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Kümmerer/-in für Schmalfeld

Förderprogramm & Schwerpunkt
Thema

Gemeinschaft & Begegnung | Soziales & Integration

Projektlaufzeit

2022

Gesamtkosten

21,60 €

davon 11,88 € gefördert

Projektbeschreibung

Fördergegenstand sind die Personalkosten für einen neu zu schaffenden Minijob als Dorfkümmerer/-in. Arbeitgeber ist die Gemeinde Schmalfeld.

Der/die Beschäftigte wird voraussichtlich ab 01.09.2022 für ca. drei Jahre eingestellt.

Ausgangslage

Die Gemeinde Schmalfeld hat knapp 2.000 Einwohner/innen. Unter diesen Einwohner/innen befinden sich auch viele hilfebedürftige Bewohner/innen, insbesondere auch ältere Dorfbewohner/innen. Die Gemeinde Schmalfeld sieht einen entsprechenden Bedarf, diese Bewohner/innen gezielt zu unterstützen, da familiäre und auch dörfliche Versorgungsstrukturen nach und nach wegbrechen. Insbesondere für die älteren Dorfbewohner/innen oder sonstigen hilfebedürftigen Personen sowie den wenig mobilen Personen bedeutet das Wegbrechen dieser Strukturen eine erhebliche Erschwernis.

 

Entwicklungsziele

Die Gemeinde Schmalfeld möchte einen Kümmerer/eine Kümmerin einstellen, der/die den Kontakt zu hilfebedürftigen Bewohner/innen, insbesondere älteren Dorfbewohner/innen, aufnimmt. Er/Sie soll quasi als Anlaufstelle, Impulsgeber/in und Organisator/in fungieren, um Angebote und potentielle Nutzer zusammen zu bringen, somit quasi als Vermittler zwischen Hilfeanfragen und Hilfeangeboten fungieren.

Die Tätigkeit der Kümmerin/des Kümmerers soll unter anderem folgende Aufgabenbereiche umfassen (keine ab-schließende Auflistung):

 

– Organisation von Hilfsangeboten für die älteren Dorfbewohner/innen und Menschen mit Handicap

– Unterstützung bei Einkäufen, Behördengängen, Anträgen, Arztbesuchen etc.

– 1 x wöchentliche feste Sprechzeiten in einem ebenerdigen/behindertengerechten Raum

– Besuche und Spaziergänge für ältere und evtl. vereinsamte Menschen

– Unterstützung für junge Familien bei schwerwiegenden Krankheitsfällen

– Hilfe zur Selbsthilfe

– sonstige Hilfeleistungen bei allen weiteren anfallenden Problemstellungen

Mit dem Projekt wird in der Gemeinde das Modell der Kümmerin/des Kümmerers erprobt. Es wird eine geringfügige Beschäftigung im ländlichen Raum geschaffen. Durch die Aktivitäten und Angebote der Kümmerin/des Kümmerers werden neue Begegnungen sowie Treffen ermöglicht und Betreuungsangebote für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen geschaffen. Die Gemeinschaft wird dadurch gestärkt.