In der Gemeinde Klixbüll wird ein elektrisch betriebenes Dorfauto („Dörpscar“) im Carsharing-Verfahren betrieben. Durch die Förderung konnte die für den Betrieb des Fahrzeugs notwendige Infrastruktur installiert werden (u.a. mehrere Ladesäulen, Schlüsseltresore, Hinweisschilder, Einrichtung einer Buchungssoftware). Das Fahrzeug selbst war nicht Gegenstand des Förderantrags. Als Nutzungsform wurde ein Verein gegründet, dessen Mitglieder einen monatlichen Beitrag von 5,-€ leisten, wovon u.a. die Leasinggebühren für das Fahrzeug, die Wartung und die Versicherung gezahlt werden. Die Abrechnung erfolgt Stundenweise zu 3,50 €/Stunde. Die Auslastung des Fahrzeugs ist hoch, da es sowohl vonkommunalen Nutzern für dienstliche Fahrten verwendet wird (z.B. Bürgermeister, Kümmerer, Schulhausmeister),wie von privaten Nutzern für persönliche Fahrten. Die intelligente Buchungssoftware ermöglicht neben der Angabe des Fahrtzieles auch die Möglichkeit einer Mitfahrerbörse durch das Anzeigen freier Plätze: So können auch Einwohner ohne Führerschein vom Dorfauto profitieren. Das Projekt war die Keimzelle aller weiteren Dörpsmobil-Projekte in Schleswig-Holstein. Inzwischen werden "Dörpsmobile" landesweit unterstützt (https://www.doerpsmobil-sh.de/).