Ortsentwicklungskonzept Hitzhusen

Ort

Hitzhusen

Förderprogramm & Schwerpunkt
Aktivregion
Thema

Ortskernentwicklung

Projektlaufzeit

2019-2020

Gesamtkosten
Projektbeschreibung

Die Gemeinde Hitzhusen möchte als Grundlage für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung ein Ortsentwicklungskonzept in einem offenen Prozess mit Einbezug der Einwohnerinnen und Einwohner erarbeiten.

Die dem Amt Bad Bramstedt-Land angehörige Gemeinde Hitzhusen umfasst 1.243 Einwohner. Durch die naturnahe und ländliche Lage hat sich die Gemeinde in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Wohnstandort entwickelt. Die gleichermaßen gute verkehrliche Anbindung hat dazu geführt, dass sich viele kleinere und mittlere Gewerbebetriebe ansiedeln konnten.

Hitzhusen verfügt über eine Grundschule, einen Kindergarten, der im Dorfhaus untergebracht ist, eine Turnhalle, Tennisplätze sowie einen Bolz- und Spielplatz.

Für die vielfältigen kulturellen und sportlichen Aktivitäten in der Dorfgemeinschaft sorgen die Gemeinde, der VfL Hitzhusen, die Freiwillige Feuerwehr, sowie die ortsansässigen Landfrauen und der Seniorenclub (siehe gemeindeeigene Homepage).

Aufgrund der hohen Wohnqualität, der guten verkehrlichen Anbindung und Infrastrukturausstattung ist die Gemeinde für neue Bürgerinnen und Bürger interessant und muss sich daher vermehrt mit den Themen Siedlungsentwicklung, Ortskerngestaltung und der veränderten Nachfrage an die Infrastruktur aufgrund des demographischen Wandels beschäftigen.

Das Ortsentwicklungskonzept soll Antworten auf wesentliche Zukunftsfragen der Gemeinde Hitzhusen liefern:

  • Welche öffentlichen und privaten Infrastrukturen und Angebote sind zukünftig erforderlich?
  • Wie kann ev. Funktionsverlusten in der Gemeinde durch neue Angebote im Rahmen der Konzeptaufstellung entgegengewirkt werden?
  • Wie kann das Angebot der Daseinsvorsorge auch in Zukunft gehalten und auf die veränderten Bedürfnisse angepasst werden?
  • Welche Flächen benötigt die Gemeinde? Wie sind die Besitzverhältnisse von freien Flächen im Innenbereich?
  • Wie kann die Gemeinde mit strukturellen Veränderungen im Ortskern umgehen und diese gestalten?
  • Wie wirkt sich der gestiegene Wohnungsdruck auf die Gemeinde aus und wie kann ihm entgegnen werden?

Es wird zuerst eine Bestandsaufnahme aller Angebote und Defizite im Ortskern in den unterschiedlichsten Handlungsfeldern vorgenommen. Absehbare Veränderungen im Versorgungs- und Infrastrukturangebot werden untersucht. Aus den Vorgaben der Gemeinde und unter Beteiligung der örtlichen Bevölkerung werden konkrete Entwicklungsziele und (Schlüssel-) Projekte abgeleitet bzw. bestätigt.

Da es sich um eine Konzepterstellung handelt, sind direkte Umweltauswirkungen nicht zu erwarten.