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KITA 21 – Die Klimaretter (Kooperation)

Ort

Bundesstraße 301

25495

Kummerfeld

Förderprogramm & Schwerpunkt
Thema

Bildung | Klima- & Naturschutz

Projektlaufzeit

2016, 2017

Gesamtkosten

126.378,00 €

davon 97.102,00 € gefördert

Projektbeschreibung

KITA 21 – Die Klimaretter ist ein Kooperationsprojekt der AktivRegion Steinburg, Pinneberger Marsch & Geest und Holsteiner Auenland. Der Beschluss erfolgt vorbehaltlich der Beschlussfassung der beiden Kooperations-AktivRegionen Steinburg und Pinneberger Marsch & Geest.

Fördergegenstand

Bei der Maßnahme handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der AktivRegionen Pinneberger Marsch & Geest, Holsteiner Auenland und Steinburg. Fördergegenstand ist ein Honorarauftrag. Die Zuwendung wird zwischen den AktivRegionen im Verhältnis 50:25:25 aufgeteilt. Für die AktivRegion Holsteiner Auenland ergibt sich eine beantragte Zuwendung i.H.v. 24.275,60 Euro.

Der Honorarauftrag umfasst die Umsetzung folgender Maßnahmen:

Förderung lebendiger Bildungsprojekte in den Kindertageseinrichtungen: Zur Förderung lebendiger Bildungsarbeit zu zukunftsrelevanten Themen in den Kindertageseinrichtungen sind im Rahmen der Projektumsetzung folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Durchführung von vier dreitägigen Grundlagen-Fortbildungen sowie von zwei eintägigen Workshops zur Unterstützung der Weiterentwicklung der Bildungsarbeit in den Kitas (insgesamt 14 Fortbildungstage)
  • Durchführung von vier Vernetzungstreffen zur Ermöglichung eines fachlichen Austauschs zwischen den Kindertageseinrichtungen und zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Kindertageseinrichtungen und lokalen Bildungsakteuren
  • Beratung der Kindertageseinrichtungen zur Umsetzung von Bildungsarbeit zu zukunftsrelevanten Themen sowie zu hilfreichen Materialien, Hintergrundinformationen und zur Zusammenarbeit mit lokalen Bildungspartnern
  • Durchführung von zwei öffentlichkeitswirksamen Auszeichnungsveranstaltungen, in deren Rahmen das Engagement der Kindertageseinrichtungen gewürdigt und diese für ihre Bildungsarbeit als KITA21 ausgezeichnet werden

Mit den dargelegten Maßnahmen sollen im Projektverlauf rund 60 Kindertageseinrichtungen erreicht werden. Davon sollen ca. 15 Kitas in der AktivRegion Holsteiner Auenland liegen. Zielsetzung ist es zudem, mit der Übernahme der Projektträgerschaft durch die Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung mbH (GAB) den Schwerpunkt in den Fortbildungen, Beratungen und Vernetzungstreffen um die Themen Abfallvermeidung und Ressourcenschutz zu erweitern.

Aufbau und Förderung lokaler Bildungslandschaften: Zur Förderung der Zusammenarbeit von Kindertageseinrichtungen mit lokalen Bildungsakteuren einer nachhaltigen Entwicklung sowie mit Organisationen aus dem Umfeld der Kitas sind im Rahmen der Projektumsetzung folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Recherche zu potenziellen Bildungspartnern und ihren Angeboten
  • Durchführung einer zweitägigen Fortbildung für Bildungsakteure zur Unterstützung der Weiterentwicklung der Bildungsangebote und zur Förderung der Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen
  • Beteiligung der Bildungsakteure an den vier geplanten Netzwerktreffen
  • Erstellung von Informationen für Kindertageseinrichtungen mit den Angeboten lokaler Bildungsakteure; Darstellung lokaler Bildungslandschaften
  • Finanzielle Förderung von Bildungsangeboten zur Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen Bildungsak-teuren und Kindertageseinrichtungen (150,- Euro / Bildungsangebot)

Die Förderung lokaler Bildungslandschaften spielt auch im Hinblick auf die Ausweitung und Verstetigung des Projektes eine besondere Rolle. Unter Einbeziehung des bereits im Rahmen des Modellprojektes entstandenen Netzwerkes lokaler Bildungsakteure sollen mit den dargestellten Maßnahmen Strukturen aufgebaut werden, die für eine über die Projektphase hinaus wirksame Zusammenarbeit zwischen Bildungsakteuren und Kindertageseinrichtungen förderlich sind.

Verankerung der Bildungsinitiative in den regionalen Strukturen: Ein erfolgversprechender Ansatz zur Verankerung der Bildungsinitiative in den regionalen Strukturen wird in einer stärkeren Einbeziehung der Trägerorganisationen und Verbände von Kindertageseinrichtungen und in einer verbesserten Zusammenarbeit mit den Kommunen gesehen. Diese wiederum kann durch eine stärkere Identifikation mit den Kindertageseinrichtungen erzielt werden, wenn diese eine Modellfunktion für die Region haben. Zur Förderung einer entsprechenden Identifikation und zur Förderung der Verankerung der Bildungsinitiative in den regionalen Strukturen sind im Rahmen der Projektumsetzung folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Etablierung von „Leuchtturm-Kitas“ (Modell- und Konsultations-Kitas) in den beteiligten AktivRegionen
  • Durchführung von Teamfortbildungen und Beratungsangeboten zur Unterstützung der Kitas bei ihrer Weiterentwicklung zu Leuchtturm-Kitas – Durchführung eines Workshops zur Leitbild- und Konzeptionsentwicklung für Kitas, Trägerorganisationen und Verbandsvertreter
  • Beratung und Unterstützung des zuständigen Kita-Verbandes im Hinblick auf die Berücksichtigung und Eta-blierung von Nachhaltigkeitsaspekten in der Verbandsarbeit – Durchführung einer Fortbildung für Fachberatungen der Verbände mit dem Ziel, dass diese entsprechende Fortbildungsangebote in Eigenregie durchführen können
  • Organisation eines Austausches zwischen Kita, Kommunal-, Träger- und Verbandsvertretung zur Förderung der regionalen Zusammenarbeit und Vernetzung; Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen Kita, Kommune und Bildungsakteuren aus der Region
  • Unterstützung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Erschließung von Finanzierungsmöglichkeiten: Im Zusammenhang mit der Entwicklung von Ansätzen zur Weiterführung und Ausweitung des Projektansatzes nach der zweijährigen Förderphase spielt auch die Erschließung von Finanzierungsmöglichkeiten für einzelne Projektbausteine eine besondere Rolle. Hierzu sind im Rahmen der Projektumsetzung folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Gespräch mit Landesregierung über Fördermöglichkeiten ähnlich der Förderung der Zukunftsschulen SH
  • Einbeziehung von Trägerorganisationen und Verbänden von Kitas in die Umsetzung der Bildungsinitiative zur Übernahme von Unterstützungsangeboten
  • Entwicklung von Kostenbeteiligungsmodellen in Absprache mit den Kindertageseinrichtungen
  • Recherche von Fördermöglichkeiten durch Stiftungen, z.B. Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung, etc.

Ausweitung der Bildungsinitiative: Im Rahmen der Projektumsetzung soll die Bildungsinitiative auf die AktivRegionen Steinburg und Holsteiner Auen-land ausgeweitet und Ansätze zur Ausweitung auf weitere AktivRegionen entwickelt werden. Fast alle der unter den vorhergehenden Punkten beschriebenen Maßnahmen zielen auch auf eine entsprechende Ausweitung der Bildungsinitiative ab und sollen deshalb hier nicht alle noch einmal aufgeführt werden. Wichtige Maßnahmen im Zusammenhang mit der Ausweitung sind:

  • Bewerbung von Kitas aus den beiden AktivRegionen für eine Beteiligung
  • Durchführung der oben beschriebenen Unterstützungsangebote für die „neuen“ Kitas
  • Unterstützung von Kitas aus den beiden AktivRegionen in ihrer Entwicklung zu „Leuchtturm-Kitas“
  • Gespräche mit der Landesregierung über die Möglichkeit der Anerkennung der Auszeichnung „KITA21“ als ein mit der Auszeichnung „Zukunftsschule SH“ vergleichbares Qualitätssiegel
25495, Kummerfeld