Förderprojekt |
Diese Maßnahme trägt durch die Stärkung der kulturellen Identität und durch die touristische Inwertsetzung zur positiven Entwicklung der ländlichen Räume bei. Durch die Erhaltung, Wiederherstellung oder Verbesserung des materiellen Kulturgutes trägt sie zur Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region bei und macht darüber hinaus auch für Urlauber attraktiver.

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Die Gemeinde Klein Wesenberg möchte die bestehende Gedächtnisstätte unter Wahrung ihres Ursprungs grundlegend überarbeiten, zum einem durch umfängliche Restaurierungsmaßnahmen, zum anderen durch die inhaltliche Überarbeitung der Kriegsgeschichte die Gedächtnisstätte wiederbeleben. Zudem wird der insbesondere unter Pilgern sehr beliebte Standort der Kirche zu Klein Wesenberg touristisch aufgewertet und auch gehandicapten Menschen durch seine zukünftige Barrierefreiheit eröffnet. Ziel ist es die historische Anlage durch eine Kombination von Maßnahmen zu erhalten und wieder das Interesse an ihr zu wecken. Zum einen richtet sich das Projekt an die Beruflichen Schulen Bad Oldesloe mit einem konkreten Bildungsangebot. Die Schüler und Schülerinnen der Klasse EG 16 werden sich mit der Geschichte der zwei Weltkriege des 20. Jahrhunderts anhand von konkreten Einzelschicksalen wissenschaftlich auseinandersetzen. Darüber hinaus bietet die Gedächtnisstätte nach ihrer Restaurierung auch allen weiteren allgemeinbildenden Schulen und Interessierten die Möglichkeit sich über die Geschichte zu informieren.

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Projektbeschreibung: Derzeit sind innerhalb des Turmes acht Podeste die jeweils mit alten Holzstiegen verbunden sind, die über keinerlei Zulassung und Sicherheit verfügen, darüber hinaus mit dem Alter Fragen der Tragfähigkeit aufweisen und schlicht für einen öffentlichen Betrieb für den Aufstieg selbst als Aussichtsplattform nicht mehr zugelassen sind. Der Kirchbauverein möchte neben der Kirchengemeinde wie in der Vergangenheit Turmführungen und Aufstiege im Ehrenamt anbieten können.
Projektziele:
Maßnahmen: Das Projekt besteht im Wesentlichen darin, die bestehende Holzstiegenkonstruktion (z.T. aus dem Baujahr des Turmes) mit zugelassenen Industrieleiteranlagen umzugestalten, so dass wieder ein sicherer und zulässigen Aufstieg ermöglicht werden kann. Auch sollen die Laufstege über dem Kirchenschiff erneuert werden, die die Turmführungen abrunden, da über dem Kirchenschiff die Merkmale der alten Deckenausgestaltung des Kirchenschiffes und die Handwerkskunst der Gewölbebauer in Augenschein genommen werden kann.

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Der Kreis Rendsburg-Eckernförde beheimatet (ganz oder zum Teil) vier Naturparke: Im Süden den Naturpark Aukrug, dann die Naturparke Westensee und Hüttener Berge und ganz im Norden den Naturpark Schlei. Das Gemeinschaftsprojekt der Naturparke in den vergangenen zwei Jahren war der Naturparkwanderweg, der sich mit einer Gesamtlänge von 166 km durch die vier Naturparke schlängelt; der Weg wurde in diesem Jahr vollständig beschildert. Nun soll das Gemeinschaftsprojekt beworben und vermarktet werden, hierfür sollen folgende Maßnahmen durchgeführt werden:

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Die Projektträgerin verarbeitet unter dem Namen Sheep-of-Sylt die Wolle von Sylter Schafen. In Form verschiedener Produkte möchte sie dieser einen Mehrwert geben und zugleich Wissen über den Rohstoff und die Bedeutung der Schafe für den Küstenschutz vermitteln. Mit Hilfe der Stickmaschine sollen die Rohprodukte aus regionaler Wolle veredelt, individualisiert sowie regional und überregional vertrieben werden.

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Ausgangslage:
Im Sommer 2018 sind nach einem langen Antragsverfahren Haithabu und das Danewerk auf die UNESCO-Liste der Welterbestätten aufgenommen worden. Bereits im Antragsverfahren gab es verschiedene Konzepte, die in den Managementplan für das Welterbe mündeten, in dem für den Tourismusbereich festgelegt wurde, dass die Ostseefjord Schlei GmbH (OfS) sich um den Übernachtungstourismus und die Stiftung der SH Landesmuseen sich um den Tagestourismus kümmern. Mit der Auszeichnung zum Welterbe sind bereits einige Marketingmaßnahmen auf den Weg gebracht worden: Die OfS hat eine zumindest vorläufige Landingpage veröffentlicht, die alle relevanten und vorhandenen Informationen darstellt, ein Film wurde erstellt und veröffentlicht, Fotomaterial gezielt erstellt und vieles mehr.
Außerdem hat die OfS die für den Erhalt und das Marketing identifizierten Akteure (Stiftung SH Landesmuseen, Archäologisches Landesamt (ALSH), Sydslesvigsk Forening (SSF), OfS) eingeladen, um gemeinsam zu überlegen, wie das Marketing für das Welterbe gestaltet werden kann. Der Titel Welterbe der UNESCO trägt dazu bei, die Region noch besser als Region der Entspannung und der Langsamzeit bekannt zu machen. Am Welterbe ist der Gast „bewusst da!“. Die Medienpräsenz kann deutlich erhöht werden.
Entwicklungsziele:
Es wurden drei Agenturen für einen Wettbewerb angeschrieben mit dem Auftrag, eine Marketingkampagne für das Welterbe Haithabu / Danewerk zu erstellen. Mit dieser konkreten Kooperation in Inhalt und Finanzierung sowie der Ausgestaltung über einen Wettbewerb beschreiten die Partner Neuland in der professionellen Vermarktung der neuen Welterbestätte und binden diese gut in die Region ein. Die Umsetzung der Kampagne des Wettbewerbssiegers bildet den Inhalt dieses Antrages.
Die Kampagne soll sich an den deutschen und dänischen Markt richten. Für den dänischen Markt wird der Schwerpunkt in der Deutsch-dänischen Geschichte liegen während für den deutschen Markt, das Oberthema Wikinger sein wird. Die Kampagne soll klassische Online- und Printmaßnahmen sowie kreative Werbeformen zum Teil in 3 Sprachen enthalten.
Wirkung der Maßnahme:
Die Kampagne richtet sich in erster Linie an Tages- und Übernachtungsgäste der Region an Schlei und Ostsee. Mit der Welterbeauszeichnung verfügt die Region über ein echtes kulturelles Highlight, das einen echten Reiseanlass darstellt. Gerade in Hinblick auf den skandinavischen Markt lassen sich dadurch deutlich mehr Gäste erreichen. Die Welterbeauszeichnung soll dazu genutzt werden, mehr Gäste für die Region zu interessieren und durch den kulturellen Anspruch weitere Gästegruppen zu erreichen, die sich bislang noch nicht mit der Region beschäftigt haben.

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Beim Ostenfelder Bauernhaus handelt es sich um das älteste Freilichtmuseums Deutschlands. Das Haus ist für die Öffentlichkeit zugänglich und es werden diverse landwirtschaftliche Exponate aus dem 17. und 18. Jahrhundert ausgestellt. Ein weiterer Höhepunkt ist die Architektur des Hauses, hier besonders der aus rohen Eichenbalken bestehende Dachstuhl.
Um diese einmaligen Sehenswürdigkeiten gut sichtbar darzustellen, wurde mit einer ortsansässigen Elektrofirma ein Beleuchtungskonzept erstellt.

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Das Historische Museum Rendsburg ist ausstellungsdidaktisch auf dem Stand seiner Neueröffnung im Jahr 1991 – also in seinen Präsentationen veraltet. Seit Jahren stagnieren die Besucherzahlen – trotz qualitativ hochwertiger Sonderausstellungen zu unterschiedlichsten Themenbereichen zur Kunst-, Kultur- und Stadtgeschichte. Museumswissenschaftler empfehlen alle 8 – 10 Jahre eine Neugestaltung der Dauerausstellung (‚relaunch‘). Die neuen Inhalte und Gestaltungen der Ausstellungen wurden konzeptionell erarbeitet und sollen bis Mitte 2020 umgesetzt werden.

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Die Kirche in Welt ist eine bestuhlte Kirche mit einem großen Kirchenraum für eine inzwischen zwar zahlenmäßig sehr kleine Gemeinde, aber als gut besuchte Veranstaltungskirche, z.B. im Rahmen der "Sommerkirche Welt" mehrere Wochen im Jahr regelmäßig genutzt. Bisher wurde der gesamte Kirchenraum noch mit Flüssiggas aufgeheizt.
Wenn die Akkusitzkissenheizung in der Kirche in Welt temporär nicht mehr benötigt werden, sollen diese in einer der anderen acht Kirche der Kirchengemeinde Eiderstedt-Mitte zur Verfügung stehen.

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