
25709
Marne
Tourismus & Freizeit
06.2018
26.656,00 €
davon 15.680,00 € gefördert
Die Schwimmhalle Marne ist eine moderne, attraktive und dem neuesten Stand der Technik entsprechende Schwimmhalle. Dennoch ist sie – wie viele kommunale Schwimmbäder auch – stark defizitär. Zudem bestehen personelle Probleme aufgrund Personalmangels, ausgelöst durch allgemeinen Fachkräftemangel. Dadurch entstehen vermehrte Ausfallzeiten und damit einhergehende Schließungen mit den direkten Folgen des Ausbleibens von Einnahmen und den indirekten Folgen der Akzeptanzschmälerung in der Bevölkerung mit den zwangsläufig erneut einhergehenden Einnahmeverlusten. Die in direkter Nachbarschaft zum Amtsgebiet befindliche Gemeinde St. Michaelisdonn hat mit ähnlichen Betreiberproblemen im Rahmen des Betriebes eines beheizten Freibades hinsichtlich fehlender Wirtschaftlichkeit und nicht ausreichender Personalausstattung zu kämpfen. Gegenstand der Förderung ist die Erstellung einer fach- und ortsübergreifenden Entwicklungsstrategie, welche die Vorzüge beider Einrichtungen (Schwimmhalle Marne und Freibad St. Michaelisdonn) hervorhebt, Schwächen feststellt und eine Angebotsstruktur nebst Marketingstrategie entwickelt. Ziel soll es sein, beide Einrichtungen im Angebot voneinander abzuheben und so zu ergänzen, dass eine Konkurrenzsituation nicht entsteht. Mit der Verbesserung der Betreiberstrukturen beider Einrichtungen und Entwicklung hin zu einem Kooperationsmodell bei Erhalt der jeweiligen Selbstständigkeit und Erhalt des Eigentums bei der Gemeinde St. Michaelisdonn bzw. dem Amt Marne-Nordsee wird zudem erwartet, dass beide Einrichtungen zukünftig wirtschaftlich effizienter funktionieren und dauerhaft als öffentliche Infrastruktur für die Bevölkerung erhalten bleiben.