Im Jahr 1992 wurde ein Anbau an das vorhandene Feuerwehrhaus gesetzt, welches seitdem – räumlich vom Feuerwehrhaus getrennt – als Dorfgemeinschaftshaus genutzt wird. Sie stellt damit den entscheidenden Faktor für das aktive Dorfleben dar. Im Gebäudekomplex ist eine geschlechtsspezifisch getrennte Umkleidemöglichkeit nicht gegeben. Die räumlichen Gegebenheiten sind alles in allem mehr als beengt. Anbaumöglichkeiten sind aufgrund der Grundstücksgegebenheiten in keine Richtung gegeben. Desweiteren wird das Gesamtobjekt mit Nachtspeicheröfen beheizt. Die WC-Anlagen sind in beiden Gebäudeteilen aktuell unbeheizt. Insbesondere die aktuell nicht vorhandenen separaten Umkleidemöglichkeiten und Toilettennutzungen schrecken derzeit Frauen ab, eine aktive Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr in Erwägung zu ziehen. Im Rahmen der Modernisierung des Gesamtobjektes bietet sich die Möglichkeit der Installation einer zeitgemäßen, die Herausforderungen des Klimawandels berücksichtigenden Heizungsanlage. Gegenstand der Förderung ist die Änderung der Innenaufteilung des vorhandenen Gebäudekomplexes. Dazu gehört die Energetische Modernisierung des Gesamtobjektes, die Schaffung von Barrierefreiheit und die Verbesserung der Schulungsmöglichkeiten aller Bevölkerungsschichten. Durch die Modernisierung und die Herstellung eines Durchbruchs zwischen den jetzigen „Feuerwehrhaus“ zum jetzigen „Dorfgemeinschaftshaus“ wird die Begehbarkeit des zukünftigen Gesamtkomplexes „Dorfgemeinschaftshaus“ für alle Benutzergruppen möglich.