Vor dem Hintergrund anstehender Landschaftsveränderungen infolge diverser Groß-Vorhaben wie Fehmarnbelt-Querung, Schienenhinterlandanbindung, 380kV-Leitung und Windkraftplanungen wird ein immenser Bedarf an Ausgleichsflächen entstehen. Um die Flächenausweisung vorausschauend planen und steuern zu können und einem unkontrollierten Landkauf Dritter vorzubeugen, möchte der Kreis Ostholstein ein Ausgleichsflächenkonzept erarbeiten und zur Umsetzung ein entsprechendes Management einrichten. Mit der angestrebten qualitativen wie quantitativen Optimierung der Ausgleichsmaßnahmen kann auch ein Beitrag zum Erhalt bzw. zur Erhöhung der Attraktivität der Region als Wohn-, Arbeits- und Urlaubsregeion geleistet werden. Die Erarbeitung des Konzeptes soll mit Beteiligung von Kommunen, Vorhabenträgern und kreisweit agierenden Vereinen und Verbänden erfolgen. Es handelt sich hierbei um einen bisher einmaligen kooperativen Ansatz, der Vorbildcharakter für andere Kreise haben könnte.