Förderprojekt |
Die veralteten Ortseingangsbeschilderungen (Willkommensschilder) der Stadt Kellinghusen sollen an 7 Standorten aufgewertet werden.
Ausgangslage
Die derzeitigen Ortseingangsschilder der Stadt Kellinghusen sind optisch veraltet und bieten keinerlei Funktionen.
Entwicklungsziele
Insgesamt soll an 7 Standorten die Ortsbeschilderung der Stadt Kellinghusen aufgewertet werden. Auf einem Schild soll der Name der Veranstaltung gedruckt werden und auf dem anderen ein entsprechender Slogan. Diese zwei Schilder werden jeweils für alle 7 Standorte gebraucht. D.h. es werden insgesamt für jede Veranstaltung 14 Schilder benötigt. Dadurch werden insgesamt 112 austauschbare Veranstaltungsschilder (8 Veranstaltungen x 14 extra Schilder) benötigt. Für die Aufstellung fallen keine gesonderten Kosten an, da der Bauhof diese übernimmt. Auf dem anliegenden Lageplan sind die genauen Standorte zu erkennen. Die Angaben zur Beschaffenheit und Gestaltung der Ortseingangsschilder sind aus dem anliegenden Angebot zu entnehmen. Für die unteren zwei Ebenen sollen zusätzlich jeweils 2 Schilder pro Veranstaltung angeschafft werden. Es finden folgende Veranstaltungen jährlich in Kellinghusen statt: Kellinghusen blüht auf Geranienmarkt Stadtradeln Schleswig-Holstein Musik Festival Töpfermarkt Weinfest Herbstzauber Weihnachtsmarkt. Die neuen Beschilderungen sollen perspektivisch zur Verbesserung der Freizeit- und Naherholungseinrichtungen beitragen und durch strategisches Marketing touristische Potenziale der Stadt fördern. Außerdem bieten sie Werbeflächen für Veranstalter, z.B. lokale Vereine oder städtische Einrichtungen, und fördern dadurch höhere Besucherzahlen. Weiterhin kann durch ein gepflegtes und modernes Erscheinungsbilder Aufmerksamkeit und Interesse für die Stadt erregt werden und „Lust auf mehr“ machen. Ein funktional gestalteter Ortseingang trägt zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur bei und gibt als Wegweiser Orientierung. Für jede Veranstaltung werden zusätzlich 2 Schilder pro Standort angeschafft (siehe oben). Die Ortseingangsbeschilderung soll Touristen, Geschäftsreisenden und Neubürgern einen ersten Eindruck von der Stadt Kellinghusen geben und die Besucherzahl erhöhen.
Wirkung der Maßnahme
Die Maßnahme wirkt im Kernthema Ortskernerlebnisse. Die Schilder stärken die Profilbildung und die Attraktivität des Ortes durch eine Werbefläche für Veranstalter. Die Regionsbildung wird vorangetrieben.

Förderprojekt |
Fördergegenstand ist die Erneuerung der Weihnachtsbeleuchtung des Barmstedter Rathauses.

Förderprojekt |
Die Alte Schule in Huje ist mit viel ehrenamtlichen Engagement zu einem Bürgertreff umfunktioniert worden und soll nun abschließend gestaltet werden.
Fördermaßnahme
Die Gemeinde möchte den Toilettencontainer mit einer Holzverkleidung optisch an das Gebäudeensemble der „Alten Schule“ anpassen und einen Abstellraum schaffen.
Gleichzeitig soll der Gang zum Toilettencontainer und dessen Eingänge überdacht werden, um einen witte-rungsabhängigen Anschluss an das Hauptgebäude zu ermöglichen.
Im Außenbereich möchte die Gemeinde durch zusätzliches Spielgerät den vorhandenen Spielplatz aufwerten und zeitgemäßer den aktuellen Anforderungen entsprechend gestalten.
Weiterhin soll die Giebelverkleidung im ursprünglichen Zustand hergerichtet werden.
Ausgangslage
Seit dem Wegfall der örtlichen Gastwirtschaft im Jahre 2017 hat die Gemeinde in Eigeninitiative und mit viel Engagement den Klassenraum in der „Alten Schule“ zum Bürgertreffpunkt hergerichtet. Das restliche Gebäude wird zu Wohnzwecken genutzt.
Der Bürgertreffpunkt wird neben den Gemeinderatssitzungen für zahlreiche gemeindliche Aktivitäten wie Seniorengymnastik, Schulungsraum Feuerwehr, DRK-Treffen/Veranstaltungen, Kinderfest, offenen Adventskalender, Weihnachtsmarkt genutzt. Die nötigen sanitären Anlagen wurden zunächst zweckmäßig in einem Container auf dem Grundstück untergebracht und befindet sich 8 Meter vom Gebäude entfernt. Eine Unterbringung im Gebäude ist nicht möglich, bzw. steht nicht im wirtschaftlichen Verhältnis.
Ebenfalls auf dem Gelände befindet sich der gemeindliche Spielplatz mit Fußballtoren und Basektballfeld. Nachmittags und bei gemeindlichen Festen wird das Angebot rege genutzt. Dennoch wurde vermehrt der Wunsch geäußert, das Angebot zu erweitern und zeitgemäßer zu gestalten.
Entwicklungsziele
Mit der Überdachung der Zuwegung zum Toilettencontainer soll dieser Weg witterungsunabhängig und damit nutzer-freundlicher gestaltet werden.
Die Verkleidung des Sanitärcontainers ist eine Variante, um zweckmäßig und gleichzeitig kostengünstig ein sanitäres An-gebot vorzuhalten und dennoch eine ansprechende Optik zu gewährleisten, damit den Gesamteindruck nicht gestört wird.
Die Aufwertung des Spielplatzangebotes ist erforderlich, um ein attraktives Angebot zur schaffen. Die Attraktivität soll ge-steigert werden, um einer größeren Nutzergruppe und sowohl jüngeren Kindern als auch Jugendlichen zur Verfügung zu stehen
Wirkung der Maßnahme
Die AktivRegion hat sich mit dem Kernthema „Allianzen der Daseinsvorsorge“ zum Ziel gesetzt, die Attraktivität der Ortskerne zu steigern. Hier hat die Gemeinde durch die Einrichtung des Bürgerraumes schon viel Eigeninitiative gezeigt. Um bürgerschaftliches Engagement zu fördern, müssen gewisse Voraussetzung, wie beispielsweise ein Treffpunkt, geschaffen werden. Mit den hier aufgeführten Maßnahmen sollen die bisherigen Bemühungen weiterentwickelt und optimiert werden. Damit entspricht das Projekt der Zielsetzung und zahlt auf das Ziel „Investitionen“ ein.

Förderprojekt |
Der ehemalige Gasthof mit Saal aus dem Jahr 1890 soll erhalten werden.
Ausgangslage
Die Gaststätte von Westerhorn wurde ca. 1890 erbaut und liegt angrenzend zum ebenfalls historischen Bahnhof/Bahnhofsgebäude Daunenhof (Baujahr 1847). Im Jahr 1844 wurde die Bahnstrecke von Altona nach Kiel gebaut. Mit dem kleinen Bahnhof drei Jahre später gab es den „Anschluss an die Welt“ und es entwickelt sich das Dorf: Ein Kolonialwarenladen wurde in Dauenhof errichtet, Häuser entstanden. Beide Gebäude in der Ortsmitte Westerhorns weisen seit einigen Jahren keine ausreichende Nutzung vor, die Unterhaltung bzw. Instandsetzung erfolgte, wenn überhaupt, unzureichend. Für die Gemeinde drohte ein kompletter Verfall der beiden Gebäude bzw. der Abriss dieser. Der Antragsteller hat die Gebäude erworben und beabsichtigt sie wieder herzurichten. Dabei sollen die historischen Fassaden, Fußböden, Balken u.ä. erhalten bleiben. Mit dem Erwerb der Gebäude, der Instandsetzung und Modernisierung entsteht die einmalige Gelegenheit, die ortsbildprägende Bausubstanz zu erhalten und den Dorfmittelpunkt zu stärken.
Entwicklungsziele
Im Zuge der Instandsetzung und Modernisierung der Gebäude sollen neue Angebote in der Ortsmitte geschaffen und neue Nutzungen für die Gebäude entwickelt werden. Für die ehemalige Gaststätte sind die folgenden Nutzungen geplant:
Mit der Maßnahme werden 1 neue Vollzeitstelle und 2 Stellen geringfügiger Beschäftigung geschaffen (Grünes Warenhaus). Für das Betreiben des Cafés wird voraussichtlich eine Vereinbarung mit den Glückstädter Werkstätten geschlossen. Das Café ist keine Konkurrenz zu den bestehenden Angeboten in Westerhorn. Der Bäcker bietet kaum/keine Sitzgelegenheiten, das Restaurant „Rhodos“ ist erst ab 17.00 Uhr geöffnet. Einen Mittagstisch gibt es im gesamten Amtsgebiet Hörnerkirchen nicht.
Wirkung der Maßnahme
Die mit diesem Antrag beantragten Maßnahmen stärken Westerhorn und schaffen die Grundlage für die Erweiterung des Grünen Warenhauses (Landhandel) und die Errichtung eines Cafés. Die Nachfrage nach Wohnraum (auch für Monteure, Handwerker) kann durch die neu geschaffenen Wohnungen gedeckt werden. Die gute Anbindung und zentrale Lage wirken sich positiv auf die Entwicklung der neuen Gewerbe aus. Mit der Instandsetzung und Modernisierung der beiden Gebäude wird ein Abriss und damit einhergehende Brachflächen in der Dorfmitte vermieden. Historische Bausubstanz wird erhalten und der (historische) Ortskern gestärkt. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zum Ressourcenschutz und vermeidet eine neue Flächenversiegelung. Neue Angebote zur Nahversorgung werden geschaffen, neue Nutzungen in die historischen Gebäude integriert. Durch die Kooperation mit den Glückstädter Werkstätten werden benachteiligte Bevölkerungsgruppen besonders berücksichtig bzw. durch eine Tätigkeit im Café in den (Arbeits-)Alltag eingebunden.

Förderprojekt |
Das ehemalige Bahnhofsgebäude aus dem Jahr um 1860 soll erhalten werden. Folgende Maßnahmen sind Gegenstand des Förderantrages:
Ausgangslage
Im Jahr 1844 wurde die Bahnstrecke von Altona nach Kiel gebaut. Mit dem kleinen Bahnhof drei Jahre später gab es plötzlich den „Anschluss an die Welt“ und es entwickelt sich das Dorf: Ein Kolonialwarenladen wurde in Dauenhof errichtet, Häuser entstanden. Das Bahnhofsgebäude und die angrenzende ehemalige Gaststätte in der Ortsmitte Westerhorns weisen seit einigen Jahren keine ausreichende Nutzung vor, die Unterhaltung bzw. Instandsetzung erfolgte, wenn überhaupt, unzureichend. Für die Gemeinde drohte ein kompletter Verfall der beiden Gebäude bzw. der Abriss dieser. Die Abbruchgenehmigung für das Bahnhofsgebäude war schon erteilt, kurz vor Abbruch wurde das Gebäude von Herrn Sierk erworben.
Entwicklungsziele
Im Zuge der Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen soll die ortsbildprägende Bausubstanz erhalten und Dorfmittelpunkt um den Bahnhof herum gestärkt werden.
Wirkung der Maßnahme
Mit der Instandsetzung und Modernisierung des Bahnhofsgebäudes wird ein Abriss und damit einhergehende Brachflächen in der Dorfmitte vermieden. Historische Bausubstanz wird erhalten und der (historische) Ortskern gestärkt. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zum Ressourcenschutz und vermeidet eine neue Flächenversiegelung. Neue Angebote zur Nahversorgung werden geschaffen, neue Nutzungen in die historischen Gebäude integriert. Durch die Kooperation mit den Glückstädter Werkstätten werden benachteiligte Bevölkerungsgruppen besonders berücksichtig bzw. durch eine Tätigkeit in der Fahrrad-Werkstatt in den (Arbeits-)Alltag eingebunden.

Förderprojekt |
Ein privater neuer Eigentümer möchte am selben Standort die beim einem Feuer im Jahr 2016 niedergebrannte Mühle in seiner bisherigen Kurvatur wiederaufbauen, um im Inneren eine hochwertige Ferienwohnung für Vermietung zu errichten.
Fördergegenstand ist
Antragsgegenstand ist der Wiederaufbau der „Mühle Hoffnung“ in Beidenfleth und der Ausbau mit einer Ferienwohnung.
Ausgangslage
Die Kornmühle“ Hoffnung“ prägte über 175 Jahre das Orts- und Landschaftsbild Beidenfleths. 2016 ist die Mühle bestehend aus Kornmühle, Speichergebäude und Stallgebäude abgebrannt. Neueigentümer wurde in 2019 Thorsten Luft aus Beidenfleth.
Entwicklungsziele
Das Mühlengebäude soll in seiner bisherigen Kurvatur mit Hauptflügeln, die nicht funktionsfähig sein werden, wieder aufgebaut und dann als Ferienwohnung mit ca. 170 m² Nutzfläche über drei Ebenen genutzt werden. Der Aufbau erfolgt in Holzbauweise. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Wärmepumpe. Mit der Maßnahme werden folgende Zielsetzungen verfolgt:
1. Verbesserung des Orts- und Landschaftsbildes Beidenfleths
2. Errichtung einer besonderen „Landerlebnisunterkunft“ mit besonderer überörtlicher Strahlkraft
3. Generierung neuer touristischer Wertschöpfungsumsätze in Beidenfleth
Der Eigentümer besitzt bereits 5 Ferienwohnungen in Beidenfleth und betreibt an der Fähre Beidenfleth seit 2021 die Fährbude Beidenfleth (www.faehrbude.de). Hierbei kooperiert er mit dem MarktTreff Beidenfleth, von dem er regionale Produkte bezieht. Diese Kooperation wird durch die neue Erlebnisferienwohnung in der Mühle noch intensiviert. Es ist nicht sinnvoll, dass Mühlengebäude in unterschiedliche Ferienwohnungen zu unterteilen, da dadurch der Erlebnis-Character des „Wohnens“ in einer Mühle reduziert wird und eine künstliche Teilung über die Ebenen die Attraktivität mindert. So entsteht eine große hochwertige Ferienwohnung, in der eine befreundete kleine Gruppe mehrtägig über-nachten kann. Das Produkt spricht damit eine besondere Zielgruppe an. Für die Bewirtschaftung der Ferienwohnung entsteht ein neuer Arbeitsplatz mit ca. 10 Wochenarbeitsstunden geplant.
Wirkung der Maßnahme
Es entsteht ein neues außergewöhnliches Landerlebnisangebot. Es wird eine Investition im Bereich Land- und Naturerlebnisse ausgelöst.

Förderprojekt |
Der Förderverein Aktiv für Glückstadt e.V. installiert eine beleuchtete Wasser-Fontaine im Fleth von Glückstadt, um so den Marktplatz attraktiver und liebenswerter zu gestalten. Gleichzeitig wird durch die Belüftung die Wasserqualität nachhaltig verbessert.

Förderprojekt |
Die Stadt Krempe plant das Gelände um den Burggraben neu zu gestalten und neue Nutzungen zu etablieren. In dem Zusammenhang steht auch die Erstellung eines Nutzungskonzeptes für den Wasserturm.
Fördermaßnahme
Gegenstand der Förderung ist eine Gestaltungsplanung für das Außengelände rund um den Wasserturm und den Burggraben und die Erstellung eines Nutzungskonzeptes für den Wasserturm.
Ausgangslage:
Die Stadt Krempe ist Eigentümerin des ehemaligen Burggrabens und angrenzender Grundstücke wie dem Mühlen-berg mit Ehrenmal und Wasserturm sowie dem Haus der Krempermarsch und dem Feuerwehrgerätehaus. Der Burg-graben, der Mühlenberg und das Haus der Krempermarsch sind als Denkmal-Ensemble eingetragen.
Das Gelände um den Burggraben hat schon aus historischen Gesichtspunkten viel Potenzial und bildet das grüne Zentrum der Stadt. Angrenzend befindet sich das Schul- und Sportzentrum sowie das Haus der Krempermarsch, welches Treffpunkt und Heimat vieler städtischer Vereine, wie z.B. der Stadtkapelle, der Gilde und der VHS ist. Die Rats-versammlung hat beschlossen, das Gelände entsprechend aufzuwerten und möchte sich planerischen Rat bei der Entwicklung von Ideen für eine zukünftige Nutzung einholen.
Seit 1980 ist die Stadt Krempe Eigentümerin des Wasserturmes auf dem Mühlenberg. Der Turm ist als kulturhistorisches Denkmal eingetragen und wurde in der Zeit von 2018 bis 2022 aufwändig saniert. Nach Abschluss der Sanie-rungsarbeiten zeigt sich der Turm in seiner ursprünglichen Form. Das bedeutet jedoch auch, dass derzeit keine Nut-zung für andere Zwecke, z.B. als Aussichtsturm o.ä. möglich ist. Vor der Sanierung hat die Stadt versucht, den Turm zu veräußern. Interessenten hatten dabei insbesondere im Blick, den Turm für eine wohnliche Nutzung herzurichten. Diese Möglichkeit wurde jedoch bisher aus Gründen des Denkmalschutzes und des Baurechts abgelehnt.
Die Stadt möchte mit einem Nutzungskonzept prüfen, welche Umnutzung (Aussichtsturm, Kletterturm, etc.) umsetzbar wäre und mit welchem Aufwand dies verbunden ist. So wäre bspw. vorstellbar, den Wasserturm als lebendiges In-dustriedenkmal und damit als Lernort umzufunktionieren. In einem ersten Schritt könnte die Herrichtung der beste-henden Einrichtung als Anschauungsobjekt für die ursprüngliche Funktion als Wasserturm dienen. Als Betriebsbau-werk der Wasserversorgung, diente der Hochbehälter zur Speicherung von Trink- oder Brauchwasser. Mit dem Hoch-behälter wurde neben der Bereithaltung einer temporär ausreichenden Wassermenge auch für einen ausreichenden und gleichmäßigen Druck im angeschlossenen Wassernetz gesorgt.
Die räumlichen Möglichkeiten könnten durch das Einziehen einer weiteren begehbaren Ebene deutlich erweitert wer-den. Ob und wie dies jedoch baulich umsetzbar ist und inwieweit hierdurch eine weitere Nutzung sinnvoll und möglich ist, kann nur durch ein Fachbüro festgestellt werden.
Das Ortskernentwicklungskonzept der Stadt Krempe empfiehlt die Maßnahme: „Für die aufgezeigten potenziellen Nutzungen, wie auch ggf. für weitere noch zu entwickelnde Nutzungsansätze ist eine vertiefte Prüfung u.a. durch Machbarkeitsstudien notwendig. In Hinblick auf das (dann) präferierte Nutzungskonzept, könnte eine baulich-funktionale Anpassung des Innenraums (inkl. Dach-/potenzieller Aussichtsbereich), sowie eine gestalterisch-funktionale Anpassung der Freifläche erfolgen“
Der Bereich um den Burggraben ist ein generationsübergreifender Begegnungsort zur Förderung des gemeinschaftli-chen Zusammenlebens, des bürgerschaftlichen Engagements, von kulturellen Aktivitäten, der Traditionspflege, der Kinder- und Jugendarbeit sowie des Sportes durch entsprechende Freizeitangebote. Das Gelände und die Einrichtun-gen dienen der Daseinsfürsorge zur Sicherung der Attraktivität und Lebensqualität und zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in der gesamten Stadt.
Entwicklungsziele:
1. Erstellung einen Nutzungskonzeptes für den Wasserturm
2. Gestaltungsplanung für den Bereich um den Wasserturm und den Burggraben
Die historische Bausubstanz soll erhalten und durch neue Nutzungen soll die Aufenthaltsqualität gesteigert wird. Schaffung von barrierefreien oder zumindest barrierearmen Zugängen und Wegen.
Das Konzept wird eine Bestandsaufnahme, ein Nutzungs- und Gestaltungskonzept sowie eine Kostenermittlung für die Maßnahmen beinhalten.
Wirkung der Maßnahme
Das Projekt wirkt dabei auf die Ziele „Sicherung und Etablierung von nachhaltigen Angeboten der Daseinsvorsorge“ und wird „Investitionen im Ortskern auslösen“. Es stärkt den Ortskern. Es handelt sich um die Maßnahme 1 (Entwick-lung von Konzepten) der AktivRegion im Kernthema „Allianzen der Daseinsvorsorge“. Der Projektansatz wurde im Nachtrag des Ortsentwicklungskonzept von 2021 benannt.
Die anschließende Umsetzung des Nutzungs- und Gestaltungskonzeptes löst Investitionen im Ortskern aus.

Förderprojekt |

Förderprojekt |
Die Beschilderungen und Wegeleitsysteme in den Gemeinden des Amtes Schrevenborn (Heikendorf, Schönkirchen, Mönkeberg) stellen sich sehr unterschiedlich dar: Während das innerörtliche Wegeleitkonzept von Schönkirchen im 2011 erstellten Tourismuskonzept als vorbildlich erachtet wird, wird das in Heikendorf vorzufindende, gewachsene System in Hinsicht auf seine Einheitlichkeit und Vollständigkeit als überarbeitungswürdig eingeschätzt. Auch in Schönkirchen fehlt es allerdings an der Erschließung des Schönkirchener Hinterlandes, welches mit dem Schwentine(wasser)wanderweg ein touristisches Highlight der Region darstellt. In Mönkeberg fehlt ein Wegeleitsystem sogar weitgehend und ist entsprechend zu erarbeiten. Auch in den außerörtlichen Wegesystemen gibt es Defizite in der Pflege, ebenso fehlt die Verbindung der Gemeinden untereinander und an die Urlaubsregionen/Systeme im Umland. Mit dem im Zuge des Rahmenplans Kieler Förde entwickelten Informations- und Wegeleitkonzepts konnte bereits ein erster Schritt gemacht werden, die Förderegion und ihre Hotspots miteinander zu vernetzen: Das entwickelte System einschließlich CD-Manual steht allen RKF-Partnerkommunen vollumfänglich zur Verfügung und mit Informationsstelen in allen drei Gemeinden werden Gäste seit 2014 an prominenten Stellen über das Angebot der Kieler Förde informiert und zu den entsprechenden Zielen geleitet. Entsprechende Stelen finden sich rund um die Förde, z.B. in Laboe und Kiel. Um diesen Weg fortzuführen, planen die Gemeinden des Amtes Schrevenborn nunmehr ein gemeinde- und zielgruppenübergreifendes Wegeleitsystem mit Unterstützung aus Mitteln der AktivRegion Ostseeküste, welches die Kommunen untereinander in einheitlichem Bild verbindet, an umliegende Systeme/Routen/Regionen anbindet und eine Wegweisung innerhalb der Orte (touristische Punkte, Parkplätze, weitere Ziele) garantiert. Zudem ist es das Ziel jeweils einen, die Gemeinden des Amtes verbindenden, Wander- und Radwanderweg zu entwickeln und bereits bestehende Routen in das System aufzunehmen.
