Interkommunales Gewerbeflächenentwicklungskonzept mit der Gemeinde Wrist

Förderprogramm & Schwerpunkt
Aktivregion
Thema

Ortskernentwicklung

Projektlaufzeit

2022

Gesamtkosten
Projektbeschreibung

Ausgangslage

Die Gemeinde Wrist grenzt südöstlich an die Stadt Kellinghusen. In diesem Bereich befindet sich bereits ein Gewerbegebiet. Da sich der Bedarf nach Gewerbeflächen in den letzten Jahren erhöht hat, sind beide Gemeinden bestrebt, das Angebot an Gewerbeflächen zu erweitern. Aus diesem Grund soll durch ein extern beauftragtes Büro untersucht werden, ob bestehende Flächen erweitert werden können und ob es auf dem Gebiet beider Gemeinden potentielle Flächen für die Gewerbeentwicklung gibt. Beide Gemeinden präferieren in dieser Hinsicht eine Fläche südlich der B206. Unter der Einbindung thematisch relevanter Akteure soll das Gewerbeflächenentwicklungskonzept folgende Inhalte aufzeigen:

  • Erstellung einer Prognose für die Flächennachfrage (Bedarfsabstimmung)
  • Potenzialflächenanalyse unter Beachtung bereits im Flächennutzungsplan als Gewerbeflächen dargestellter Flächen, zudem auch neue Flächen
  • Bewertung und Priorisierung der analysierten Flächen
  • Erhalt von umsetzungsfähigen Empfehlungen und Maßnahmen für eine nachfrage- und bedarfsgerechte Flächenvorsorge
  • Ausarbeitung eines möglichen Nutzungskonzept inkl. Umsetzungszeit und möglichen Kosten für ausgewählte Flächen

Im Rahmen dieser Maßnahme werden die Stadt Kellinghusen und die Gemeinde Wrist eine Lenkungsgruppe gründen. Das fertiggestellte Konzept muss am Ende vor der Ratsversammlung Kellinghusen und der Gemeinde Wrist präsentiert werden und zudem von beiden Gremien beschlossen werden.

Entwicklungsziele

Durch die gemeinsame Gewerbeflächenentwicklung möchten beide Gemeinden den Gewerbestandort sichern und zudem attraktiver gestalten. Gerade die unmittelbare Nähe zu den Autobahnen A7 und A23 und die Nähe zu Hamburg bieten gute Voraussetzungen für einen Gewerbestandort. Weiterhin sollen so auch Arbeitsplätze in den Gemeinden gesichert und ausgebaut werden, was zugleich eine Zuwanderung von Bürger*innen bedeuten kann. Gleichbedeutend soll somit auch eine Abwanderung der Bürger*innen verhindert werden. Auch der Klimaschutz spielt bei diesem Projekt eine wichtige Rolle, denn ein Ziel für die Zukunft ist es, weitere Wohngebiete als auch Gewerbegebiete an intelligente Wärmenetze anzuschließen und entsprechende Abwärme auch für Gewerbeimmobilien zu nutzen.