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Boulderwand Barmstedt

Ort

Barmstedt

Förderprogramm & Schwerpunkt
Thema

Bildung | Gemeinschaft & Begegnung | Soziales & Integration | Tourismus & Freizeit

Projektlaufzeit

2020, 2021

Gesamtkosten

50.992,00 €

davon 27.853,00 € gefördert

Projektbeschreibung

Fördergegenstand ist die Anschaffung, der Aufbau und die vorangehende Aufbereitung des Untergrundes für eine Boulderwand.

Ausgangslage
Das an den Kreisjugendring Pinneberg e.V. grenzende Grundstück hat großes Potential, um es für Jugend-, Bildungs- und sonstige Sozialarbeit zu nutzen. Zugleich hat sich Bouldern zum Trendsport entwickelt. Bouldern (englisch boulder „Felsblock“) ist das Klettern ohne Kletterseil und Klettergurt an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwänden in Absprunghöhe (das heißt bis zu einer Höhe, aus der ohne Verletzungsgefahr von der Wand abgesprungen werden kann). Seit den 1970er Jahren ist das Bouldern eine eigene Disziplin des Sportkletterns und hat vor allem seit den 1990er Jahren eine rasante Entwicklung erlebt (s. Eintrag Wikipedia).

Entwicklungsziele
Mit der Boulderwand möchte der KJR gemeinsam mit der Stadt Barmstedt ein neues Angebot schaffen. Der KJR legt viel Wert darauf, dass seine Angebote auch im Außenbereich stattfinden, Kinder, Jugendliche und Erwachsene einen Ausgleich zum Seminarangebot in den Räumlichkeiten des KJR haben. Durch die Anbindung der Boulderwand an den KJR und die koordinierte und beaufsichtigte Nutzung haben auch ältere Personen oder Menschen mit Beeinträchtigungen die Chance, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Boulderwand zu nutzen.

Wirkung der Maßnahme
Das Projekt fällt in das Handlungsfeld Nachhaltige Daseinsvorsorge, ins Kernthema Starke Gemeinschaft. Es wird ein neues, attraktives Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geschaffen. Durch die Anbindung der Boulderwand an den KJR wird Vandalismus vorgebeugt, Kletterer*innen werden angeleitet und bekommen Unterstützung. Gleichzeitig passt die Boulderwand in das Konzept des KJR: Kinder und Jugendliche stärken, Selbstbewusstsein trainieren, einen Umgang mit Kraft und Selbsteinschätzung lernen (u.v.m.)., selbsterklärende Freizeitmöglichkeiten nutzen.
Da der Standort auf städtischem Gebiet sein wird ist die Boulderwand öffentlich zugänglich und kann sowohl von der in Planung befindlichen KITA (500 m Entfernung) und von der Familienbildungsstätte (untergebracht in Räumen der Jugendbildungsstätte), als auch von Kindern und Jugendlichen der neu ausgewiesenen Wohngebiete in unmittelbarer Nähe genutzt werden. Auch Klassenausflüge wären denkbar.