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Machbarkeitsstudie Sozialbildungs- und Kulturhaus in der Alten Schule

Ort

Dorfstraße

24635

Rickling

Förderprogramm & Schwerpunkt
Thema

Gemeinschaft & Begegnung | Soziales & Integration

Projektlaufzeit

2016,2017

Gesamtkosten

60.775,00 €

davon 28.089,00 € gefördert

Projektbeschreibung

Die Gemeinde Rickling plant die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für ein Sozialbildungs- und Kulturhaus in der Alten Schule Rickling. Die Gemeinde Rickling beabsichtigt die Erstellung einer Konzeption und Machbarkeitsstudie zur Nachnutzung der derzeit leerstehenden Alten Schule in der Ortsmitte. Bereits seit 2014 beschäftigen sich die Gremien mit einer geeigneten Folgenutzung für die ehemalige Hauptschule, die sich unmittelbar an die bestehende Grundschule anschließt. Die Gemeinde hat sich dazu entschlossen, die Alte Schule zu einem kulturellen und sozialen Bildungshaus umzubauen. Die detaillierte Nutzung soll in einer Studie durch externe Berater erarbeitet werden. Die beantragte Konzeption soll in drei zu erteilenden Aufträgen folgende Aspekte beinhalten:

  • Konzept zur Nachnutzung
    • Information der Akteure, Koordinierung der Akteure
    • Akteursbeteiligung
    • Akquise der Kooperationspartner
    • Betreibergespräche
    • Schriftliches Konzept als Grundlage eines späteren ILE-Antrags
  • Architektenleistung (Lph. 1-4)
    • Umbau und Modernisierung des Gebäudes zur Anpassung an die entsprechenden Nutzungen
  • Gastronomieberater
    • ggf. Konkurrenzbetrachtung und Wirtschaftlichkeitsberechnung für ein ggf. aus dem Konzept abgeleitetes Bistro / Café / Kiosk

Ausgangslage

In der Ortsmitte der Gemeinde Rickling, entlang der Dorfstraße, befindet sich die alte Hauptschule. Das ortsbildprägende dreigeschossige Gebäude ist über 100 Jahre alt und steht seit knapp 3 Jahren leer. 2013 verließ der letzte Jahrgang die Hauptschule, die anschließend entwidmet wurde und sich mittlerweile im Eigentum der Gemeinde Rickling befindet. Das Haus bot mit dem Erdgeschoss und den beiden Etagen Platz für 8 Klassenräume und diverse Neben- und Technikräume. Hinter der Alten Schule schließen sich der Schulhof der bestehenden Grundschule sowie die Sporthalle an. Bereits seit 2014 beschäftigen sich Gemeinde und Bürgerinnen und Bürger mit möglichen Nachnutzungen für die Alte Schule, die in jedem Fall für die Dorfgemeinschaft erhalten werden soll. Die Gemeindevertretung überwies das Thema zur intensiven Bearbeitung an den Gemeindeentwicklungsausschuss, der zu zahlreichen Veranstaltungen, u.a. einer eigens hierfür einberufenen Einwohnerversammlung einlud. Im Januar 2015 wurde darauf aufbauend ein eigener Arbeitskreis für die Alte Schule gegründet, um eine Bestandsaufnahme sowie einen Vorschlag zur Folgenutzung der Schule zu erarbeiten. Dabei sollten weitere Prozesse der Dorfentwicklung (Verkauf des Amtsgebäudes, Entwicklung Rentnerwohnheim) berücksichtigt werden. Im Ergebnis lagen erste Interessenten und deren Nutzungsansprüche für die Alte Schule vor:

  • Kulturraum für Lesungen, Filmvorführungen, Veranstaltungen, …
  • Kiosk, Café, Bistro o.ä.
  • Betreuungsmöglichkeiten für Menschen mit Demenz
  • Büroräume für Seniorenbeirat, Gleichstellungsbeauftragte, etc.
  • Unterbringung des Gemeindearchivs
  • Kleingewerbe (Druckerei, …)
  • Büro für die Diakoniestation

Entwicklungsziele

Ziel des Projektes ist es, eine Konzeption zu erstellen, die die Folgenutzung der Alten Schule ermittelt und analysiert und hierbei die Akteure der Gemeinde einbindet. Die Alte Schule soll auf diese Weise für die Dorfgemeinschaft erhalten werden und zum kulturellen und sozialen Bildungshaus weiterentwickelt werden. Hierbei sollen vor allem die Bedürfnisse älterer und in der Mobilität eingeschränkter Menschen berücksichtigt werden.

Wirkung der Maßnahme

Mithilfe des Konzeptes begegnet die Gemeinde Rickling auf modellhafte Weise einem Leerstand in einem ortsbildprägenden Gebäude und bereitet gezielt Investitionen in die Dorfentwicklung vor.

24635, Rickling