
25551
Hohenlockstedt
Gemeinschaft & Begegnung | Tourismus & Freizeit
2016, 2017, 2018, 2019
75.759,00 €
davon 43.164,00 € gefördert
Der Meierhof Möllgaard plant in Kooperation mit 6 weiteren Akteuren den Aufbau einer Geschäftsstelle für die AG "Hohenlockstedt erleben – historisch, kulinarisch, sympathisch". Der Meierhof Möllgaard möchte in Kooperation mit Unternehmen aus Hohenlockstedt ein Besucherprogramm entwickeln und die Durchführung organisieren, um Hohenlockstedts Land- und Naturerlebnisse erfahrbar zu machen. Es wird eine Förderung beantragt für
Ausgangslage
Der Meierhof Möllgaard war maßgeblich am Aufbau der ideellen „KäseStraße Schleswig-Holstein“ beteiligt und hat sich seit dem Jahr 2000 um die Förderung der Käsekultur in enger Zusammenarbeit mit dem Tourismus und der Gastronomie gekümmert. Die Milch- und Käsereiwirtschaft ist für die ländliche Entwicklung in Schleswig-Holstein ein wichtiger Faktor. Der Meierhof Möllgaard bietet bereits im kleinen Rahmen Erlebnisprogramme an, die die Verbraucher aus der Region und darüber hinaus gern annehmen. Die regionalen Käsespezialitäten werden durch Käseseminare, Schaukäsen, Weinproben und Lesungen mit Käseverköstigung bekannter. In Hohenlockstedt befinden sich mehrere Unternehmen, die ebenfalls einen Beitrag für Erlebnisse auf dem Land leisten können. Bereits im Herbst 2014 engagierten sich diese Unternehmen in der Arbeitsgemeinschaft Hohenlockstedt aktiv, um einen Image-Film über Hohenlockstedts beste Seiten zu finanzieren. Die AG konnte ein Budget von 7.500 Euro akquirieren, um den Film professionell produzieren zu lassen.
Entwicklungsziele
Ziel des Projektes ist es, Hohenlockstedt – aufbauend auf einem bestehenden Image-Film – als einen Ort für Land- und Naturerlebnisse überregional bekannt zu machen und daraus ein wirtschaftliches Konzept für die Zukunft auf dem Land zu entwickeln. Hohenlockstedt soll als Erlebnisort für Reisegruppen, Vereine und Tagestouristen positioniert werden. Die Unternehmen des Ortes haben sich bereits in der Arbeitsgemeinschaft Hohenlockstedt erleben zusammengeschlossen und entwickeln gemeinsam Bausteine eines abwechslungsreichen Besucherprogramms. Inhaltlich werden die Bereiche Käseherstellung, Kartoffelanbau, Fischzucht, Kultur und Geschichte Hohenlockstedts, Naturhausbau und traditionelle Kräuterkunde abgedeckt. Im Zuge des Projektes sollen das Angebot mit Hilfe einer einzurichtenden Geschäftsstelle beworben, bearbeitet, die Durchführung organisiert und die Abrechnung übernommen werden. Darüber hinaus soll die Projektmanagementstelle insbesondere in der Aufbauphase Kontakte zu anderen Leistungsträgern der Region wie u.a. dem Holstein Tourismus, dem Binnenland-Tourismus, der KäseStraße Schleswig-Holstein, regionalen Gastronomen und Übernachtungsanbietern aufbauen und pflegen. Als Zielgruppe sollen nicht nur die Menschen der Region, sondern auch aus der Metropolregion Hamburg und darüber hinaus auch aus dem gesamten Bundesgebiet angesprochen und für mehrtägige Ausflugsfahrten gewonnen werden. Aufgrund der geographischen Lage zu Skandinavien und insbesondere der historischen Verbindung zu Finnland, soll Hohenlockstedt als Reiseziel an Bedeutung gewinnen. Hierfür ist eine zielgruppenorientierte Werbung und Öffentlichkeitsarbeit eine wichtige Voraussetzung. Im Laufe des Projektes soll zudem eine Ausweitung der Programmbausteine über die Grenzen Hohenlockstedts hinaus geprüft werden (z.B. weitere Anbieter entlang der Käsestraße, Hofcafés der Umgebung, etc.). Für die Anschubphase konnte der Träger folgende Kooperationspartner mit ihrem Angebot gewinnen:
Wirkung der Maßnahme
Mit der Maßnahme wird eine modellhafte Kooperation von Anbietern ländlicher Erlebnisse umgesetzt und die lokale Wirtschaft nachhaltig gestärkt. Gleichzeitig wird der Standort Hohenlockstedt überregional beworben, woraus sich Synergieeffekte für die gesamte AktivRegion Holsteiner Auenland ergeben. Die Förderung der Personalstelle hilft dem Projekt als Anschubfinanzierung in der intensiven Akquisephase. Nach Ablauf der Förderung sollen sich die Abläufe soweit gefestigt haben, dass die Personalstelle ggf. mit reduzierter Stundenzahl von den Projektpartnern allein finanziert werden kann, sofern sich die Vorgehensweise in der Startphase als sinnvoll herausgestellt hat.