskern durch Umbauinvestionen eine Folgenutzung zu ermöglichen und den Fortbestand des Lebensmittelgeschäftes nach altersbedingter Geschäftsaufgabe zu gewährleisten. Durch die Sicherung der Daseinsvorsorge wird der Ort und insbesondere die Ortsmitte gestärkt und die langjährigen Bemühungen der Gemeinde um Erhalt und Entwicklung einer intakten Ortsinnengestaltung durch Konzentration auch die Ortsmitte unterstützt.
Förderprojekt |
Die Jugendbegegnungsstätte wollen gleich mehrere Vereine und Verbände nutzen, zum Beispiel ein Sportverein, ein Kindergarten, der Heimatbund, der Schulverband, die Landjugend und die Jugendfeuerwehr. Der Staatssekretär betonte neben der herausragenden Integrationsarbeit im ländlichen Raum auch die Bedeutung der Jugendarbeit. Das Land Schleswig-Holstein und der Bund haben den Neubau in Erfde im Kreis Schleswig-Flensburg mit etwa 250.000 Euro im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes” gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 380.000 Euro.
Förderprojekt |
Im Landesdurchschnitt waren rd. 2015 rd. 20% aller Hausärzte zwischen 60 und 65 Jahre alt. 13% hatten das 65 Lebensjahre bereits überschritten. Zudem ist die Zahl der Allgemeinmediziner rückläufig und immer weniger Mediziner*in sind bereit, sich als Hausarzt*in im ländlichen Raum niederzulassen. Es liegt nahe, dass sich in der ärztlichen/hausärztlichen Versorgungsstruktur in Schleswig-Holstein etwas ändern muss. Die Gemeinde Kastorf beabsichtigt vor diesem Hintergrund auf einem gemeindeeigenen Grundstück ein Ärztehaus zu errichten und so einen Beitrag dazu zu leisten, die ärztliche Versorgung in der Gemeinde (mittelbar auch die des Amtes)
nachhaltig zu sichern. Zur Diskussion stehen gegenwärtig drei Gestaltungsoptionen in Form eines eingeschossigen, zweigeschossigen oder zweigeschossigen Gebäudes mit sechs zusätzlichen Mietwohnungen.
Förderprojekt |
Bau- und heizungstechnischeMaßnahmen zur Reduzierung des CO2 -Verbrauchs und zum Ersatz fossiler Energieträger. Errichtung eines groß dimensionierten Wärmespeichers mit einem optimierten Managementsystem für Betriebsspitzen und Schwachlastzeiten. Schaffung von Möglichkeiten, sukzessive weitere Dienst- und Grundversorgungseinrichtungen und Privathaushalte in Hürup einzubinden. Bau- und heizungstechnische Maßnahmen zur Reduzierung des CO2 -Verbrauchs und zum Ersatz fossiler Energieträger. Errichtung eines groß dimensionierten Wärmespeichers mit einem optimierten Managementsystem für Betriebsspitzen und Schwachlastzeiten. Schaffung von Möglichkeiten, sukzessive weitere Dienstund Grundversorgungseinrichtungen und Privathaushalte in Hürup einzubinden.
Förderprojekt |
Das Amt Südangeln will im Jahr 2017 in das kulturelle Zentrum in der Gemeinde Tolk investieren. Sportangebote sollen wetterunabhängig und generationenübergreifend und für alle Bevölkerungsgruppe (insbesondere auch Menschen mit Behinderungen) wahrgenommen werden können. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen Modernisierungsmaßnahmen für einen nachhaltige und gesundheitsfördernde Nutzung in der Turnhalle selbst umgesetzt werden. Am Standort der Schule in Tolk waren die Schülerzahlen rückläufig. Die Hauptschule wurde geschlossen. Die Grundschule wurde Außenstelle der Boy-Lornsen-Schule in Schaalby. Für die freigewordenen Raumkapazitäten wurden nachhaltige Nutzungen gefunden. Diese Nutzungen (Volkshochschule, CVJM, DRK, Feuerwehr, …) prägen das lebendige Dorfleben. Der Standort hat sich zu einem kulturellen Knotenpunkt im Ortskern Tolk für Tolk selbst, als auch für die umliegenden Gemeinden entwickelt. Dieses soll sich durch die Modernisierungsmaßnahmen in der Turnhalle fortsetzen und für die Zukunft gewährleistet werden. Darüber hinaus beschäftigen sich die amtsangehörigen Sportvereine gemeinsam mit der Thematik für die zukünftige gesamte Sportentwicklungsplanung.
Förderprojekt |
Im Oktober erhielt die Gemeinde einen Zuwendungsbescheid über 388.615 Euro aus dem Bereich „Einrichtungen für lokale Basisdienstleistungen“ für den Erwerb einer Arztpraxis in Pönitz. Das Projekt mit Gesamtkosten von rund 656.000 Euro trägt zur Sicherstellung der ärztlichen Grundversorgung bei.
Förderprojekt |
Durch die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes” mit Mitteln des Bundes und des Landes Schleswig-Holstein. Die Gemeinde Büsum plant die 3. Erweiterung des Ärztezentrums – Gesundheitszentrum Büsum. Dieses Projekt wird mit Fördermitteln unterstützt (Zuwendung aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein und des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes – Förderung der Ortskernentwicklung). Das Gesundheitszentrum Büsum hat sich in den letzten Jahren als Ärztezentrum und auch als Präventionszentrum für Einheimische, Bürger und Touristen bewährt. Eine Anlaufpraxis der kassenärztlichen Vereinigung SH, eine Apotheke, eine Physiotherapeutische Praxis, ein Kurmittelbereich und eine Heilpraktiker Praxis sind Bestandteile des Zentrums. Nun soll die Einrichtung vergrößert werden und um eine Zahnarztpraxis und um ein Santitätshaus ergänzt werden. Zudem sollen der Physiotherapeutische Bereich und der Präventionsbereich erweitert werden. Durch die Erweiterung des Gesundheitszentrums werden zusätzlich neue Angebote in der Gemeinde Büsum geschaffen. Außerdem leistet das Projekt einen hohen Beitrag zur Zielerreichung der Ortskernentwicklung. Die Ausschreibung der Erweiterung des Ärztezentrums umfasst insgesamt 19 Vergabeeinheiten. Voraussichtlicher Start der Bauarbeiten erfolgt ab dem Herbst 2019. Geplant ist die Fertigstellung der Maßnahme Ende des Jahres 2020.