Im Herzen des Naturparks Hüttener Berge liegt der Brekendorfer Wald mit einer geschlossenen Waldfläche von über 420 ha. „Kern“ dieses recht großen, seit 1905 betriebenen Aufforstungsprojektes ist der als Toteissee entstandene Rammsee. Durch den Wald führen zahlreiche, z.T. stark frequentierte Wanderwege, Reitwege sowie der 2018 entstandene Mountainbike-Trail, der durchaus überregionale Bedeutung hat. Auch der Europäische Fernwanderweg E 1 führt an diesem kleinen See vorbei. Die etwa Anfang der 1980er Jahre erbauten vier Schutzhütten sind in einem solch schlechten Zustand, dass sie wirtschaftlich nicht erneuert werden können. Die Schutzhütte am nördlichen Ufer des Rammsees ist die am meisten frequentierte Hütte. Am Standort der alten Hütte wurde eine neue Schutzhütte mit begrüntem Pultdach aus einheimischen Hölzern errichtet. Die Hütte ist mit Bänken und Tisch möbliert. Zudem sind zwei Informationstafeln in der Hütte angebracht.
Projektziele:
Der Neubau der Schutzhütte am Rammsee im Brekendorfer Wald soll den Besuchern, Einzelwanderern, Familien und Gruppen an diesem stark frequentierten Ort eine entspannte Rast ermöglichen, die Schutz vor Wind und Regen bietet. Dies konnte die alte, abgängige Schutzhütte nicht mehr leisten. Gleichzeitig wird Naherholung suchenden Einheimischen und Touristen sowie geführten Gruppen und Schulklassen durch die beiden in der Hütte angebrachten Infotafeln auch Wissen über den Wald und ökologische Zusammenhänge vermittelt, womit dem Handlungsfeld Umweltbildung des Naturparks Rechnung getragen wird. Zusammen mit der ebenfalls durch das Regionalbudget geförderten neuen Steganlage mit kleiner in den See hineinragender Plattform, die an dieser Stelle einen Flora und Fauna schonenden Zugang zum See ermöglicht, soll im Sinne eines nachhaltigen umweltverträglichen Tourismus eine Attraktivierung der touristischen Infrastruktur am Rammsee erzielt werden.