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Ausgangslage
Ausgehend von den Entwicklungen um die beabsichtigte Schließung der Gieselauschleuse ist in der Region das Bestreben entstanden, die wassertouristischen Potentiale im geplanten Untersuchungsgebiet in einem ersten Schritt zu analysieren und im Anschluss ein tragfähiges Konzept zur Stärkung des wassertouristischen Standortes zu erarbeiten.
Im Wassertourismuskonzept des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Eider eine „mittlere“ Bedeutung für Freizeit und Tourismus attestiert. Die Akteure in der Region widersprechen dieser Einstufung nicht grundsätzlich, sind jedoch der Auffassung, dass der Wassertourismus viele ungenutzte Potentiale aufweist. Beispielsweise seien an dieser Stelle die Möglichkeit von Hausboottourismus genannt – welcher in vielen anderen wassertouristischen Regionen erfolgreich betrieben wird – welcher aber in der Eider-Region aktuell nur eine geringe bis gar keine Bedeutung hat.
Durch eine umfangreiche Potentialanalyse unter Einbindung der touristischen Akteure vor Ort ist es zunächst möglich, eben diese ungenutzten Chancen zu benennen und darzustellen. Im Anschluss gilt es, einen detaillierten Handlungs- und Umsetzungsleitfaden für die zukünftige wassertouristische Entwicklung der Eider-Region zu erarbeiten. Durch diesen zweiten Schritt wird den Akteuren ein Fahrplan an die Hand gegeben, welcher ein zielgerichtetes und erfolgsorientiertes Nutzen der jeweiligen Potentiale sicherstellt.
Bisherige wassertouristische Bestrebungen bezogen sich in der Vergangenheit lediglich auf Teilbereiche der Eider. Die hier angestrebte Potentialanalyse strebt jedoch an, die Eider als ganzheitliche Region – Von der Mündung am Eidersperrwerk bis zu den Seitenarmen in Rendsburg und die Mündung in den NOK – zu betrachten. Auf diese Art und Weise ist es auch beabsichtigt, die Vernetzung der Tourismusakteure in der Region langfristig zu stärken und die Eider-Region in ihrer Gesamtheit als Wassertourismusstandort erfahrbar zu machen. Dabei wird aus zwei Perspektiven heraus eine Begutachtung erforderlich sein (vgl. Abb 1):
Aus Sicht der Besucher der Eider-Region mit einem Umkreis von ca. 10 km.
Projektziele
Ziel der Analyse wassertouristischer Potentiale der Region ist das Herausarbeiten gezielter Handlungsstrategien zur Stärkung des wassertouristischen Angebotes unter Berücksichtigung der Erhöhung der Nutzung der Gieselauschleuse. Zu diesem Zweck sind folgende sollen folgende Ziele Themen durch eine externe Untersuchung bearbeitet werden:
Projektinhalte
Das Projekt beinhaltet folgende Einzelmaßnahmen:

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Den Tourismus weiter ankurbeln möchte Bredstedt mit einer Ergänzung für das städtische Erlebnis-Freibad. Geplant ist dort eine sechs Meter hohe „Waterclimbing“-Wand. Sie wird am Sprungbecken installiert und vereint die Faszination des Trendsports Klettern mit der Erlebniswelt Wasser. Geklettert wird ohne Seil, oben angekommen lässt sich der Besucher einfach ins Wasser fallen. Besondere Erfahrungen oder eine spezielle Ausrüstung sind nicht erforderlich, sodass jede/r in den Genuss dieses kleinen „Abenteuers“ kommen kann. Die Bredstedter „Waterclimbing“-Wand wird die erste derartige Anlage in ganz Schleswig-Holstein sein. Sie ist daher eine besondere Attraktion für Touristen und Einheimische.

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Das Ziel des Vorhabens ist die Modernisierung der Wege im Außenbereich des TCW. Diese sind zu einer Stolpergefahr geworden für die Spielerinnen und Spieler auf dem Weg zu den Sportplätzen und ebenso für weitere Personengruppen wie mobilitätseingeschränkte Menschen, die beispielsweise Tennisspiele von Angehörigen besuchen möchten.
Die Wirkung des Vorhabens ist zwar lokal auf die Anlage des TCW beschränkt, dient aber dem gesamten Tennissport auf der Insel Sylt. Der TCW bietet die einzige funktionale Anlage auf der Insel, die im Sommer neben Clubmitgliedern auch von zahlreichen Touristinnen und Touristen genutzt wird. Neben seinem Angebot von Tennis für alle Altersgruppen – von Kleinkindern bis Seniorinnen und Senioren – stellt der TCW die Vereinsgaststätte anderen Nutzern wie z.B. für Skat, Darts, Imker oder Jugendliche mit einem eigenen Jugendraum zur Verfügung. Damit unterstützt der Verein das kulturelle und soziale Miteinander von Mitgliedern und Einheimischen.
Die Modernisierung der Wege ist wichtig, weil nicht nur eine Gefährdungssituation beseitigt wird, sondern auch ein Beitrag zur Inklusion geleistet, der touristische Standort aufgewertet und letztlich der Tennissport und das Ehrenamt auf der Insel gestärkt werden. Mit der Modernisierung geht eine Attraktivierung des Standortes als auch eine Erhöhung der Lebensqualität auf der Insel Sylt einher.

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Die touristischen Ziele der Haseldorfer Marsch sollen durch kleine Inforafeln näher beschrieben werden. Neben einem kurzen Erklärungstext, gibt es die Möglichkeit via QR-Code weitere Informationen abzurufen.
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Der Naturtourismus inklusive dem Naturerleben auf Amrum spielt eine herausragende Rolle. Insoweit werden nahezu alle Projekte möglichst nachhaltig und in diesem Zusammenhang möglichst mit gesamtinsularem Nutzen ausgerichtet und miteinander vernetzt.
Aktuell ist festzustellen (siehe auch Beispiele des beigefügten Wegekonzeptes,) dass die weiterhin für den Urlaubsgast bedeutende Ausschilderung uneinheitlich, teilweise überaltert und sogar in einigen Bereichen überholt ist. Um eine Basis für die Gestaltung bzw. schlüssige Ausweisung von Straßen und Wegen zur Verbesserung der Erreichbarkeit und Inwertsetzung von vorhandenen Freizeit- und Naherholungseinrichtungen zu schaffen, soll auf Grundlage des bestehenden Wegekonzeptes die Beschilderung neu konzeptioniert werden. Dabei ist auch angedacht, neue zeitgemäße Routen- und Benutzerführungen einzubeziehen z.B. besondere Themenrouten, die sich bereits aus dem Wegekonzept ergeben.
Daneben sollen neue Ansätze konzeptionell erarbeitet werden, wie eine klassische, neu ausgerichtete Ausschilderung mit eingehenden Konzepten zur Digitalisierung touristischer Leistungen vernetzt werden kann und ergänzend medial und digital aufbereitet werden können.

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Der Naturtourismus inklusiver dem Naturerleben auf Amrum spielt eine herausragende Rolle. Insoweit werden nahezu alle Projekte möglichst nachhaltig und in diesem Zusammenhang möglichst mit gesamtinsularem Nutzen ausgerichtet und miteinander vernetzt.
Um eine Basis für die Gestaltung bzw. schlüssige Ausweisung von Straßen und Wegen zur Verbesserung der Erreichbarkeit und Inwertsetzung von vorhandenen Freizeit- und Naherholungseinrichtungen zu schaffen, wurde auf Grundlage des bestehenden Wegekonzeptes die Beschilderung im Rahmen einer bereits erfolgten Projektierung über die AktivRegion Uthlande neu konzeptioniert. Dazu wurden zeitgemäße Routen- und Benutzerführungen für Tages- und Übernachtungsgäste differenziert erarbeitet – z.B. besondere Themenrouten.
Im Rahmen dieses Antrages sollen neu ausgerichtete Ausschilderungen realisiert und bestimmte Ausschilderungen optimiert bzw. überarbeitet werden. Gleichzeitig sollen die neuen Routenangebote entsprechend digital aufbereitet und mit den vorhanden digitalen Medien vernetzt werden.

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Ausgangslage
Viöl hat als ländlicher Zentralort eine wichtige Funktion für die Umgebung und viel zu bieten. Für die vielen jüngeren Kinder gibt es unterschiedliche Spielmöglich keiten, von denen u. a. zwei Spielplätze in die Jahre gekommen und nunmehr verbessert werden sollen. Um die vielfältigen Anforderungen der stetig wachsenden Kinderzahl zu meistern, ist es wichtig die Spielplätze sicher und attraktiv zu halten. Auch im Hinblick auf die Corona-Pandemie ist es wichtig alle Spielmöglichkeiten zu erhalten, da ein Spiel an der frischen Luft aufgrund der geringeren Aerosol-Konzentration eine sichere Alternative für die Kinder ist, sich zu treffen und miteinander zu spielen. Insbesondere die Spielplätze an der Gallehuskoppel und im Hauke-Haien-Weg bedürfen einer Op timierung im Sinne der Kinder. Die Holzgerüste sind abgängig und wurden die letzten Jahre not dürftig repariert beziehungsweise sogar teilweise demontiert, um die Sicherheit der Kinder zu ge währleisten. Eine Herausforderung sind die Gegebenheiten der Spielplätze im Allgemeinen, die eine Nutzung von Menschen, die auf Gehhilfen (Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen) angewiesen sind, erschweren. Deshalb soll einer der Spielplätze inklusiv beziehungsweise barrierearm gestaltet werden.
Projektziele
Die beiden Spielplätze erhalten Themen, damit neben dem Klettern und Bewegen auch das Rollen spiel erlebt werden kann. Die Kinder können Feuerwehreinsätze nachspielen oder Seefahrer imi tieren. Der Spielplatz Gallehuskoppel erhält deshalb das Thema „Feuerwehr“ und soll ein großes Kletter gerüst in Form eines Feuerwehrautos erhalten. Die danebenstehende ebenfalls in die Jahre gekom mene Wippe soll durch eine neue ersetzt werden. Das Gelände befindet sich im Dorfkern hinter dem ehemaligen Gasthaus „Gallehus“, nicht weit von der Freiwilligen Feuerwehr entfernt, die als Partner in dieser Sache gewonnen werden konnte. Der Spiel platz ist bereits leicht zugänglich, da er in einer verkehrsberuhigten Zone liegt und von mehreren Seiten zugänglich ist. Zudem verfügt er über viel Rasenfläche.
Der andere Spielplatz liegt im Hauke-Haien-Weg, benannt nach dem Hauptprotagonisten in Theo dor Storms „Der Schimmelreiter“, in der direkten Nachbarschaft liegen auch die Theodor-Storm Straße und der Schimmelreiterweg. Da die Seefahrt eine lange Tradition in Nordfriesland hat, ist das Thema naheliegend. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist eine barrierearmer Zugang zu den Spielgeräten. Der Spielplatz soll nach inklusiven Gesichtspunkten gestaltet werden. So sollen anstatt Sand, Holzhackschnitzel als Untergrund unter dem Klettergerüst genutzt werden. Das Gerüst selbst wird einer Fregatte nach empfunden werden, wobei die unterste Ebene auf dem Boden direkt angelegt ist. So haben Men schen, die auf Rollstühle oder Gehhilfen angewiesen sind eine Möglichkeit an den Geräten zu spie len. Auch Kinderwagen oder Rollatoren können einfacher auf dem Spielplatz bewegt werden. Das neue Material hat einen weiteren Vorteil vor Sand: Es ist wartungsärmer für die Gemeindemitar beiter, da weniger Unkraut und keine Verunreinigungen durch Tiere mehr fällig werden. Das Klettergerüst und die Schaukel auf dem Spielplatz im Hauke-Haien-Weg wurden zuletzt 2005 erneuert und sind baufällig. Einzelne Ausbesserungsarbeiten stellen keine nachhaltige Lösung dar. Der Spielplatz steht in einem älteren Wohngebiet Viöls, wird aber stark frequentiert durch die Kin der aus dem Neubaugebiet Klaawes Koppel, für die der Hauke-Haien-Weg die nächste Spielmög lichkeit darstellt. Das Gerüst inklusive Schaukel müssen komplett ersetzt werden. Um die Fläche für ein Klettergerüst zu vergrößern, wird auch der hintere Teil, der bislang aus Wiese bestand, dazu genommen.
Projektinhalt
Gallehuskoppel:
Hauke-Haien-Weg:
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Im Jahr 2017 wurde durch die AktivRegionen Schlei-Ostsee (Lead-Partner), Eider-Treene-Sorge und Mitte des Nordens das Gutachten „Neue Perspektiven für die Volkskundlichen Sammlungen“ bzw. „kulturGUThaben“ gefördert. Die in diesem Folgeprojekt geförderte Personalstelle soll die Handlungsempfehlungen des Gutachtens umsetzen. Um das Potenzial der kleinen Museen und Sammlungen in Wert zu setzen, ist eine neue Verbundstruktur der Zusammenarbeit notwendig. Diese soll durch die Arbeit der Projektstelle geschaffen werden.
Ziele:
Instrumente und Methoden: