Die in Oldenburg i.H. vorhandenen Elemente "Kulturvielfalt" und "Einrichtungenvielfalt für Menschen mit Behinderung" sollen in diesem Vorhaben miteinander verbunden werden. Durch ein weithin sichtbares inklusives Theaterfestival "Theater all inklusiv" wird zum einen die kulturelle Vielfalt der Region durch eine etwas andere Theaterform ergänzt, zum anderen wird der inklusive Gedanken aus den vielfältigen Einrichtungen hinaus in die touristisch aber auch ländlich geprägte Bevölkerung getragen. Das Vorhaben soll den Wert der Menschen in der Bevölkerung unterstreichen, Berührungsängste abbauen, um sie als bereicherndes gesellschaftliches Element wahrzunehmen und um den inklusiven Gedanken zu stärken. Während des eintägigen Festivals führen fünf bis sechs Theatergruppen eine jeweils etwa 30-minütige Aufführung unter den Augen einer namhaften Jury und dem Publikum vor. Die Aufführungen werden unter Verleihung eines Preises durch die Jury belohnt. Die Theaterdarsteller entwickeln in der Vorbereitung aus sich heraus und unter Anleitung von Regisseuren eine Theateraufführung. Durch die öffentliche Präsentation erhalten sie ihre Selbstwirksamkeit und Anerkennung. Die Zuschauer können über die Aufführungen Zugang zu den Darstellenden bekommen und deren individuelle Fähigkeiten erfahren. Die Einrichtungen entwickeln intern mit dem Einsatz der darstellenden Künste neue und weitere Werkzeuge zur Begleitung und Förderung der von ihnen betreuten Menschen.