Thema: Ortskernentwicklung

Umsetzung Stadtmarketingkonzept

Förderprojekt |

Holsteiner Auenland · LEADER, Wachstum & Innovation · Nahversorgung, Ortskernentwicklung, Tourismus & Freizeit

Fördergegenstand ist der Beginn der Umsetzung des Stadtmarketingkonzeptes über eine Laufzeit von drei Jahren durch eine neu zu besetzenden Personalstelle (Halbzeitstelle).

Ausgangslage

Die Stadt Barmstedt betreibt eine Tourismusinformation im Rathaus und führt zahlreiche Veranstaltungen durch. Mit der Schlossinsel hat die Stadt ein etabliertes Ausflugsziel für den Tagestourismus. Darauf aufbauend wurde mit einem externen Auftrag ein Stadtmarketingkonzept entwickelt, in dem Vorschläge für ein Stadtprofil sowie Maßnahmen für das zukünftige Stadtmarketing enthalten sind.

Entwicklungsziele

Es soll eine halbe Stelle geschaffen werden, die ein Stadtmarketing in Barmstedt startet bzw. betreut:

  • Betreuung der Umsetzung erster Starterprojekt aus dem Stadtmarketingkonzept
  • Angleichen der bisherigen Arbeit an „Stadtmarketing-Standards“
  • Konzeptionelle Weiterentwicklung des Stadtmarketings

Wirkung der Maßnahme

Es fördert die Profilbildung der Stadt und stärkt damit den Standort, wodurch die Attraktivität der Stadt steigt. Damit soll Leerstand vorgebeugt sowie Kaufkraft gebunden und Arbeitsplätze gesichert werden.

Umgestaltung Uferpromenade am Ratzeburger See 2. BA

Förderprojekt |

Herzogtum Lauenburg Nord · LEADER, Wachstum & Innovation · Ortskernentwicklung, Tourismus & Freizeit

Wirkung

Die Neugestaltung der Uferpromenade im 2. Bauabschnitt betrifft den Bereich vor der Jugendherberge. Er schließt an die bereits neu gestalteten Teile der Uferpromenade an und schließt die Maßnahme damit insgesamt ab. Die Maßnahme selbst umfasst die Herstellung eines barrierefreien Weges, gestalterische Maßnahmen und die Möblierung des öffentlichen Raumes.

Umgestaltung Rathausplatz in Brunsbüttel

Förderprojekt |

Dithmarschen · GAK, Regionalbudget 2023 (GAK 9.0) · Ortskernentwicklung

Umfeldgestaltung Suder Hafen

Förderprojekt |

Steinburg · LEADER · Ortskernentwicklung, Tourismus & Freizeit

Der Platz am Bootsanleger im Suder Hafen soll zu einem Hafenplatz zum Verweilen umgebaut werden.

Fördergegenstand ist

Fördergegenstand ist die Baufeldräumung, Parkplatzherstellung, die Anlage einer Sitzstufenanlage sowie begleitende Gestaltungselemente (Sitzbänke, Abfallbehälter, Fahrradbügel, Solarbeleuchtung und Bepflanzung).
 

Ausgangslage

Im Jahre 2009 wurde im Bereich des Suder Hafens ein Bootsanleger für Wasserwanderer gebaut. Mit diesem Bootsanleger ist in Itzehoe ein direkter Zugang zur Stör geschaffen worden, der öffentlich nutzbar ist. Der Anleger wird seit Fertigstellung in den Sommermonaten von Wassersportlern u.a. auch des benachbarten Vereins Itzehoer Wasserwanderer genutzt. In den Folgejahren wurde dieser Standort zusehends auch von Erholungssuchenden mit Nutzungsschwerpunkt in den Abendstunden aufgesucht; der Ausblick auf die Stör erfreut sich großer Beliebtheit. Dem Freizeit- und Erholungspotentials des Standortes wird die Gestaltung des näheren Umfelds des Bootsanlegers nicht gerecht. Bei Förderung des Bootsanlegers sind seinerzeit keine Mittel in die Platz-/Umfeldgestaltung geflossen. Nun wird vermehrt der Wunsch vorgetragen, die Aufenthaltsqualität an diesem Standort an der Stör für Erholungssuchende zu verbessern und für Besucher von Wassersportveranstaltungen ein funktionsgerechtes Umfeld zu schaffen. Obwohl der Standort aktuell keine infrastrukturelle Aufenthaltsqualität aufweist, wird die Lage am Wasser verstärkt genutzt.

Entwicklungsziele

1. Öffentliche Investition, um die Stör in Itzehoe erlebbarer zu machen.
2. Erhöhung der Bedeutung des Platzes für Itzehoer und Gäste (Radfahrer, Wasserwanderer). Aufwertung der Bootsanlagestelle zum Hafenplatz.
3. Gestaltung eines öffentlichen Aufenthaltsplatzes

Wirkung der Maßnahme

Die Stadt investiert rd. 183.000,00 € in eine neues Land- und Naturerlebnis gemäß AktivRegion-Strategie. Die Maßnahme kann den Ausgangspunkt für ein gastronomisches Angebot an dem Standort bilden (Verkaufswagen oder spätere feste Investition, ehemaliger Störpavillon). Damit könnte die Investition den Anstoß zu einer Wertschöpfungssteigerung geben.

Umgestaltung Außenanlage Feuerwehrgerätehaus

Förderprojekt |

Steinburg · GAK, Regionalbudget 2023 (GAK 9.0) · Ortskernentwicklung

Umgestaltung der Ortsmitte Ratekau -2. BA- Marktplatz, Wegeverbindungen und Parkplätze

Förderprojekt |

Dorfentwicklung, GAK · Gemeinschaft & Begegnung, Ortskernentwicklung

Die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Ortsmitte in Ratekau sind auf der Zielgeraden. Aufgeteilt in zehn Bauabschnitte wird seit fast zwei Jahren der zentrale Bereich an der Hauptstraße/Bäderstraße generalüberholt. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf rund 2,3 Millionen Euro, wovon rund 1,2 Millionen durch Fördermittel finanziert werden. Im Herbst sollen die letzten großen Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Derzeit wird an dem Neubau des großen Wohn-und Geschäftshauses an der Einmündung zur Hauptstraße gebaut. „In guter Zusammenarbeit mit dem privaten Investor“, betont Bürgermeister Thomas Keller. 16 Wohnungen sind dort orgesehen – die meisten bereits schon jetzt vermietet – sowie eine Bäckerei mit Außenterrasse, ein Eisverkäufer sowie das „Istanbul Döner-Haus“, das den Ratekauern schon aus der alten Ladenzeile bekannt ist. Außerdem ist Platz für eine barrierefreie Arztpraxis. Um das neue Gebäude herum sind die Arbeiten fast überall schon abgeschlossen oder zumindest weit gediehen. Direkt gegenüber ist ein altes Einfamilienhaus barrierefreien Stellflächen für Autos gewichen, der Wilhelm-Rehpenn-Platz wurde erweitert, bepflanzt und mit neuen Bänken versehen. Was noch kommen soll, ist eine Querungshilfe im Einmündungsbereich Hauptstraße/Rosenstraße. Am rückseitigen Bereich des Wohn- und Geschäftshauses, von wo auch das bereits eingeweihte neue Familienzentrum zu sehen ist, ist ein weiterer zentraler Aufenthaltsplatz mit Springbrunnen entstanden. Ein Spielplatz – oder besser Spieleband – mit Eichenholz-Geräten ist bereits fertig. An einer Grüninsel inklusive Bouleplatz wird noch gearbeitet. „Der Bouleplatz wurde auch schon gut nachgefragt“; sagt Thomas Keller. Die Arbeiten zur Umgestaltung im Zentrum Ratekaus sollen im Herbst abgeschlossen sein. So sieht es aktuell aus. Von dem Aufenthaltsplatz führen eine neue Treppe sowie eine barrierefreie Rampe hinunter zu den Supermärkten Aldi und Rewe, die laut Keller trotz der Lage in zweiter Reihe sehr gut angenommen werden. Barrierefreiheit ist bei der gesamten Umgestaltung ein zentrales Thema: Gehwege und Plätze sind nicht nur für Rolli-Fahrer ausgerichtet, sondern auch mit einem Blindenleitsystem ausgestattet. Ebenfalls wichtig: die Bepflanzung um die neuen Gebäude und Plätze herum. An fast jeder nur denkbaren Stelle wurden insektenfreundliche und heimische Gehölze gepflanzt. Insgesamt sind Thomas Keller und Karin John, Fachbereichsleiterin Bauen und Umwelt; mit dem Verlauf der Umgestaltung sehr zufrieden. „Wir gehen davon aus, dass die Maßnahmen bis Anfang Oktober geschlossen sind“, sagt der Bürgermeister. „Was dann noch übrig sein kann, sind kleinere Arbeiten und Bepflanzungen.“ Im Freibad wird bis zu den Sommerferien gebaut. Das Zentrum ist nicht der einzige Ort, an dem derzeit gebaut wird. Im rund vier Kilometer entfernten Offendorf am Hemmelsdorfer See werden die Stege der Badeanstalt ausgetauscht. „Die Holzstege haben sich nicht als sehr langlebig herausgestellt“, sagt Keller. Deswegen wird jetzt mit glasfaserverstärkten Kunststoffgittern gearbeitet. Einer der Stege wird zudem barrierefrei sein. Gleichzeitig werden auch Rutsche und Sprungturm erneuert. Diese eigentlich sehr positiven Nachrichten haben nur einen Nachteil: Die Badeanstalt muss vorerst noch geschlossen bleiben. „Zu den Sommerferien soll aber alles fertig sein“, verspricht Keller.

Umbau des Sportler- und Vereinsheims in der Gemeinde Wrist

Förderprojekt |

Holsteiner Auenland · LEADER, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Gemeinschaft & Begegnung, Ortskernentwicklung, Tourismus & Freizeit

Das Sportler- und Vereinsheim Wrist soll barrierefrei und energetisch umgebaut werden. Durch die Schaffung neuer Räume und modernerer Sanitär- und Heiztechnik soll das Gebäude den Vereinen und der Gemeinde als Versammlungsort für Veranstaltungen, Sitzungen oder Schulungen dienen. Folgende Umbauten sollen vorgenommen werden:

  • Neues Dach
  • Neue Sanitäreinrichtungen (barrierefrei)
  • Neue Außendämmung
  • Neue Fenster und Türen
  • Photovoltaik auf dem Dach (Eigenverbrauch, keine Einspeisung ins öffentliche Netz)
  • Neue Heizungsanlage
  • Veränderung der Raumgrößen
  • Anbau
  • Umgestaltung des Außenbereichs

Sämtliche Maßnahmen am Anbau sind nicht Gegenstand der Förderung.

 

Ausgangslage

Die Gemeinde Wrist besitzt beim Sportplatz im Wittenkampsweg ein Sportlerheim aus dem Jahr 1984. Das Gebäude wird aktuell hauptsächlich vom TV Gut Heil Wrist als Vereinsheim mit Umkleiden benutzt und ist vor Allem am Wochenende sehr gut ausgelastet. Das veraltete Gebäude entspricht nicht mehr dem aktuellen Bedarf, insbesondere die Umkleidekabinen, die Sanitäreinrichtung und die Heizungsanlage mit hohem Verbrauch sind ungenügend. Ein weiteres Problem ist die Raumaufteilung. Die Raumgrößen verhindern eine geeignete Nutzung als Treffpunkt für Veranstaltungen und offizielle Spiele des Ligasports. 
Außerhalb des Sportgeschehens wird das Gebäude auch für Versammlungen der Gemeinde und weiterer Vereine (DRK Ortsverein Wrist, Pfadfinder Wrist, Turnverein Wrist) in der Gemeinde genutzt, dies soll intensiviert werden, wird jedoch durch die oben genannten Mängel verhindert. Bei großen Veranstaltungen dient der Aufenthaltsbereich zudem der Verwaltung und Versorgung in Form eines Kiosks mit Bistro. Die Jugendfeuerwehr trägt hier unter anderem das jährliche Pfingstzeltlager mit 600 Jugendlichen aus und weitere Veranstaltungen, die zur Kameradschaftspflege dienen, wie z.B. „Tanz in den Mai“ werden auf dem Gelände unter Benutzung des Sportlerheims durchgeführt.
Der Sportplatz und das Sportlerheim sind zudem in der Sportentwicklungsplanung aus 2017 enthalten, die gemeinsam für die Stadt Kellinghusen und der Gemeinde Wrist aufgestellt wurde. Ein Entwicklungspotential wurde in der Planung aufgezeigt. Durch den barrierefreien Umbau können auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen das Gebäude vollumfänglich nutzen. Der geplante Seminarraum soll zusätzlich dazu dienen, Jugendgruppen einen Raum zu bieten, in dem diese ihre Versammlungen abhalten können.

Entwicklungsziele

Als vorrangiges Ziel verfolgt die Gemeinde den Umwelt- und Klimaschutz. Durch eine neue Außendämmung, neue Fenster und Türen, eines neuen Dachs, einer neuen Heizung und der Nachrüstung einer Solaranlage zur Eigennutzung, soll das Gebäude mit einem geringen Energieverbrauch betrieben werden können.
Weiterhin ist es Ziel, einen Treffpunkt in der Gemeinde zu schaffen, an dem sich jede Bevölkerungsgruppe hindernislos aufhalten kann und die Vorzüge eines modernen Gebäudes in Anspruch nehmen kann. Somit soll eine Stärkung des Zusammenhalts in der Gemeinde erreicht werden.
Als drittes Ziel soll das Gebäude dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und von der Aufteilung der Räumlichkeiten her auch den Rahmenbedingungen des Ligasports und des Bedarfs als Treffpunkt.
Durch die vielfältige, teilweise internationale Nutzung hat das Vorhaben eine überregionale Wirkung. Weiterhin soll der Umbau auch ein weiterer Schritt in Richtung klimaneutralem Leben sein. Durch bereits durchgeführte und weiterhin geplante Klimaschutzmaßnahmen, entwickelt sich die Gemeinde Wrist zu einer umwelt- und klimabedachten Gemeinde.

Wirkung der Maßnahme

Das Projekt fällt in das Handlungsfeld Nachhaltige Daseinsvorsorge, in das Kernthema Starke Gemeinschaft. Ein bestehender Treffpunkt wird modernisiert, gestärkt und zu einem inklusiven Gemeinschaftstreffpunkt umgebaut erweitert. Es entstehen Möglichkeiten für neue Veranstaltungen und Angebote. Ein Ortsprägendes Gebäude wird erhalten und aufgewertet. Die energetische Aufwertung des Gebäudes führt zu einer CO2-Einsparung.

Umbau und Erweiterung des bestehenden Gemeindehauses der FeG Hohenlockstedt

Förderprojekt |

Holsteiner Auenland · LEADER, Nachhaltige Daseinsvorsorge · Gemeinschaft & Begegnung, Ortskernentwicklung

Die geplante Umbaumaßnahme beinhaltet mehrere Einzelmaßnahmen; diese sind:

  1. Erweiterung des Foyers als Begegnungsraum im Eingangsbereich
  2. Vergrößerung und Verlegung der Küche in einem anderen Raum (Abtrennung von einem Gruppenraum) und Erweiterung der Ausstattung
  3. Durchbruch des ehemaligen Küchenraumes in den Saal und Verlegung der Saaltechnik (Audio und Licht)
  4. Errichtung eines Raumes für junge Familien mit Kindern, der durch schallgedämmte Schutzscheiben von dem Gottesdienstraum getrennt ist, die Teilnahme an Veranstaltungen im Saal aber über eine Audio Übertragung möglich ist
  5. Verlegung der Garderobe

Ausgangslage

Die freie evangelische Gemeinde betreibt ein Gemeindehaus mit einem bestuhlten Saal (Gottesdienstraum), einem Kindergarten, mehreren Gruppenräumen, Sanitäranlagen, sowie einer kleinen Teeküche und einem Foyer. Die Räumlichkeiten der Freien ev. Gemeinde (FeG) werden von der Gemeinde zu verschiedenen Zwecken genutzt; diese sind z.B. Gottesdienste, Mitarbeitertreffen, Gemeindeversammlungen, Schulungen, Ausrichtung von verschiedenen Feierlichkeiten, usw. In einem abgeteilten Bereich stellt die FeG zusätzlich Räumlichkeiten für einen Kindergarten der Stiftung der FeG zur Verfügung. Neben den Zweck der Eigennutzung werden die Räumlichkeiten darüber hinaus verschiedenen Organisationen unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Diese sind z.B. :

  • Verein für Kultur und Geschichte von Hohenlockstedt e.V.
  • Flüchtlingsinitiative, Amt Kellinghusen (FAKIR)
  • Gemeinde Hohenlockstedt, Deutsch-Finnische Gesellschaft Hohenlockstedt e.V.
  • Volkshochschule Hohenlockstedt

Darüber hinaus veranstaltet die FeG Seniorentreffen mit Gästen aus der gesamten Ortsgemeinde und Umlandgemeinden. Bei der Durchführung der verschiedenen Veranstaltungen waren immer wieder der Bereich des Foyers und die viel zu kleine Küche als Engpässe zu beobachten. Das derzeitige Foyer wird als Eingang des Gemeindehauses, als Garderobe, als Begrüßungs-, u. Begegnungsraum, sowie als Raum für Informationsaustausch genutzt. Bei Veranstaltungen mit mehr als 30 Besuchern, in der Regel 80-90% der Veranstaltungen, erweist sich das Foyer als viel zu klein. Der Zugang zur Garderobe, bei gleichzeitiger Nutzung als Begegnungsraum, oder Informationsaustausch ist wegen des Gedränges kaum möglich. Ein zweiter Engpass ist die sehr kleine Küche, die aufgrund der beengten Platzverhältnisse nur zum Kaffee kochen und zum Geschirrspülen genutzt werden kann. Andere Nutzungen der Küche sind nur für eine geringe Besucherzahl bis max. 15 Personen und dass nur eingeschränkt möglich. Ein Aufenthalt von mehr als 2 bis 3 Personen gleichzeitig ist in der Küche nicht möglich. Ein weiterer Engpass sind die eingeschränkten Möglichkeiten an der Teilnahme von größeren Veranstaltungen im Saal für Familien mit kleinen Kindern. Kleinkinder stören durch den Geräuschpegel die Veranstaltungen, so dass die Gäste den Veranstaltungsablauf nicht uneingeschränkt folgen können. Das führte in der Vergangenheit dazu, dass junge Familien nur mit einem Elternteil an Veranstaltungen teilnahmen, der andere Elternteil mit den Kindern in Nebenräumen der Veranstaltung nur teilweise akustisch teilnehmen konnte. Um diese Engpässe zukünftig zu vermeiden und auch anderen Institutionen eine verbesserte und erweiterte Nutzung zu ermöglichen, soll die o.g. Baumaßnahme erfolgen.

Entwicklungsziele

Für die Erweiterung des Foyers (Pkt.1) ist ein Anbau des vorhandenen Foyers in Richtung der Straße erforderlich. Damit sich dieser Anbau in die Gebäudearchitektur des Bestands einfügt, werden die Firstlinie und die Dachneigung des Bestands zur Straße weiter geführt. Zur Gestaltung einer ansprechenden Außenansicht, die sich einerseits an den Bestand integriert und andererseits als eigenständigen Anbau erkennbar wird, soll die Giebelseite einen "Schmuckgiebel" erhalten, der den Anbau etwas höher erscheinen lässt. Der Anbau wird mit teilweise bodennahen Glasfronten ausgestattet, ähnlich eines Wintergartens. Dadurch soll eine gute Lichtdurchflutung des Foyers erfolgen. Der Eingangsbereich ist nach innen durch einen verglasten Windfang erweitert, der Zugluft im Foyerbereich vermeiden soll. Durch die Aufwertung und den Ausbau der Räumlichkeiten wird ein attraktiver Treffpunkt für Vereine, Verbände oder ehrenamtlich Tätige geschaffen, der bestehende Ort des Zusammenkommens und des Austausches gestärkt. Angebote der freien ev. Gemeinde können als Folge der Maßnahmen gestärkt und ausgeweitet werden.

Wirkung der Maßnahme

Das Projekt wirkt im Kernthema Starke Gemeinschaft. Durch die geplanten Umbaumaßnahmen können neue Angebote geschaffen werden. Es wird ein attraktives Gebäude für Vereine, Verbände und Ehrenamtliche geschaffen, ihre Arbeit entsprechend gewürdigt. Veranstaltungen mit 30 Personen sind nun ohne weiteres möglich. Interessenserklärungen von Vereinen und Verbänden liegen vor.

Tourismuskonzept

Förderprojekt |

Ostseeküste · LEADER, Wachstum & Innovation · Ortskernentwicklung, Tourismus & Freizeit

Ortsentwicklungs- und Tourismuskonzept Gemeinde Schönberg

Gefördert werden soll die Begleitung des Prozesses zur Erarbeitung eines Ortsentwicklungs- und Tourismuskonzeptes für die Gemeinde Schönberg. Die sich verändernden gesellschaftlichen, sozialen, wirtschaftlichen und nicht zuletzt touristischen Entwicklungen stellt die Anforderung an die Gemeinde, sich mit ihrer Ortsentwicklung und Tourismus zu befassen. Dabei ist ausdrücklich der Wunsch zu berücksichtigen, dass die Bürgerinnen u. Bürger auf dem Weg bis hin zur endgültigen Erstellung des Leitbildes umfangreich beteiligt werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass eine Nachhaltigkeit für die Gemeinde erreicht wird und eine Umsetzbarkeit in der Gemeinde Schönberg tatsächlich möglich ist. Die Gemeinde Schönberg hat zurzeit ca. 6000 Einwohner und ist vom Tourismus geprägt aufgrund der Strandnähe und den Ortsteilen Kalifornien, Holm, Brasilien, Neuschönberg und Schönberger Stand. Das Gemeindeleben ist durch seine Vereine, den Handel und ansässigen Gastwirtschaften sehr belebt.

Themen:

  • Infrastruktur
  • Soziales
  • Kultur
  • Tourismus
  • Umwelt
  • bauliche Entwicklung

Zu allen Schwerpunkten sollte auch die Kooperation mit den Nachbargemeinden in Betracht gezogen und die Bedarfsanalyse auf Grund des demografischen Wandels ebenso berücksichtigt werden, wie die positiven Möglichkeiten aus der Einrichtung der gymnasialen Oberstufe und der Reaktivierung der Bahnstrecke „Hein Schönberg“ von Kiel bis zum Schönberger Strand. Die Maßnahme wird als ein Gesamtprojekt abgearbeitet. Der Ortsentwicklungsanteil wird über einen gesonderten Antrag über GAK-Mittel finanziert und über den Haushalt der Gemeinde Schönberg abgewickelt. Für den Bereich des Tourismuskonzeptes werden Kosten in Höhe von 17.408,00 € netto entstehen, die über den Eigenbetrieb Touristservice Ostseebad Schönberg abgewickelt und finanziert werden sollen.

Sülfeld – Errichtung eines Cafés Am Markt

Förderprojekt |

Alsterland · LEADER · Gemeinschaft & Begegnung, Kultur, Ortskernentwicklung

Projektbeschreibung:

Im unmittelbaren Ortszentrum von Sülfeld befindet sich ein ortsbildprägendes Gebäude aus dem 19. Jahrhundert. Hier wurden über Jahrzehnte ein Lebensmittelgeschäft sowie eine Bäckerei betrieben. Im Erdgeschoss gibt es heute eine Backwaren-Verkaufsstelle, die Backwaren aus der Stammbäckerei im 10 km entfernten Kayhude verkauft. Das überwiegende Erdgeschoss wurde bisher als privater Wohnraum genutzt. Nachdem diese Wohnräume jetzt frei geworden sind, hat sich Grundeigentümerin Rosemarie Wrage mit dem Betreiber der Landbäckerei Matthiessen aus Kayhude geeinigt, den ehemaligen Wohnbereich in Erweiterung der bereits betriebenen Bäckerei-Verkaufsstelle zum Café am Markt umzubauen.

Projektziele:

  • Wiederbelebung des Sülfelder Ortskerns und Erhalt eines historischen Gebäudes
  • Schaffung von 2 – 3 Saisonarbeitskräften
  • Schaffung eines gastronomischen Angebotes in Sülfeld und eines Treffpunktes für die Dorfbevölkerung

Fördergegenstand:

  • Umbaumaßnahmen innen und außen
  • Außengestaltung
  • Innengestaltung und Ausstattung des Cafés