
Kirchspielsschreiber-Schmidt-Straße 1
25779
Hennstedt
Bildung | Gemeinschaft & Begegnung
2017
26.641,00 €
davon 14.552,00 € gefördert
Um die Attraktivität als Wohngemeinde zu stärken, sollen die Angebote für Kinder im Kindertagesstättenalter und im Grundschulalter optimiert und noch besser miteinander verzahnt werden. Die Idee des Primarhauses soll geprüft werden. Die beantragte Machbarkeitsstudie soll in zwei zu erteilenden Aufträgen folgende Aspekte bearbeiten:
Ausgangslage
An der Schulstraße in Hennstedt gruppieren sich mehrere zum Teil interkommunale Gemeinschafts- und Bildungseinrichtungen: Der Schulverband Hennstedt und Umgebung betreibt hier eine Grundschule als Außenstelle der Grundschule in Brokstedt. Nach der aktuellen Schulentwicklungsplanung ist diese mittelfristig gesichert. Seit der freien Schulwahl konnte die Grundschule von ihrem guten Ruf profitieren und in 2016 23 neue Schüler hinzugewinnen. Ab Sommer 2016 werden 79 Grundschüler die Schule nutzen. An die Grundschule ist eine Sporthalle und eine Küche/ Mensa angeschlossen. Die offene Ganztagschule wird seit 2014 angeboten und in den frühen Nachmittagsstunden fehlt es mittlerweile an Betreuungsräumlichkeiten. Im Pastorat betreibt die Kirchengemeinde eine Kinderstube mit täglich 4 Stunden Betreuungsangebot. Es ist festzustellen, dass der Bedarf der Eltern an einer U3-Betreuung und einer mehrstündigen Regelbetreuung steigt. Dieser Bedarf kann derzeit nicht vor Ort gedeckt werden. Der Rasensportplatz wird hingegen nicht mehr im vollen Umfang genutzt. 2003 ist das Dörpshus in der Schulstraße eröffnet worden, das den Gemeinden sowie den Vereinen und Verbänden aus Hennstedt und den Nachbargemeinden zur Verfügung steht. Auch private Feiern finden hier statt, wenn ein Catering durch einen Gastronomiebetrieb erfolgt.
Entwicklungsziele
Um die Attraktivität als Wohngemeinde zu stärken, sollen die Angebote für Kinder im Kindertagesstättenalter und im Grundschulalter optimiert und noch besser miteinander verzahnt werden. Die Idee des Primarhauses soll geprüft werden. Denkbar ist, in einem Neubau Raum für zwei KITA-Gruppen (U3-Gruppe, Regelgruppe), nebst Sanitär- und Büroräumen zu schaffen. Auch ist eine kleine Bibliothek, ein Raum für generationenübergreifende Angebote und eine Medienraum zu prüfen. Die beteiligten Gemeinden wollen sich damit auf die geänderten Anforderungen von Eltern und Kinder einstellen und das Leben auf dem Lande attraktiv halten.
Wirkung der Maßnahme
Mit dem Konzept soll die Grundlage für eine stärkere Verzahnung von frühkindlicher Bildung, Kindertagesstättenangebot und Grundschule gelegt werden. Damit werden die Bildungsakteure im Projektgebiet besser vernetzt.