Förderprogramm: Nachhaltige Daseinsvorsorge

Verbesserung der Aufenthaltsqualität in Taarstedt – Rastplätze für mehr „Langsamzeit“

Förderprojekt |

GAK, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Gemeinschaft & Begegnung, Ortskernentwicklung

Die Gemeinde Taarstedt mit ihren drei Ortsteilen Scholderup, Westerakeby und Kiusballig liegt 10 km nordöstlich von Schleswig an der Loiter Au im Kreis Schleswig-Flensburg. Sie besitzt mit dem Gebäude der alten Schule und der zugehörigen Turnhalle in zentraler Lage Einrichtungen für das dörfliche Leben. Des Weiteren wird im Gebäude ein Gemeinschaftsraum für die örtlichen Vereine und Organisationen bereitgehalten. In der Turnhalle bietet der Sportverein VFL Thorstein Taarstedt ein breites Angebot für alle Altersgruppen, im unteren Bereich findet sich dann noch ein Aufenthaltsraum für die Landjugend und die Feuerwehr Taarstedt. Daneben verfügt die Gemeinde in Scholderup über einen Aufenthaltsplatz an der Anlegestelle bei der Loiter Au sowie über eine Grünfläche an der Ecke zum Neubaugebiet Aublick, die als Treffpunkt für die Bürger genutzt werden soll. An diesen Stellen sollen im Außenbereich insgesamt vier überdachte Sitzgruppen geschaffen werden. Dazu sollen Flächen von 2,50 x 2,50 m mit Pflastersteinen befestigt werden. Darauf wird jeweils eine Gruppe aus einem Tisch mit zwei Bänken platziert und ein Pavillon mit Pyramidendach errichtet. Die Pavillons werden von einer örtlichen Zimmerei gefertigt und sind von ihrer Gestaltung her auf die bereits vorhandenen Bushaltehäuser in Taarstedt angepasst. Somit wird die Identität der Gemeinde berücksichtigt und gestärkt.

Gestaltung eines Rad- Wanderwegs an der Füsinger Au

Förderprojekt |

GAK, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Mobilität, Ortskernentwicklung

Die Gemeinde Schaalby plant auf dem Rad-Wanderweg an der Mündung der Füsinger Au Gefahren zu beseitigen und eine Barrierefreiheit mit einem wassergebundenen Weg herzustellen. Der Rad-Wanderweg lässt sich in drei Abschnitte einteilen und umfasst folgende Maßnahmen:

  1. Der erste Abschnitt liegt zwischen dem Parkplatz Fährhaus Winning und der Brücke. Hier wird die marode Treppe ersetzt durch eine Rampe, welche sich vom Parkplatz bis zur ersten Kurve strecken soll, damit der Abschnitt barrierefrei zugänglich ist. Außerdem wird der Übergang zwischen dem Weg und der Brücke so angeglichen, dass auch dieser Übergang barrierefrei ist.
     
  2. Der zweite Abschnitt erstreckt sich von der Brücke bis zum Deich. Auf diesem Abschnitt wird der gesamte Weg auf das Niveau angehoben, welches der Weg auf dem Teil von der Brücke bis zur ersten Kurve schon hat. Zudem sollen die Grasbetonplatten, die durch Absinken eine Gefahr (Stolpferfallen, Rillenbildung in dem Radreifen stecken bleiben) für Radfahrer und Fußgänger darstellen, als Oberfläche durch einen wassergebundenen Weg ersetzt werden. So ist die Unterhaltung deutlich einfacher, und die Oberfläche ist breiter und glatter.
     
  3. Der dritte Abschnitt ist der Teil auf dem Deich bis zum Parkplatz Winningmay. Hier werden nur die Grasbetonplatten ersetzt durch eine Kiesoberfläche, um die Gefahren zu beseitigen, wie bei dem Abschnitt 2.

Ein Rastplatz der neuen Generation in der Gemeinde Nübel im Ortsteil Brekling

Förderprojekt |

GAK, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Gemeinschaft & Begegnung, Ortskernentwicklung

Die Gemeinde Nübel plant den Bau eines überdachten Rastplatzes mit Möblierung, Radständern, Informationstafel und Rad-Servicestation.

       Projektinhalte:  

  • Schutzhütte: Liefern und Bau eines Unterstandes
  • Informationstafel: 1 x Größe Din A0
  • Kartengrundlage: Regionsausschnitt Gemeinde Nübel und Digitalisierung der Wege
  • Möblierung: 2 x Tisch-Bank-Kombination
  • Radständer: 3 x Fahrrad-Anlehnbügel
  • Untergrund: Herstellung einer ebenen Oberfläche

 

Alle Maßnahmen werden auf Flächen umgesetzt, die sich im Eigentum der Gemeinde Nübel befinden.

Ansgarweg

Förderprojekt |

GAK, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Tourismus & Freizeit

Der Ansgarweg ist benannt nach dem „Apostel des Nordens“, der von Haithabu aus auf seine Missionsreisen aufgebrochen ist. Der Pilger- und Stationsweg lässt die Einheimischen und Gäste im Natur- und Denkmalschutzgebiet rund um das Welterbe in Haithabu neben Geschichts- und Naturerlebnissen auch einladende und niedrigschwellige Impulse für spirituell-religiöse Erlebnisse finden. Dazu werden am Pilgerweg von der St. Andreas Kirche bis zum südlichen Ringwall und über den Kirchenweg zurück 11 Stationen mit Begleitbroschüre zum Mitnehmen und Homepage mit Übersetzung ins Dänische und Englische eingerichtet.