Derzeit pflegt die Gemeinde Klixbüll ihre vier kommunalen Rasenflächen mittels diesel- bzw. benzinbetriebenen Rasenmähern. Neben der Lärmbelastung emittieren sie klimaschädigende Gase in erheblichem Ausmaß und binden Arbeitskraft. Durch die Förderung soll die Pflege auf den Einsatz mit elektrisch betriebenen Mährobotern, die nachhaltig mit dem Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden, umgestellt werden. Der Einsatz der Mähroboter spart pro Jahr etwa 2,5 Tonnen klimaschädigendes CO2 ein. Zudem wird der regional erzeugte Strom vor Ort verbraucht und kann somit die lokale Wertschöpfung steigern. Vor allem auf dem Sportplatz können die Mähintervalle gesteigert werden. Das verbessert die Qualität des Rasens, wodurch Dünger, bisher 350 Kg pro Jahr (Kosten 600,- € pro Jahr), eingespart werden kann. Auch führt das regelmäßige Mähen zu einer Vergrämung von Maulwürfen, die bisher auf dem Sportplatz teilweise zu Problemen geführt haben. Eingespart werden können auch aufwendige Vertikutiervorgänge und der Einsatz von Mitteln zur Moosbekämpfung, denn durch das regelmäßige Mähen geht der Moosbewuchs nachweislich zurück. Die Verringerung der Geräuschemissionen ist vor allem an der kommunalen Seniorenwohnanlage mit ihren Rasenflächen von Belang. Der Gemeindearbeiter, bisher rund 200 Stunden pro Jahr allein mit dem Mähen der Rasenflächen beschäftigt, kann für qualifiziertere Tätigkeiten eingesetzt werden, z.B. an der Offenen Ganztagsschule mit einem Kursus zum Thema „Werken“. Die Gemeinde Klixbüll ist die erste Gemeinde im Amt Südtondern, die ihre kommunale Rasenflächenunterhaltung auf elektrische Mähroboter umstellt. Speziell die Einsatzfähigkeit auf dem Sportplatz soll erprobt werden, um den Nachweis zu erbringen, dass es möglich ist, ihn mittels Roboter zu mähen – obwohl die Nutzungsbedingungen herausfordernd sind. Spielerzeiten zahlreicher Gruppen und Wochenendspiele müssen einkalkuliert und einprogrammiert werden.