Gegenüber der neuen Schutzhütte am Rammsee im Brekendorfer Wald wurde ein Holzbohlensteg bis zur Gewässerkante errichtet, der in einer kleinen, in den See hineinragenden Plattform (2x1m) endet. Vor der Umsetzung des Projektes hatte sich dort bereits auf Kosten der empfindlichen Flora und Fauna ein Trampelpfad zum See entwickelt, da die Waldbesucher an dieser Stelle direkt an den See gelangen wollten. Dessen weitere Austretung durch Besucher soll mit der Errichtung des Steges verhindert werden. Durch den Bau des Holzbohlenweges mit kleiner Plattform erfolgten nur minimal-invasive Eingriffe in das Biotop. Gebaut wurde der Steg komplett aus heimischen Hölzern (Eiche und Lärche). Der Steg mit der Plattform ermöglicht nun Einblicke und Aussichten auf das geschützte Biotop im Uferbereich und den Rammsee.
Projektziele:
Durch den Bohlenweg wird der Besucherverkehr gelenkt und die empfindliche Flora und Fauna geschont, da der „Trampelpfad“ zum See nun nicht mehr begangen wird. Die besonders empfindlichen und selten vorkommenden Arten wie z.B. Fieberklee (Menyanthes trifoliata), das Sumpfblutauge (Potentilla palustris) und diverse seltene Libellenarten sind nun besser geschützt. Trotzdem bleibt der Raum erlebbar.