Das Burger Museum ist kein typisches Heimatmuseum, sondern ein Fachmuseum. Als Apothekenmuseum mit einer einmaligen, kompletten historischen Landapotheke, der Darstellung von authentischen einheimischen Handwerks- und Gewerbebetrieben der letzten Jahrhunderte, nimmt es eine Sonderstellung in der Museumslandschaft Norddeutschlands ein. Das Museum in Burg präsentiert in den bereits vorhandenen Ausstellungsräumen, atmosphärisch stark verdichtete Werkstatträume, die in ihrer Detailtreue und Exponatdichte bundesweit führend sind. Diesen Schatz nutzend, wurde ein Ideenkonzept ausgearbeitet, das Haus weiter zu optimieren, und die bisherigen Schwachstellen zu verbessern. Das neue Professionalsierungskonzept besteht aus zwei sich gegenseitig stützenden Komponenten:
Neugestaltung der Ausstellungsabteilung Burger Schiffahrt sowie dem angrenzenden Cafebereich
Neuartige AV Medien Vermittlung im gesamten Haus
Um die neue Qualität des Hauses auch nach Außen zu kommunizieren, wurde der Name „DITMARSIUM“ gewählt, um zu verdeutlichen, dass die Besucher hier ein außergewöhnliches Ausstellungsvorhaben erwartet. Ziel ist, die bestehenden Ausstellungsobjekte einer breiten Öffentlichkeit auf ansprechende, moderne und touristisch angepasste Weise präsentieren zu können und die Potenziale des Burger Museums optimal zu nutzen. Zusätzlich sollen neue Zielgruppen erschlossen und das Museum unabhängig von Besucherführungen werden. Den Besuchern soll es ermöglicht werden, sich die Ausstellung selbst anzuschauen.