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Personalstellen zur Neukonzipierung der Dauerausstellung in der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch

Ort

Springhirsch

Förderprogramm & Schwerpunkt
Thema

Bildung

Projektlaufzeit

2021, 2022, 2023

Gesamtkosten
Projektbeschreibung

Die Dauerausstellung der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch e.V. soll neukonzipiert werden. Fördergegenstand sind nur die Personalkosten zur Neukonzipierung, die Materialien sind nicht Teil der Förderung:

  • Kurator/in (Werk- bzw. Honorarvertrag, analog zu TV-L 13,2 75%)
  • Gestalterin (Werkvertrag bzw. Honorarvertrag
  • Werkverträge zur Unterstützung der/des Kurator/in, zum Beispiel bei Archivrecherchen im Hinblick auf die inhaltliche Konzeptionierung der Ausstellung

Ausgangslage
Wie für andere Orte der Erinnerungskultur, ist auch für die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen eine professionell gestaltete und an aktuellen didaktischen und pädagogischen Standards orientierte Dauerausstellung eine wichtige Voraussetzung für eine kontinuierliche historisch-politische Bildungsarbeit. Angesichts vielfach gewandelter gesellschaftlicher Bedingungen – genannt seien hier vor allem die Entwicklungen im Bereich „Neuer Medien“, das „Verstummen der Zeitzeug*innen“ und die immer größer werdende zeitliche und lebensweltliche Distanz zur NS-Zeit – ist die erfolgreiche Fortsetzung der Bildungs- und Vermittlungsarbeit auf der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen auf eine gezielte Weiterentwicklung und Modernisierung der Gedenkstätte angewiesen. Hierzu wird die seit 21 Jahren in Design, Inhalten und Medienangebot unveränderte Dauerausstellung neukonzipiert und erarbeitet, inhaltlich erweitert und so wissenschaftlich, didaktisch und medial auf den aktu-ellen Stand der Entwicklung gebracht. Insbesondere ein zeitgemäßes Design, ein multimediales und generationenübergreifendes attraktives Informationsangebot und eine unmittelbar ansprechende museums- und aus-stellungsdidaktische Gestaltung sind dabei notwendig, um insbesondere veränderten Rezeptionsbedingungen und -erfahrungen entgegenzukommen. Ausgehend von diesen Prämissen soll die neue Dauerausstellung ihren Ort im Neubau des Dokumentenhauses finden.
Ein/e Kurator/in wird für zwei Jahre auf Grundlage eines Werkvertrags beschäftigt, um die Neukonzipierung der Ausstellung zu erarbeiten und die Umgestaltung zu begleiten. Ein/e Gestalter/in wird die Konzipierung im Rahmen eines Werkvertrags umsetzten. Die textliche Gestaltung von Informationstafeln wird dem wissen-schaftlichen Beirat der Bürgerstiftung zur Begutachtung vorgelegt.

Entwicklungsziele

  • Modernisierung der Ausstellung
  • Aktualisierung, Ausdifferenzierung und Erweiterung der pädagogischen und didaktischen Angebote
  • Verbesserung der Aufklärungsarbeit

Wirkung der Maßnahme
Das Projekt fällt in das Handlungsfeld Bildung und das Kernthema Gemeinschaft bildet. Es wird ein außerschulischer Bildungsort neugestaltet, modernisiert, die Inhalte verbessert dargestellt.