Dieses Kooperationsprojekt zielt auf die Förderung der Jugendbeteiligung/Partizipation. Neu entwickelte Projektwochenformate werden an 48 Schulen mit jeweils 2 Schulklassen der Stufe 9 – 11 in 16 AktivRegionen innerhalb von drei Jahren durchgeführt. Die Schüler beschäftigen sich eine gesamte Woche inhaltlich mit einem Thema, das zuvor mit der jeweiligen AktivRegion abgestimmt wurde und somit eine Herausforderung der entsprechenden Region darstellt. Als Hauptthemen sollten die zu bearbeitenden Aufgaben aus den Feldern
nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum
nachhaltige Energieversorgung und -nutzung
nachhaltige Ressourcennutzung
kommen. Insgesamt werden sich ca. 2.400 Schüler aktiv in der eigenen Region einbringen und jeweils 1-2 konkrete lokale Herausforderungen durch den Einsatz des Vernetzten Denkens kritisch und systemisch reflektieren und eigene Lösungsansätze entwickeln. Diese werden anschließend den politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit präsentiert. Die Lehrkräfte werden so eingebunden, dass sie die Projektwochen zukünftig eigenständig weiterführen können.
Projektziele
Mit Hilfe dieses neuen Formates für Projektwochen an Schulen sollen Schüler
für Themen der (Regional-) Politik, Nachhaltigkeit und vernetztes Denken sensibilisiert werden
befähigt werden, komplexe Themen durch Einsatz des vernetzen/systemischen Denkens ganzheitlich zu reflektieren und eigenständig Lösungen zu finden
Nachhaltigkeitszusammenhänge selbst zu er arbeiten und erkennen
sich engagieren, für konkrete Herausforderungen der Region einzubringen
das eigene Konsum- und Alltagsverhalten kritisch zu hinterfragen und so die Lücke zwischen Wissen und Handeln zu schließen.
Fördergegenstand
Anschubfinanzierung von zwei Halbtagsstellen über drei Jahre im Projektmanagement mit inhaltlicher Projektwochenentwicklung, Durchführung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an 48 Schulen in 16 AktivRegionen.