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Integriertes Klimaschutzkonzept Kreis Segeberg 2030 (Kooperationsprojekt)

Ort

Bad Segeberg

Förderprogramm & Schwerpunkt
Thema

Klima- & Naturschutz

Projektlaufzeit

2022

Gesamtkosten

107.576,00 €

davon 49.986,00 € gefördert

Projektbeschreibung

Fördergegenstand ist die Erstellung eines aktuellen Integrierten Klimaschutzkonzeptes (IKK) durch ein externes Büro. Das Klimaschutzmanagement des Kreises Segeberg koordiniert diesen Prozess. Aufgrund des flächendeckenden An¬satzes wirkt sich das Konzept auf den gesamten Kreis Segeberg aus.

Das Konzept soll folgende Bausteine enthalten:

  • Treibhausgasbilanz erstellen
  • Potentiale ermitteln
  • Szenarien erstellen (Standard / Klimaschutz), Zielpfade darstellen
  • Handlungsfelder definieren
  • Akteure beteiligen (Workshops, Arbeitskreise, direkte Gespräche, weitere Formate)
  • Maßnahmen erarbeiten
  • Vorstellung in politischen Gremien

Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt von drei AktivRegionen, welche die Förderung von 49.7200,00 Euro vergeben:

  • HolsteinsHerz 19.644,37 Euro
  • Holsteiner Auenland 14.985,61 Euro
  • Alsterland 15.090,02 Euro

Ausgangslage
Der Kreis Segeberg betätigt sich seit Langem im Bereich Klimaschutz. 2012 wurde ein Integriertes Klimaschutzkonzept erstellt, dessen Umsetzung ab 2013 durch ein Klimaschutzmanagement im Erst- und Anschlussvorhaben gefördert wurde (von 04/2013 bis 08/2018). Eine Stelle des Klima-schutzmanagements beim Kreis wurde inzwischen verstetigt. Das im Juni 2014 fertiggestellte Klimaschutzteilkonzept (KSTK) zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels wurde 2016-2019 mit einer Personalstelle umgesetzt. Das 2018 fertiggestellte KSTK für eigene Liegenschaften wird seit Mitte 2020 durch eine weitere Klimaschutzmanagement-Stelle umgesetzt. Die genannten Konzepte und Personalstellen wurden über die Kommunalrichtlinie gefördert.

Entwicklungsziele
Es soll eine gemeinsame Grundlage geschaffen werden für zukünftige Maßnahmen im Bereich Klimaschutz. Im Rahmen der Erstellung des neuen IKK soll ein übergeordnetes Ziel definiert werden, welches der Kreis im Bereich Klimaschutz anstrebt. Dies kann sich in Treibhausgasminderungen, aber z. B. auch in verringertem Energiebedarf, geringerem Ressourcenverbrauch oder ähnlichem ausdrücken. Die im ersten IKK definierten Handlungsfelder sollen im Rahmen der Erarbeitung des neuen IKK ausgeweitet und angepasst werden insbesondere unter Berücksichtigung aktueller Rahmenbedingungen. Im IKK sollen Zielpfade erarbeitet werden, die kurz-, mittel- und langfristige Ziele und Meilensteine je Handlungsfeld definieren. Um diese Ziele zu erreichen sollen Maßnahmen erarbeitet werden. Die Umsetzung dieser Maßnahmen soll zur Minderung von CO2-Emissionen, Nutzung Erneuerbarer Energien oder dem Schutz der Ressourcen beitragen. Dies soll unter frühzeitiger Einbindung aller relevanten Akteure und ein gemeinsames Erarbeiten der Maßnahmen ge¬schehen, um so die Akzeptanz und anschließende Umsetzungsquote der Klimaschutzmaß-nahmen zu erhöhen.

Wirkung der Maßnahme
Das Vorhaben wirkt sich auf das gesamte Kreisgebiet aus. Durch die koordinierende Rolle, die der Kreis bei der Erstellung des IKK übernimmt, und die frühzeitige Einbeziehung der relevanten Akteure, wird ein gemeinsames Verständnis und ein gemeinsames Ziel für das Handeln im Bereich des Klimaschutzes im Kreisgebiet geschaffen. Die Kommunen, die bislang über keine eigenen KSM-Stellen verfügen, werden durch das Kreis-KSM in die Erstellung einbezogen und unterstützt. Das abgestimmte IKK kann im Anschluss auch auf kommunaler Ebene als Arbeitsgrundlage für Klimaschutzkonzepte und -maßnahmen dienen. Die Pflege und auch Erweiterung des Netzwerkes des Klima-schutzmanagements soll helfen, Ideen und Erfahrungen im Bereich Klimaschutz zu verbreiten und die Zusammenarbeit der Kommunen und weiterer Akteure stetig zu fördern.