Insgesamt sieben Gemeinden (Bosbüll, Klanxbüll, Westre, Tinningstedt, Ladelund, Leck und Enge-Sande) sind am „LadesäulennetzAktivRegion Nordfriesland Nord“ beteiligt, durch das sich die Anzahl der Ladesäulen in der Region auf einen Schlag um 16 Ladesäulenerhöhen wird, darunter zwei Schnelllader. Besonders innovativ sind dabei aber die für die Gemeinde Leck vorgesehenen Quartiersladeplätze im öffentlichen Straßenraum, denn bisher haben Bewohner von mehrgeschossigen Wohngebäuden i.d.R. nicht die Möglichkeit im eigenen Carport oder direkt über eine Außensteckdose ihr E-Auto zu laden. Hier in Leck soll das nun durch das Konzept der „Quartiersladeplätze“ möglich werden. Das Projekt dient einer weiteren Etablierung der Elektromobilität im ländlichen Raum und unterstreicht abermals den Ruf Nordfriesland als Energie-Modellregion des Landes Schleswig-Holstein. Auch werden Strukturen geschaffen, die mögliche Folgeprojekte nach sich ziehen könnten (z.B. Dörpsmobile). Durch eine potentielle Zunahme des elektrisch betriebenen Verkehrs kommt es zu einer Einsparung von CO2-Emissionen.