Förderprogramm: Nachhaltige Daseinsvorsorge

Wohnen am Stadtpark Wilster-Vorplanung und Grundstücksherrichtung

Förderprojekt |

Steinburg · LEADER, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Gesundheitsversorgung, Soziales & Integration

Das zentrumsnahe Gelände soll durch die Neubebauung belebt werden. Es wird eine Investition von ca. 4,5 Mio. € im Ortskern ausgelöst. Die Behindertenwohngruppe wird ein überörtliches Einzugsgebiet bedienen können. Sie ist in der Wilstermarsch einmalig und auch darüber hinaus modellhaft. Durch die angestrebte 24-Stundenbetreuung der Wohngruppe werden ca. 3-4 Arbeitsplätze entstehen. Das geplante Vorhaben unterstützt das „Zukunftskonzept Daseinsvorsorge Wilster und Wilstermarsch“ (Februar 2014), das u.a. Entwicklungsziele und Empfehlungen für die Schaffung seniorengerechter- bzw. barrierearmer Wohnungen beinhaltet.

Zukunftsplan Dänischer Wohld

Förderprojekt |

Eckernförder Bucht · LEADER, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Gemeinschaft & Begegnung, Soziales & Integration

Für die Gemeinden des Amtes Dänischer Wohld soll ein gemeindeübergreifender umsetzungsorientierter Zukunftsplan erarbeitet werden. Gemeinden und Amt wollen damit den demografischen Wandel gestalten und die Chancen für den Erhalt sowie die effiziente und qualitätsvolle Weiterentwicklung der Infrastrukturangebote und des Gemeindelebens gemeinsam nutzen. Ziel ist die Erarbeitung einer Zukunftsstrategie mit einer Prioritätenliste von Maßnahmen, um in Zeiten knapper Kassen und einer älter werdenden Bevölkerung Handlungsspielräume zu erhalten und effizient zu nutzen.

Projektziele: Im Schwerpunkt Daseinsvorsorge soll mit dem Zukunftsplan die Eigenständigkeit durch Gemeinschaft, Prävention und umfassende Versorgung gesichert werden sowie die Ortsidentität und das soziale Miteinanders gestärkt und gefördert werden. In diese Zukunftsplanung sollen verschiedene Zielgruppen wie Kinder, Jugendliche, Migranten, Senioren u.a. gezielt mit einbezogen werden. Der Zukunftsplan Dänischer Wohld soll Aussagen zu konkreten Maßnahmenempfehlungen, KostenNutzen-Betrachtungen, Empfehlungen zur Optimierung der Handlungsstrukturen und Zuweisung von klaren Verantwortungen beinhalten.

Maßnahmen: Von Beginn an soll in einem Dialog mit Gemeindevertretern, den betroffenen Akteuren aus den verschiedenen Bereichen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern gearbeitet werden. In verschiedenen Beteiligungsverfahren werden alle Zielgruppen mit angesprochen, beteiligt und motiviert mitzuarbeiten und Einfluss zu nehmen.

Weiterentwicklung des Bürgertreffs Huje

Förderprojekt |

Steinburg · LEADER, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Gemeinschaft & Begegnung, Ortskernentwicklung

Die Alte Schule in Huje ist mit viel ehrenamtlichen Engagement zu einem Bürgertreff umfunktioniert worden und soll nun abschließend gestaltet werden. 

Fördermaßnahme
Die Gemeinde möchte den Toilettencontainer mit einer Holzverkleidung optisch an das Gebäudeensemble der „Alten Schule“ anpassen und einen Abstellraum schaffen.
Gleichzeitig soll der Gang zum Toilettencontainer und dessen Eingänge überdacht werden, um einen witte-rungsabhängigen Anschluss an das Hauptgebäude zu ermöglichen. 
Im Außenbereich möchte die Gemeinde durch zusätzliches Spielgerät den vorhandenen Spielplatz aufwerten und zeitgemäßer den aktuellen Anforderungen entsprechend gestalten. 
Weiterhin soll die Giebelverkleidung im ursprünglichen Zustand hergerichtet werden.

Ausgangslage
Seit dem Wegfall der örtlichen Gastwirtschaft im Jahre 2017 hat die Gemeinde in Eigeninitiative und mit viel Engagement den Klassenraum in der „Alten Schule“ zum Bürgertreffpunkt hergerichtet. Das restliche Gebäude wird zu Wohnzwecken genutzt. 
Der Bürgertreffpunkt wird neben den Gemeinderatssitzungen für zahlreiche gemeindliche Aktivitäten wie Seniorengymnastik, Schulungsraum Feuerwehr, DRK-Treffen/Veranstaltungen, Kinderfest, offenen Adventskalender, Weihnachtsmarkt genutzt. Die nötigen sanitären Anlagen wurden zunächst zweckmäßig in einem Container auf dem Grundstück untergebracht und befindet sich 8 Meter vom Gebäude entfernt. Eine Unterbringung im Gebäude ist nicht möglich, bzw. steht nicht im wirtschaftlichen Verhältnis.
Ebenfalls auf dem Gelände befindet sich der gemeindliche Spielplatz mit Fußballtoren und Basektballfeld. Nachmittags und bei gemeindlichen Festen wird das Angebot rege genutzt. Dennoch wurde vermehrt der Wunsch geäußert, das Angebot zu erweitern und zeitgemäßer zu gestalten.

Entwicklungsziele
Mit der Überdachung der Zuwegung zum Toilettencontainer soll dieser Weg witterungsunabhängig und damit nutzer-freundlicher gestaltet werden. 
Die Verkleidung des Sanitärcontainers ist eine Variante, um zweckmäßig und gleichzeitig kostengünstig ein sanitäres An-gebot vorzuhalten und dennoch eine ansprechende Optik zu gewährleisten, damit den Gesamteindruck nicht gestört wird. 
Die Aufwertung des Spielplatzangebotes ist erforderlich, um ein attraktives Angebot zur schaffen. Die Attraktivität soll ge-steigert werden, um einer größeren Nutzergruppe und sowohl jüngeren Kindern als auch Jugendlichen zur Verfügung zu stehen

Wirkung der Maßnahme
Die AktivRegion hat sich mit dem Kernthema „Allianzen der Daseinsvorsorge“ zum Ziel gesetzt, die Attraktivität der Ortskerne zu steigern. Hier hat die Gemeinde durch die Einrichtung des Bürgerraumes schon viel Eigeninitiative gezeigt. Um bürgerschaftliches Engagement zu fördern, müssen gewisse Voraussetzung, wie beispielsweise ein Treffpunkt, geschaffen werden. Mit den hier aufgeführten Maßnahmen sollen die bisherigen Bemühungen weiterentwickelt und optimiert werden. Damit entspricht das Projekt der Zielsetzung und zahlt auf das Ziel „Investitionen“ ein.

Werkstätten, Tagesförderstätte und Wohnen in Wilster – Grundstücksherrichtung

Förderprojekt |

Steinburg · LEADER, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Gemeinschaft & Begegnung, Tourismus & Freizeit

Das zentrumsnahe Gelände soll durch die Neubebauung belebt werden. Es wird eine Investition von mehreren ca. 10 Millionen € im Bereich des Ortskerns ausgelöst. Die Werkstätten für 60 behinderte Menschen, rund 20 Tagesförderplätze für Menschen mit Mehrfachbehinderungen und 23 barrierefreie Wohnungen mit Gemeinschaftsräumlichkeiten werden ein überörtliches Einzugsgebiet bedienen können. Auf einem rund 1 ha großen Gelände soll Beschäftigung und Ausbildung, Wohnen, Begleiten und Betreuen für Menschen mit Handicap stattfinden. Zugleich sollen u.a. durch eine Konditorei, ein Bistro, eine Textilwerkstatt, Verpackung, Montage und Konfektionierung Dienstleistungen für die Region erbracht werden. Auf der hinter dem Gebäude gelegenen Grünfläche ist vorgesehen u. a. für die eigene Küche Gemüse und Kräuter ökologisch anzubauen.

Wettergeschützter Freizeitreff für Jugendliche, Radfahrer und Wanderer

Förderprojekt |

Ostseeküste · LEADER, Nachhaltige Daseinsvorsorge

Wanderwege im Alsterland

Förderprojekt |

Alsterland · LEADER, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Gemeinschaft & Begegnung, Tourismus & Freizeit

Aufgrund des großen Erfolges der Wanderrouten im Westteil der AktivRegion Alsterland, die in der letzten Förderperiode erstellt wurden, ist nun auch für den Ostteil der Region im Bereich Amt Bargteheide-Land, Ahrensburg, Großhansdorf, Ammersbek sowie in Teilen des Amtes Itzstedt ein umfangreiches Wanderwege-Netz erarbeitet worden. Neben zehn Rundrouten wurden in mehreren Arbeitskreistreffen auch zwei Streckenrouten geplant, die über den Anschluss mit dem ÖPNV gut erreichbar sind. Zu dem Projekt gehören außer der Ausarbeitung und Beschilderung der Wegestrecken auch die Einrichtung von Rastplätzen, das Aufstellen von Info-Tafeln und der Druck einer Wanderkarte. Teile der Wegeführungen gehen auch nach deren Zustimmung durch die AktivRegionen Holsteins Herz, Sieker Land-Sachsenwald und Hamburg-Wandsbek.

Projektziele:

  • Verbesserung des Naherholungsangebotes vor Ort und somit auch der Lebensqualität in der Region
  • Überregionaler, nachhaltiger Tourismus wird gefördert
  • Ein Lernort in der Natur wird mit Hilfe der Info
  • Tafeln eingerichtet
  • Wandern als präventive Gesunderhaltung der Bevölkerung

Fördergegenstand:

  • Erstellung eines Feinkonzeptes und Fertigung von Ausschreibungsunterlagen
  • Beschilderungssystem mit verschiedenen Wegweisern und Routenplaketten
  • Montage des Beschilderungssystems vor Ort
  • Rastbänke, Schutzhütten
  • Einpflege der Beschilderung in ein Katastersystem
  • Entwicklung, Druck und Montage von Info-Tafeln
  • Erstellung einer Wanderkarte, Auflage 5.000 Stück
  • Marketingmaßnahmen

Wasserturm und Kremper Burggraben – Nutzungskonzept und Gestaltungsplanung

Förderprojekt |

Steinburg · LEADER, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Gemeinschaft & Begegnung, Ortskernentwicklung

Die Stadt Krempe plant das Gelände um den Burggraben neu zu gestalten und neue Nutzungen zu etablieren. In dem Zusammenhang steht auch die Erstellung eines Nutzungskonzeptes für den Wasserturm.

Fördermaßnahme
Gegenstand der Förderung ist eine Gestaltungsplanung für das Außengelände rund um den Wasserturm und den Burggraben und die Erstellung eines Nutzungskonzeptes für den Wasserturm.

Ausgangslage:

Die Stadt Krempe ist Eigentümerin des ehemaligen Burggrabens und angrenzender Grundstücke wie dem Mühlen-berg mit Ehrenmal und Wasserturm sowie dem Haus der Krempermarsch und dem Feuerwehrgerätehaus. Der Burg-graben, der Mühlenberg und das Haus der Krempermarsch sind als Denkmal-Ensemble eingetragen.
Das Gelände um den Burggraben hat schon aus historischen Gesichtspunkten viel Potenzial und bildet das grüne Zentrum der Stadt. Angrenzend befindet sich das Schul- und Sportzentrum sowie das Haus der Krempermarsch, welches Treffpunkt und Heimat vieler städtischer Vereine, wie z.B. der Stadtkapelle, der Gilde und der VHS ist. Die Rats-versammlung hat beschlossen, das Gelände entsprechend aufzuwerten und möchte sich planerischen Rat bei der Entwicklung von Ideen für eine zukünftige Nutzung einholen.

Seit 1980 ist die Stadt Krempe Eigentümerin des Wasserturmes auf dem Mühlenberg. Der Turm ist als kulturhistorisches Denkmal eingetragen und wurde in der Zeit von 2018 bis 2022 aufwändig saniert. Nach Abschluss der Sanie-rungsarbeiten zeigt sich der Turm in seiner ursprünglichen Form. Das bedeutet jedoch auch, dass derzeit keine Nut-zung für andere Zwecke, z.B. als Aussichtsturm o.ä. möglich ist. Vor der Sanierung hat die Stadt versucht, den Turm zu veräußern. Interessenten hatten dabei insbesondere im Blick, den Turm für eine wohnliche Nutzung herzurichten. Diese Möglichkeit wurde jedoch bisher aus Gründen des Denkmalschutzes und des Baurechts abgelehnt.

Die Stadt möchte mit einem Nutzungskonzept prüfen, welche Umnutzung (Aussichtsturm, Kletterturm, etc.) umsetzbar wäre und mit welchem Aufwand dies verbunden ist. So wäre bspw. vorstellbar, den Wasserturm als lebendiges In-dustriedenkmal und damit als Lernort umzufunktionieren. In einem ersten Schritt könnte die Herrichtung der beste-henden Einrichtung als Anschauungsobjekt für die ursprüngliche Funktion als Wasserturm dienen. Als Betriebsbau-werk der Wasserversorgung, diente der Hochbehälter zur Speicherung von Trink- oder Brauchwasser. Mit dem Hoch-behälter wurde neben der Bereithaltung einer temporär ausreichenden Wassermenge auch für einen ausreichenden und gleichmäßigen Druck im angeschlossenen Wassernetz gesorgt.
Die räumlichen Möglichkeiten könnten durch das Einziehen einer weiteren begehbaren Ebene deutlich erweitert wer-den. Ob und wie dies jedoch baulich umsetzbar ist und inwieweit hierdurch eine weitere Nutzung sinnvoll und möglich ist, kann nur durch ein Fachbüro festgestellt werden.

Das Ortskernentwicklungskonzept der Stadt Krempe empfiehlt die Maßnahme: „Für die aufgezeigten potenziellen Nutzungen, wie auch ggf. für weitere noch zu entwickelnde Nutzungsansätze ist eine vertiefte Prüfung u.a. durch Machbarkeitsstudien notwendig. In Hinblick auf das (dann) präferierte Nutzungskonzept, könnte eine baulich-funktionale Anpassung des Innenraums (inkl. Dach-/potenzieller Aussichtsbereich), sowie eine gestalterisch-funktionale Anpassung der Freifläche erfolgen“

Der Bereich um den Burggraben ist ein generationsübergreifender Begegnungsort zur Förderung des gemeinschaftli-chen Zusammenlebens, des bürgerschaftlichen Engagements, von kulturellen Aktivitäten, der Traditionspflege, der Kinder- und Jugendarbeit sowie des Sportes durch entsprechende Freizeitangebote. Das Gelände und die Einrichtun-gen dienen der Daseinsfürsorge zur Sicherung der Attraktivität und Lebensqualität und zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in der gesamten Stadt.

Entwicklungsziele:

1. Erstellung einen Nutzungskonzeptes für den Wasserturm
2. Gestaltungsplanung für den Bereich um den Wasserturm und den Burggraben
Die historische Bausubstanz soll erhalten und durch neue Nutzungen soll die Aufenthaltsqualität gesteigert wird. Schaffung von barrierefreien oder zumindest barrierearmen Zugängen und Wegen.

Das Konzept wird eine Bestandsaufnahme, ein Nutzungs- und Gestaltungskonzept sowie eine Kostenermittlung für die Maßnahmen beinhalten.

Wirkung der Maßnahme
Das Projekt wirkt dabei auf die Ziele „Sicherung und Etablierung von nachhaltigen Angeboten der Daseinsvorsorge“ und wird „Investitionen im Ortskern auslösen“. Es stärkt den Ortskern. Es handelt sich um die Maßnahme 1 (Entwick-lung von Konzepten) der AktivRegion im Kernthema „Allianzen der Daseinsvorsorge“. Der Projektansatz wurde im Nachtrag des Ortsentwicklungskonzept von 2021 benannt.
Die anschließende Umsetzung des Nutzungs- und Gestaltungskonzeptes löst Investitionen im Ortskern aus.

Wasserturm und Kremper Burggraben – Nutzungskonzept und Gestaltungsplanung

Förderprojekt |

LEADER, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Gemeinschaft & Begegnung, Soziales & Integration

Die Stadt Krempe plant das Gelände um den Burggraben neu zu gestalten und neue Nutzungen zu etablieren. In dem Zusammenhang steht auch die Erstellung eines Nutzungskonzeptes für den Wasserturm.

Fördermaßnahme
Gegenstand der Förderung ist eine Gestaltungsplanung für das Außengelände rund um den Wasserturm und den Burggraben und die Erstellung eines Nutzungskonzeptes für den Wasserturm.

Ausgangslage:

Die Stadt Krempe ist Eigentümerin des ehemaligen Burggrabens und angrenzender Grundstücke wie dem Mühlen-berg mit Ehrenmal und Wasserturm sowie dem Haus der Krempermarsch und dem Feuerwehrgerätehaus. Der Burg-graben, der Mühlenberg und das Haus der Krempermarsch sind als Denkmal-Ensemble eingetragen.
Das Gelände um den Burggraben hat schon aus historischen Gesichtspunkten viel Potenzial und bildet das grüne Zentrum der Stadt. Angrenzend befindet sich das Schul- und Sportzentrum sowie das Haus der Krempermarsch, wel-ches Treffpunkt und Heimat vieler städtischer Vereine, wie z.B. der Stadtkapelle, der Gilde und der VHS ist. Die Rats-versammlung hat beschlossen, das Gelände entsprechend aufzuwerten und möchte sich planerischen Rat bei der Entwicklung von Ideen für eine zukünftige Nutzung einholen.

Seit 1980 ist die Stadt Krempe Eigentümerin des Wasserturmes auf dem Mühlenberg. Der Turm ist als kulturhistori-sches Denkmal eingetragen und wurde in der Zeit von 2018 bis 2022 aufwändig saniert. Nach Abschluss der Sanie-rungsarbeiten zeigt sich der Turm in seiner ursprünglichen Form. Das bedeutet jedoch auch, dass derzeit keine Nut-zung für andere Zwecke, z.B. als Aussichtsturm o.ä. möglich ist. Vor der Sanierung hat die Stadt versucht, den Turm zu veräußern. Interessenten hatten dabei insbesondere im Blick, den Turm für eine wohnliche Nutzung herzurichten. Diese Möglichkeit wurde jedoch bisher aus Gründen des Denkmalschutzes und des Baurechts abgelehnt.

Die Stadt möchte mit einem Nutzungskonzept prüfen, welche Umnutzung (Aussichtsturm, Kletterturm, etc.) umsetzbar wäre und mit welchem Aufwand dies verbunden ist. So wäre bspw. vorstellbar, den Wasserturm als lebendiges In-dustriedenkmal und damit als Lernort umzufunktionieren. In einem ersten Schritt könnte die Herrichtung der beste-henden Einrichtung als Anschauungsobjekt für die ursprüngliche Funktion als Wasserturm dienen. Als Betriebsbau-werk der Wasserversorgung, diente der Hochbehälter zur Speicherung von Trink- oder Brauchwasser. Mit dem Hoch-behälter wurde neben der Bereithaltung einer temporär ausreichenden Wassermenge auch für einen ausreichenden und gleichmäßigen Druck im angeschlossenen Wassernetz gesorgt.
Die räumlichen Möglichkeiten könnten durch das Einziehen einer weiteren begehbaren Ebene deutlich erweitert wer-den. Ob und wie dies jedoch baulich umsetzbar ist und inwieweit hierdurch eine weitere Nutzung sinnvoll und möglich ist, kann nur durch ein Fachbüro festgestellt werden.

Das Ortskernentwicklungskonzept der Stadt Krempe empfiehlt die Maßnahme: „Für die aufgezeigten potenziellen Nutzungen, wie auch ggf. für weitere noch zu entwickelnde Nutzungsansätze ist eine vertiefte Prüfung u.a. durch Machbarkeitsstudien notwendig. In Hinblick auf das (dann) präferierte Nutzungskonzept, könnte eine baulich-funktionale Anpassung des Innenraums (inkl. Dach-/potenzieller Aussichtsbereich), sowie eine gestalterisch-funktionale Anpassung der Freifläche erfolgen“

Der Bereich um den Burggraben ist ein generationsübergreifender Begegnungsort zur Förderung des gemeinschaftli-chen Zusammenlebens, des bürgerschaftlichen Engagements, von kulturellen Aktivitäten, der Traditionspflege, der Kinder- und Jugendarbeit sowie des Sportes durch entsprechende Freizeitangebote. Das Gelände und die Einrichtun-gen dienen der Daseinsfürsorge zur Sicherung der Attraktivität und Lebensqualität und zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in der gesamten Stadt.

Entwicklungsziele:

1. Erstellung einen Nutzungskonzeptes für den Wasserturm
2. Gestaltungsplanung für den Bereich um den Wasserturm und den Burggraben
Die historische Bausubstanz soll erhalten und durch neue Nutzungen soll die Aufenthaltsqualität gesteigert wird. Schaffung von barrierefreien oder zumindest barrierearmen Zugängen und Wegen.

Das Konzept wird eine Bestandsaufnahme, ein Nutzungs- und Gestaltungskonzept sowie eine Kostenermittlung für die Maßnahmen beinhalten.

Wirkung der Maßnahme
Das Projekt wirkt dabei auf die Ziele „Sicherung und Etablierung von nachhaltigen Angeboten der Daseinsvorsorge“ und wird „Investitionen im Ortskern auslösen“. Es stärkt den Ortskern. Es handelt sich um die Maßnahme 1 (Entwick-lung von Konzepten) der AktivRegion im Kernthema „Allianzen der Daseinsvorsorge“. Der Projektansatz wurde im Nachtrag des Ortsentwicklungskonzept von 2021 benannt.
Die anschließende Umsetzung des Nutzungs- und Gestaltungskonzeptes löst Investitionen im Ortskern aus.

Viöl – Themen-Spielplätze für alle

Förderprojekt |

LEADER, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Tourismus & Freizeit

Ausgangslage

Viöl hat als ländlicher Zentralort eine wichtige Funktion für die Umgebung und viel zu bieten. Für die vielen jüngeren Kinder gibt es unterschiedliche Spielmöglich keiten, von denen u. a. zwei Spielplätze in die Jahre gekommen und nunmehr verbessert werden sollen. Um die vielfältigen Anforderungen der stetig wachsenden Kinderzahl zu meistern, ist es wichtig die Spielplätze sicher und attraktiv zu halten. Auch im Hinblick auf die Corona-Pandemie ist es wichtig alle Spielmöglichkeiten zu erhalten, da ein Spiel an der frischen Luft aufgrund der geringeren Aerosol-Konzentration eine sichere Alternative für die Kinder ist, sich zu treffen und miteinander zu spielen. Insbesondere die Spielplätze an der Gallehuskoppel und im Hauke-Haien-Weg bedürfen einer Op timierung im Sinne der Kinder. Die Holzgerüste sind abgängig und wurden die letzten Jahre not dürftig repariert beziehungsweise sogar teilweise demontiert, um die Sicherheit der Kinder zu ge währleisten. Eine Herausforderung sind die Gegebenheiten der Spielplätze im Allgemeinen, die eine Nutzung von Menschen, die auf Gehhilfen (Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen) angewiesen sind, erschweren. Deshalb soll einer der Spielplätze inklusiv beziehungsweise barrierearm gestaltet werden.

Projektziele

Die beiden Spielplätze erhalten Themen, damit neben dem Klettern und Bewegen auch das Rollen spiel erlebt werden kann. Die Kinder können Feuerwehreinsätze nachspielen oder Seefahrer imi tieren. Der Spielplatz Gallehuskoppel erhält deshalb das Thema „Feuerwehr“ und soll ein großes Kletter gerüst in Form eines Feuerwehrautos erhalten. Die danebenstehende ebenfalls in die Jahre gekom mene Wippe soll durch eine neue ersetzt werden. Das Gelände befindet sich im Dorfkern hinter dem ehemaligen Gasthaus „Gallehus“, nicht weit von der Freiwilligen Feuerwehr entfernt, die als Partner in dieser Sache gewonnen werden konnte. Der Spiel platz ist bereits leicht zugänglich, da er in einer verkehrsberuhigten Zone liegt und von mehreren Seiten zugänglich ist. Zudem verfügt er über viel Rasenfläche.

Der andere Spielplatz liegt im Hauke-Haien-Weg, benannt nach dem Hauptprotagonisten in Theo dor Storms „Der Schimmelreiter“, in der direkten Nachbarschaft liegen auch die Theodor-Storm Straße und der Schimmelreiterweg. Da die Seefahrt eine lange Tradition in Nordfriesland hat, ist das Thema naheliegend. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist eine barrierearmer Zugang zu den Spielgeräten. Der Spielplatz soll nach inklusiven Gesichtspunkten gestaltet werden. So sollen anstatt Sand, Holzhackschnitzel als Untergrund unter dem Klettergerüst genutzt werden. Das Gerüst selbst wird einer Fregatte nach empfunden werden, wobei die unterste Ebene auf dem Boden direkt angelegt ist. So haben Men schen, die auf Rollstühle oder Gehhilfen angewiesen sind eine Möglichkeit an den Geräten zu spie len. Auch Kinderwagen oder Rollatoren können einfacher auf dem Spielplatz bewegt werden. Das neue Material hat einen weiteren Vorteil vor Sand: Es ist wartungsärmer für die Gemeindemitar beiter, da weniger Unkraut und keine Verunreinigungen durch Tiere mehr fällig werden. Das Klettergerüst und die Schaukel auf dem Spielplatz im Hauke-Haien-Weg wurden zuletzt 2005 erneuert und sind baufällig. Einzelne Ausbesserungsarbeiten stellen keine nachhaltige Lösung dar. Der Spielplatz steht in einem älteren Wohngebiet Viöls, wird aber stark frequentiert durch die Kin der aus dem Neubaugebiet Klaawes Koppel, für die der Hauke-Haien-Weg die nächste Spielmög lichkeit darstellt. Das Gerüst inklusive Schaukel müssen komplett ersetzt werden. Um die Fläche für ein Klettergerüst zu vergrößern, wird auch der hintere Teil, der bislang aus Wiese bestand, dazu genommen.

Projektinhalt

Gallehuskoppel:

  • Klettergerüst in Form eines Feuerwehrautos
  • Wippe
  • Montage einer Info-Schaukasten mit u.a. Veranstaltungshinweisen und Informationen über das Ehrenamt bei der Feuerwehr
  • Aufstellung einer zweiten Sitzgelegenheit im Schattenbereich

Hauke-Haien-Weg:

  • Klettergerüst in Form eines Piratenschiffes
  • Schaukel
  • Sandkasten
  • Ersatz des Fallschutz-Sandes durch ein barrierearmes Material (Holzschnitzel)

Volkskundliche Sammlung: Einrichtung einer Projektstelle zur Weiterentwicklung und zum Erhalt der Museen

Förderprojekt |

LEADER, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Bildung

Ausgangslage

Im Jahr 2017 wurde durch die AktivRegionen Schlei-Ostsee (Lead-Partner), Eider-Treene-Sorge und Mitte des Nordens das Kooperationsprojekt „Neue Perspektiven für die Volkskundlichen Sammlungen“ bzw. „kulturGUThaben“ für einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert. Zur Weiterentwicklung der volkskundlichen Sammlungen wurde eine externe Expertin beauftragt, unter Mitwirkung der Sammler*innen neue Perspektiven zu entwickeln. Es wurde eine umfangreiche Bestandserhebung der Museen erstellt und das Profil dieser besonderen Museumslandschaft genau abgebildet. Der Projektverlauf war von vielen Treffen und Besprechungen geprägt, bei denen Möglichkeiten aber auch Hindernisse benannt wurden und an Lösungen gearbeitet wurde. Gute Beispiele unter den Museen genauso wie Herausforderungen und Potenziale wurden herausgearbeitet, um im Ergebnis Ziele zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der Sammlungen ableiten zu können. Auf der Grundlage der durchgeführten Treffen und einer umfassenden Datenerhebung einer Historikerin und Volkskundlerin wurde ein ausführliches Gutachten erstellt, das konkrete Handlungsempfehlungen für den Aufbau nachhaltiger Organisationsstrukturen sowie Verbesserungs- bzw. Lösungsvorschläge z.B. für die Problematik der Nachfolgeregelung aufzeigt. Das Gutachten bildet wiederum die Grundlage für dieses (Nachfolge-) Projekt unter der Federführung der Kulturstiftung. Vorgesehen ist die Einrichtung einer hauptamtlichen Projektstelle (in Teilzeit), die an das Landschaftsmuseum Angeln in Unewatt angebunden sein soll.

Projektziele

  • Erhalt der Sammlungen in einer Verbundform als „dezentrales Museum“
  • Profilschärfung der Museen
  • Vereinbarte, festgelegte Servicestandards
  • Festlegung von Öffnungszeiten
  • Angebote von gemeinsamen Veranstaltungen für die Region („Tag der kleinen Museen“)
  • Vernetzung mit regionalen Akteuren (Tourismusagenturen, Schulen, Bürgervertreter*innen vor Ort)

Projektinhalt

Umsetzung der Handlungsempfehlungen des Gutachtens

Um das Potenzial der kleinen Museen und Sammlungen in Wert zu setzen, ist eine neue Verbundstruktur der Zusammenarbeit notwendig. Diese soll durch die Arbeit der Projektstelle geschaffen werden.

Es bedarf dazu:

  • Alle Einrichtungen müssen ihre Arbeitsweise neu einüben, bisher lag der Fokus auf dem lokalen Umfeld, dieser muss geweitet und in eine Verbundstruktur gebracht werden.
  • Gemeinsame festgestellte Ziele und Inhalte müssen zur konkreten Handlungsgrundlage vor Ort werden.
  • Qualitäten im eigenen Umfeld müssen erkannt werden und in der Öffentlichkeit überzeugend dargestellt werden.
  • Dieser Prozess muss von der Projektstelle angeleitet und begleitet werden.
  • Aus den lokalen Einrichtungen soll ein Angebot entstehen, das die Region als kulturhistorische Einheit abbildet und touristisch in Wert setzt.

Erreicht werden kann dies durch:

  • Gemeinsame Veranstaltungsformate („Tag der kleinen Museen“), gemeinsame Webseite, Koordination von einheitlichen Ausstellungsthemen.
  • Verbesserung der Qualitätsstandards der Museen bezogen auf Dokumentation, Erforschung der Sammlungen, ihrer Neugestaltung und des Serviceangebots initiiert werden.
  • Mit der Projektstelle soll ein kontinuierlicher Rückhalt der kleinen Museen in Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit ermöglicht werden.
  • Ebenso sollen die Museumsbetreiber*innen in regelmäßigem Kontakt mit den Tourismus-Agenturen und den Schulen und Kindertagesstätten treten.