Das Vorhaben "Heimatkunde" möchte eine öffentliche Diskussion über den Begriff Heimat anregen und eine möglichst breite Öffentlichkeit ansprechen. Neben den Workshops ist in dem Projekt deshalb eine Wanderausstellung geplant, um Menschen, die in anderen sozialen Räumen leben, die Möglichkeit zu geben, vergleichende Eindrücke zu erleben. Es soll deutlich werden, welcher Fähigkeiten es bedarf, sich zu beheimaten, Kompetenzen, die in einer mobilen und pluralistischen Gesellschaft von grundlegender Bedeutung sind. Im Zusammenhang mit der Migrationsdebatte soll auch deutlich werden, dass die oberflächliche Forderung nach Integration in eine bestehende Kultur wenig hilfreich für das Individuum ist.