Das Eishaus in Krempe ist das letzte erhaltene dieser Art in Schleswig-Holstein. Durch die Erfindung von anderen Kühltechniken hat das Eishaus heute keinen wirtschaftlichen Nutzen mehr und wurde lange Zeit vernachlässigt. Das reetgedeckte Dach und der Dachstuhl waren bereits teilweise eingestürzt. In den letzten Monaten konnte der Dachstuhl mit Fördermitteln aus dem Denkmalschutz und eigenen Mitteln hergerichtet und das Dach neu eingedeckt werden. Nun ist es oberstes Ziel, das Eishaus als Kulturdenkmal der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dafür ist es erforderlich, die Luken, die Tür und den Dachüberstand sowie die Außenanlagen und Zuwegung herzurichten. Außerdem ist es notwendig, für den Erhalt einen ca. ein Meter breiten Traufstreifen mit Lesesteine direkt am Gebäude zu verlegen. Darüber hinaus sind ein behindertengerechter Weg von der Straße zum Gebäude, Hinweisschilder an der Straße und Informationstafeln mit der Geschichte des Eishauses notwendig sowie eine Möglichkeit zum Ausruhen. Die Besichtigung des Gebäudes kann von den Stadtführern aufgenommen werden.